Test LED-Lampen statt Halogen:
Das ewige Licht - oder auch nicht

Wolf-Dieter Roth, 24. Juni 2008 13:13 Uhr, 21 Kommentare Kommentare

Leuchtdioden - LEDs - sollen die Lichtquelle der Zukunft werden. neuerdings.com hat Modelle getestet, die normale Glüh- sowie Kaltlicht-Halogenlampen ersetzen sollen.

LEDGelbweiße LEDs
Von links nach rechts: LED für 12 V-Halogenfassungen mit 12, 24 und 48 LEDs, mit Power-LED, sowie Original-Kaltlichthalogenlampe. Zur Bildübersicht (Bild: W.D.Roth)

Ausgerechnet Straßenlaternen sollen nun nicht mehr mit Hochdruckdampflampen bestückt werden, sondern mit LEDs: Die sind zwar nicht so hell, doch langlebiger. Und es ist doch sehr aufwendig, in luftiger Höhe die Leuchtkörper wechseln zu müssen.

Auch Brems- und Blinklichter werden in teureren Autos kontinuierlich gegen LEDs gewechselt. Nur bei den Scheinwerfern klappt dies noch nicht: Die LEDs sind einfach noch nicht stark genug. Da bleibt es also entweder bei Xenon-Metalldampflampen für teure Autos - oder H7-Halogenlampen für die Mittelklasse.

Halogenlampe
Das Original, die Halogen-Kaltlichtlampe (Bild: W.D.Roth)

Die müssen spätestens mit der Einführung von Tagesfahrlicht regelmäßig gewechselt werden. Übrigens ein bürokratischer Knieschuß: In Deutschland muß ein Autofahrer stets eine Ersatzlampe dabei haben, wenn er “einäugig” in eine Polizeikontrolle gerät, und diese vor Ort wechseln können. Doch erlaubt kein Autohersteller das Wechseln von H7-Lampen außerhalb der Werkstatt - es besteht Implosions- und damit Verletzungsgefahr, und die Scheinwerfer sind nur mit Spezialwerkzeug zu öffnen.

Na wie gut, wenn da die LED kommt - die wird in den Neuwagen eingebaut und nie mehr gewechselt. So denkt man. Doch auch LEDs altern - sie lassen in der Helligkeit nach, es sollten jedoch bis zu 100.000 Betriebsstunden erreichbar sein statt 1000 bei normalen Glühlampen und etwa dem Doppelten bei Halogen-Glühlampen. Und als Rücklicht im Auto werden sie mitunter noch getaktet, um den Hintermann durch Flimmern besondes aufmerksam zu machen, sprich: zu nerven und vom Verkehr abzulenken.

LED-Lampen zum Ersatz von Glühlampen werden gegenwärtig auf zwei Arten gebaut. Die eine Methode nutzt spezielle Hochleistungschips mit bis zu 3 Watt. Der Vorteil: Das Licht kommt wie gewohnt von einem Punkt. Der Nachteil: Die Kühlung ist aufwendig, der Wirkungsgrad von LEDs sinkt bei hohen Strömen und die LED paßt mit einer niedriger Spannung von 3 bis 5 Volt und hohem Strom nicht zur angelieferten Spannung von 12 oder 230 Volt. Die andere Methode benutzt einfach bis zu 100 “normale”, weiße LEDs, die in einer Matrix zusammengeschaltet sind.

48 LEDs
Akzeptabel hell, aber grünlich: 48 LEDs (Bild: W.D.Roth)

“Weiße” LEDs sind dabei meist blaue LEDs mit einem beigemischten gelben Fluoreszenzstoff. Die Folge: Das Licht ist nicht wirklich weiß, sondern eben blau mit gelb. Außerdem flimmert es gerade bei den Matrix-Anordnungen auch noch schlimmer als von einer Leuchtstoffröhre. Diese sind also zum Lesen nicht immer geeignet.

