Zahl der Woche:
Amis mögen keine SMS
SMS sind schnell geschrieben und super-praktisch. Denke jedenfalls ich. Unsere Freunde in den USA scheinen da anderer Meinung zu sein.
Alle Handybesitzer schreiben SMS. Alle Handybesitzer? Nein! Ein von unbeugsamen Amerikanern bevölkertes Land hört nicht auf, der Technologie Widerstand zu leisten. Dass die Amis bezüglich SMS erst einige Jahre nach uns auf den Geschmack gekommen sind, ist bekannt. Ich kann mich zum Beispiel noch gut daran erinnern, dass 2002 im US-Fernsehen Werbespots liefen, die SMS als cooles neues Feature anpriesen (da ging es irgendwie darum, dass ein Typ seinen Kumpel in die Bar schickt, damit dieser sein Blinddate einschätzen und ihm via SMS Bericht erstatten kann, but anyway…). Aber das es gleich SO schlimm ist, hätte ich nicht gedacht.
Gemäss einer neuen Studie haben nämlich 82% der US-Handybesitzer noch nie eine SMS geschrieben und bloss 15% tippen mindestens einmal wöchentlich eine SMS. Die Quintessenz der Studie ist, dass Leute in den elf untersuchten Ländern entweder recht viele oder gar keine SMS schreiben – dazwischen gebe es praktisch nichts.
Das Resultat finde ich doch sehr erstaunlich und behaupte, dass dies hierzulande deutlich anders aussieht. Sogar meine ansonsten überhaupt nicht technik-affine Mutter schreibt regelmässig SMS. Ob es vielleicht an der anderen Tarifstruktur im US-Handy-Markt liegt?
[via New York Times]
















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Bitte nicht mehr solche Sachen schreiben:
“Alle Handybesitzer schreiben SMS. Alle Handybesitzer? Nein! Ein von unbeugsamen Amerikanern bevölkertes Land hört nicht auf, der Technologie Widerstand zu leisten”
jetzt muß ich wieder Tee von meinen Tasten putzen…
Wird in den USA nicht dasselbe Bedürfnis per Pager erfüllt? Die haben sich wiederum bei uns nie durchgesetzt.
SMS wurden längere Zeit von etlichen US-Providern gar nicht angeboten. Und wenn doch, gab es keine Garantie für netzübergreifenden Versand. Logisch dass sich das nicht durchsetzen konnte. Zudem waren bei uns SMS lange Zeit einfach viel billiger als Gespräche, auch das traf in den USA nicht zu. Mittlerweile nutzen es aber viele, genannt wird das übrigens “texting”. Im übrigen war es mit den Blackberries von einfacher, Emails zu schicken, die werden ja zum Empfänger gepusht und haben keine Textlängenbegrenzung.
Das “Problem” an dieser Umfrage scheint zu sein, dass wohl nur erwachsene Handy-Nutzer berücksichtigt worden sind…!? Denn was amerikanische Teenager tagtäglich so vertexten, geht monatlich in den hohen vierstelligen Bereich…! Meine beiden Nichten und ihre Freundinnen jedenfalls schicken monatlich teilweise über 2.000 SMS-Nachrichten durch den Äther und haben dafür glücklicherweise eine SMS-Flatrate in ihrem Tarif…
@Mick
das stimmt nicht!!! die Handyvertraege in USA haben fuer 5$ monatlich einen unlimit SMS volumen! d.h. alles super, nur leider sind die amis faul eine SMS zu schreiben, die Telefonieren viel mehr gerne! :)