Neben einfachen kaltweißen LEDs, die bei ihrer geringen Lichtstärke nicht wie Tageslicht, sondern extrem fahl und kalt wirken, aber wacher machen, gibt es inzwischen auch wärmer abgemischte gelbweiße LEDs. Diese wirken am Abend angenehmer, wenn der Rest der Beleuchtung noch aus normalen Glühlampen besteht und nicht sehr stark ist.

Der Versender Pearl hat ein großes Sortiment von LED-Lampen im Angebot. Früher gab es bei manchen Exemplaren insbesondere an 230 Volt Qualitätsprobleme, sodaß die teuren Lampen nicht einmal die Lebensdauer einer Glühlampe erreichten; inzwischen hat sich dies nach einer Schaltungsänderung gebessert.

defekte Globe-LED-Lampe
Globe-LED-Lampe mit 96 LEDs, defekt (Bild: W.D.Roth)

Für 12 Volt, also Ersatz von Halogen-Kaltlichtlampen, gibt es Modelle mit 12, mit 24 und mit 48 LEDs. Selbst die mit 48 LEDs ziehen dabei gerade etwa 3 Watt, also nur einen Bruchteil des Stroms, den die Halogenlampe mit 20 Watt benötigt. Somit wird erheblich Strom gespart, doch auch trotz höherer Effizienz nicht die Helligkeit der Halogenstrahler erreicht.

Wichtig ist es, wenn, dann alle Lampen einer Leuchte zu wechseln: Da LEDs weniger Strom ziehen, steigt die vom Transformator gelieferte Spannung an, was den LEDs nichts ausmacht; eventuell verbliebene Halogenlampen würden jedoch infalge der Überspannung schnell durchbrennen.

Die Lichtfarbe all dieser Modelle ist gelb-grün, nicht besonders schön. Sie sind jedoch effektiv und zuverlässig; es fallen vielleicht mal einzelne LEDs aus, doch kaum die ganze Lampe. Die Lichtbündelung ist allerdings geringer als bei den Original-Halogenlampen.

Die Power-LEDs mit einem 3-Watt-Chip liefern bei Pearl ein eher rosafarbenes Licht, das näher an eine Glühlampe herankommt. Allerdings hört auch schon mal eine zu leuchten auf und beginnt dafür, nach durchgebrannter Elektronik zu stinken.

Für die beliebten Seilsysteme, die einem bis hinunter auf den Tisch hängen, sind die LEDs jedoch durchaus angenehm: Sie blenden weniger und werden auch nicht heiß. Nur der Preis ist noch nicht konkurrenzfähig…

 

Pearl LED-Lampen

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20 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Peter Pan

    schrieb am 25. Juni 2008 um 12:30 Uhr (#)

    oh danke der beitrag kommt mir gerade recht , denn ich möchte mein bad neu bauen und es mit LED hinter einer glasbausteinwand indirekt beleuchten . nun lese ich das die LED ausfallen, was ja nun nicht schön währe.ich wollte mir lichtbänder kaufen je ein gelbes und rotes und das dann mit dimmern unterschiedlich einstellen.tja was mache ich nun?wird das licht reichen und hält das ganze ein paar jahre?
    http://www.123trading.de/index.php?cat=c208_1m-Leisten.html&XTCsid=25d08edb6fb2c3d1cc86502e6acbbe82

  2. Wolf-Dieter Roth

    schrieb am 25. Juni 2008 um 13:44 Uhr (#)

    Also ansich halten LEDs schon länger als alles andere. Nur werden sie in Billigarrays gerne überlastet. Und dann gehen sie auch schnell kaputt. Auch sind blaue und weiße LEDs empfindlicher als rote, gelbe, grüne.

    Ob man sie dimmen kann, ist auch nicht klar - die 230V-Modelle werden gerne über Kondensatoren angeschlossen, dann geht das nicht gut. Arrays für 12 oder 24 V sind meist stabiler und dann kann man einfach ein umschaltbares Netzteil verwenden zum “Dimmen”. Einzel-LEDs mit eigener (selbstgebauter) Beschaltung lassen sich perfekt dimmen.

    Philips hat m.W. auch ein solches LED-Leuchtsystem für Bäder mit Glasbausteinen im Angebot. So ähnlich wie diese Stimmungs-LED-Lampen, die wir ja schon vorgestellt haben, aber halt für Einbau.

    Es hilft wohl nur: Anbieter fragen und ausprobieren.

  3. Niles Davis

    schrieb am 25. Juni 2008 um 18:12 Uhr (#)

    Danke für diesen Artikel, endlich wird den Leuten mal klar gemacht was für ein Unsinn mit LEDs betrieben wird. Es sollte einem klar sein, dass eine LED-Leuchte von Pearl genauso wenig zufrieden stellt wie vieles andere von diesem Versand. Wirklich gute LED-Konzepte findet man nicht an dieser Stelle. Leider werden in dem Artikel weder gute Leuchtenkonzepte für den Innenraum erwähnt (Philips) noch sehr gut funktionierende LED-Scheinwerfer für Seirenfahrzeuge, wofür LEDs definitiv stark genug sind (Audi R8 oder Lexus LS600). Noch ein paar Fakten: das flackern der LEDs in Rückleuchten von Autos ist gelöst, außerdem sollte jeder vernünftige das Flackern der alten Lösungen (Passat …) in Kauf nehmen wenn er durch die LEDs bei 120km/h das Bremsen der Vodermanns 10m eher sieht als mit konventionellen Glühlampen. Die Effizienz von weißen LEDs leigt (sogar bei hohen Strömen Herr Autor) immer noch doppelt so hoch wie bei hochentwickelten Halogenlampen. Zugegebenermaßen gibt es bei heutigen Innenraumlösungen das Problem der Farbwiedergabe. Aber auch dies wird durch LEDs von Citizen z.B. mit einem Farbwiedergabeindex von 95 (Glühlampe hat 100) in Zukunft geringern werden.
    Ich bitte das nächste Mal um mehr als eine eindimensionale Recherche.

  4. Peter Pan

    schrieb am 25. Juni 2008 um 23:32 Uhr (#)

    vielen dank für die zusätzlichen infos zum thema ! ich werde einfach vom rückgaberecht gebrauch machen wenn so ein leuchtband zu schwach ist .
    @Niles Davis ich bin froh wenn solch ein test überhaupt zufinden ist und für ein redaktionelles butget einer freien seite ist mehr recherche vielleicht schwierig zu machen.

  5. Wolf-Dieter Roth

    schrieb am 25. Juni 2008 um 23:51 Uhr (#)

    @Niles Davis: Wo habe ich behauptet, LEDs hätten weniger Wirkungsgrad als Halogenlampen?

    Daß Philips bessere LED-Konzepte hat, naja. Es gibt die bei uns ja besprochenen Bunt-LEDs. Aber zur echten Beleuchtung mit Weißlicht? Da dann doch eher Osram.

    Was Pearl betrifft, so ist es halt oft China-Ware. Pearl ist nur ein Händler, kein Hersteller. Wenn Du Marken kaufst, kommen die aber oft auch aus China. Und Pearl tauscht defekte Ware um.

    Und nein, das Geflimmer von Auto-Rückleuten ist eine Zumutung, weil man da dann eben nicht mehr wahrnimmt, wenn einer bremst. Mit dem Flackern von Bremslichtern könnte man leben, es geht aber um normale Rücklichter. Was kein technisches Problem ist, sondern Absicht: Die werden ja extra getaktet, um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen. Mehr als ein Bremslicht. Und das ist Unsinn und vekehrsgefährdend, ähnlich wie jemand, der bei Regen die Nebelrückleuchte anmacht.

    Den Audi R8 wollte ich grade testen, nur wegen der LED-Scheinwerfer, aber das Budget für diesen Monat gab den Kauf leider ganz ganz knapp nicht mehr her ;-/ so sorry…

    Ansonsten: Sorry, hier wird pro Beitrag ein Produkt/Anbieter getestet, nicht zehn. Ich bin ja auch nur eine Person.

  6. Kevin Lei

    schrieb am 3. Juli 2008 um 09:36 Uhr (#)

    Dear Sir,

    We visited your web site knowing that you may be interested in LED lighting.

    We Elegance Industrial Co., Ltd is an industrial company which is manufacturing LED lightings. Our product ranges mainly are: LED Wall Washer Light, LED Panel Light, LED Solar Light, LED Pixel Series, LED Tube Light, LED Lamp Series, etc. What?s more, we strive to accommodate the LED products according to your requirements.

    We provide not only products, but also service. With our knowledge and experience in working with LEDs, our experienced staffs will assist you in providing the lighting as you need, and, deliver LED lighting systems and solutions for your architectural projects.

    If you need more information of our products and factory, please check our website http://www.eleganceled.com.

    Thanks for your kind attention and look forward to your prompt reply.

    Best regards,

    Kevin Lei

    Elegance Industrial Co., Ltd
    Office Add: 16/F, Foreign Trade Building, 82-1 Jianshe Road,
    Jiangmen City, Guangdong Province, 529000, China
    Tel: +86 0750 3486625
    Fax: +86 0750 3486623
    Web site: http://www.eleganceled.com
    Email: kaplei@hotmail.com

  7. oluv

    schrieb am 17. Juli 2008 um 12:57 Uhr (#)

    sehr interessanter vergleich, hab ich auch mal gemacht und war von den ergebnissen eher mehr als enttäuscht:
    http://testberichte.ebay.de/Update-LED-und-ESL-Spots-ein-Vergleich-mit-Fotos_W0QQugidZ10000000002177008

  8. Peter Pan

    schrieb am 17. Juli 2008 um 21:39 Uhr (#)

    na ja ich habe nun auch eine LED leiste mit 10watt leistung . ich finde es geht! nun sehr gemütlich ist das licht nicht und mit 10 watt hält da eine Energiesparlampen locker mit

  9. Slide

    schrieb am 27. Juli 2008 um 18:18 Uhr (#)

    Die standard LEDs sind oft enttäuschend. Sie ersetzen keine Lampen und dienen nur zu Dekorationsbenutzungen. Der Power LEDs sind zu privilegieren, aber es geben ebenfalls sehr unterschiedliche Qualitäten.

    Persönlich benutze ich nur Lampen mit LED von Cree. Diese LED haben hohe Erträge und sie ermöglichen Glüh- oder Halogenlampen zu ersetzen. Aber nicht alle! Die Halogenspots mit einer Leistung von ca. 25-35Watt sind nun ersetzbar, aber mit den besten LED Lampen!

    Hier sind einige Beispiele :
    http://www.myled.ch/gallery.php?language=ge

  10. Engert Gerhard

    schrieb am 10. August 2008 um 11:07 Uhr (#)

    Ich habe Schienensysteme von Staff und bruck in 12 V und 230 V mit über 40 Strahlern und möchte auf led-Leuchmitel umrüsten. Ich habe bisher nichts über die dimmbarkeit von led-Leuchmittel erfahren. Wer kann helfen?

  11. Wolf-Dieter Roth

    schrieb am 10. August 2008 um 12:00 Uhr (#)

    @Engert Gerhard: LEDs dimmen ist prinzipiell gar kein Problem.
    Man sollte allerdings überprüfen, ob Dimmer und Netzteil der LED-Schiene harmonieren. Nicht jeder Dimmer kann mit einem Netzteil statt einer Glühlampe zusammenspielen und nicht jedes Netzteil mag etwas anderes als 230 Volt an seinem Eingang sehen. Muß man also am Einzelfall klären, sprich: Was der Hersteller der Schienen angibt.
    Die 12V-Schienen kannst Du aber auf jeden Fall dimmen, wenn Du dazu eine eigene Stromversorgung verwendest. Die üblichen Strombegrenzungsschaltungen für Niederspannung haben keine Probleme mit verringertem Input. Du mußt nur klären, daß die nicht von bestmmten Bedingungen ausgehen (Input nur Wechselspannung oder nur Gleichspannung z.B.), die dann Deine Stromquelle nicht einhält.

  12. ledfan

    schrieb am 1. Oktober 2008 um 16:52 Uhr (#)

    Netter Beitrag, jedoch sehr sehr ungenau. Bei der LED lampen muss man auf die erste Stelle einen Produkt Orientierten Shop finden, der sich auf die LEDs spezialisiert. Gibts genug davon, wie http://www.ledmeile.de oder http://www.leds.de besonders kompetent. Das mit dem kaltweiß der im Blau erscheint ist längst die vergangenheit. Die neuste LED lampen in weiß haben seit über 1,5 jahren kein Blauton mehr und wenn man den Warmweißen Halogen Licht mag, dann nimmt man einfach die Warmweiße LED Lampen. Am bestens fande ich die mit 60 LEDs oder die mit 3 Watt CREE XRC und XRE Chip. Ein üblicher Power LED kann etwas rosa sein. Daher wenn warmweiß dann CREE oder SEOUL LED Chip.
    Auch muss man besonders gut auf die Qualität achten. Bei Ebay wird viel Müll untergebracht und die LEDs halten da offt nicht mall eine Woche. Daher ein guter Online Shop ist mir viel lieber.
    Ah ja, noch was. LED Darf man nicht dimmen und bei 12 Volt, achten Sie darauf, dass Sie kein Elektronischer Trafo verwenden.

  13. Markus

    schrieb am 2. Oktober 2008 um 11:13 Uhr (#)

    Die LED Spots sind schon sehr gut brauchbar. Wenn man weiss und warm-weisse LED Spots kombiniert, dann kann man in einem Verkaufslokal sehr gute “Lichtspiele” machen und Akzente setzen.

    Es gibt auch einen Schweizer LED Shop mit LED Spots. http://www.suapshop.ch.

    Die dimmbaren LEDS sind auch schon im Anmarsch.

  14. Sascha

    schrieb am 16. Oktober 2008 um 22:16 Uhr (#)

    Da ich ein Freund von dimmbaren Leuchtmitteln bin, nutzte ich bisher ausschließlich Halogenlampen. Ganz neu bin ich nun auf eine dimmbare LED Technik (Cursa Serie) gestoßen und konnte nun mein Wohnzimmer auf LED Technik umrüsten. Das Dimmen funktioniert weiterhin wie gewohnt über meinen Drehschalter an der Wand! Die Technik habe ich nach langer Suche bei der Firma PUR-LED Technik gefunden.
    Der Link zu meinem Produkt ist:
    Dazu muß ich allerdings sagen, dass der Elektriker eine andere Art von Dimmer einbauen mußte. Allerdings von der selben Marke. Mein System blieb somit erhalten :) Grüße Sasch

  15. Sascha

    schrieb am 16. Oktober 2008 um 22:19 Uhr (#)

    Irgendwie kann ich das mit dem Link setzen nicht, daher schreibe ich nun den Link einfach hier hin: http://www.pur-led.de
    :)Link

  16. Skeptiker

    schrieb am 19. Oktober 2008 um 20:51 Uhr (#)

    Habe mir über das Internet bei einem holländischen Vetrieb vor einem Jahr einen ganzen Packen LED-Lampen (No-Name) mit 20 LEDs GU10 230 V gekauft. Das Licht reicht nicht aus, um z.B. ein Bücherregel so anzustrahlen, dass eine angenehme Lesbarkeit der Buchtitel gewährleistet ist - vom Licht “warmweiß” - es wirkt wie “kaltweiß” ganz zu schweigen. Alle Lampen sind nun nach einem Jahr Betrieb kaputt von wegen 100.000 Stunden - ein teurer Spaß- mein Bedarf an Energiesparlampne ist vorerst gedeckt.

  17. Graceliu

    schrieb am 6. November 2008 um 08:01 Uhr (#)

    we main produce led lighting and a professional led supplier from china,also pls feel free to contact me if you have any questions.

  18. LEDAnwender

    schrieb am 7. November 2008 um 00:40 Uhr (#)

    Hallo zusammen
    es ist sehr interessant die diversen Beiträge zu lesen und.. in jeder Aussage steckt zumindest etwas Wahres. Im 2007 habe ich mich beim Bau meines EFH (Minergie) entschlossen, diese mit ganzheitlicher 24V LED Beleuchtung auszustatten, mit grossem Erfolg. So ist es gelungen, die ganze Licht- und Schalterinstallation mit zentral angebrachter 24V zu betreiben. Das Licht ist sehr angenehm, keine Blau- oder Rotstiche, kein Flackern, da alles mit 24V Gleichspannung betrieben wird. Ohne in Details zu gehen, mit dem richtigen LED Licht ist es optisch und materiell ein richtiger Genuss darin leben zu dürfen (siehe meine Homepage http://www.ledcon.ch) nicht als Werbung gedacht. LED Licht ist nicht so einfach zu realisieren, denn es fehlen die Erfahrungswerte (Pioniere sind gefragt). 90% der angebotenen Produkte sind nicht brauchbar. Trotzdem, LED wird sich gegenüber den unökologischen Sparlampen durchsetzen. Ein zunehmend wichtiges Thema Namens Elektrosmogs (EMV), das mit LED praktisch gänzlich vermieden werden kann. In der ganzen Frage der Lichterzeuger gäbe es noch haufenweise Aspekte zu diskutieren und abzuwägen, den in jedem Beitrag in diesem Forum steckt ein Teil Wahrheit. Es macht doch keinen Sinn, mit dem Glühlampenersatz durch Gasentladungslamapen (Sparlampen), sich noch grössere Probleme aufzubürden. Licht ist nicht nur Licht, sondern auch ein Teil unserer Um- und Mitwelt.

  19. Wolf-Dieter Roth

    schrieb am 9. November 2008 um 05:39 Uhr (#)

    Hm, ein ganzes Haus mit LEDs zu beleuchten, das traue ich mich noch nicht, auch wenn die Technik in dem halben Jahr seit diesem Test (gemacht war er schon im März 2008, nur dann mischte sich mein Vermieter ein und wollte mich wegen meiner Elektronik rauswerfen, weil er denkt, das stört ihn dabei, das Haus überteuert zu verkaufen, infolgedessen stellte ich dann das Schreiben für 2 Monate ein) sicher Fortschritte gemacht hat. Immerhin: Die 90-LED-Kugeln von Pearl sind inzwischen praxistauglich - die ersten Modelle waren ja immer nach ein paar Wochen hin, weil irgendwelche Stromspitzen die LEDs meuchelten. Im Flur o.ä. kann man die nun wunderbar anstelle von Energiesparlampen (blöde, weil sie nur langsam hell werden) oder Glühlampen nutzen.

    In der Küche habe ich normale Glühlampen - Leuchtstofflampen gingen sicherlich auch, Energiesparlampen sind dagegen zu funzlig und haben schlechte Farben, da schmeckt dann nix.

    Als Effekt-Spots habe ich inzwischen teilweise LEDs, aber die Helligkeit ist noch mau.

    Da aber Hersteller wie Osram ernsthaft am Thema sind, wird man hier sicher noch einiges hören.

    Momentan ist es halt ein Wettkampf aus China-Ware mit miesen Farben und Haltbarkeiten und soliden Produkten, die fast unbezahlbar sind.

    Was “Elektrosmog” betrifft, so muß ich allerdings warnen: Gerade die 230V-LED-Lampen erzeugen teils massive Funkstörungen. Meine hier nicht, aber es gibt Modelle, die wie Powerline-Adapter kilometerweit den Kurzwellenempfang lahmlegen - das ist dann auch nicht gesund. Bei 24 Volt sollte das weniger sein, ist aber auch nicht auszuschließen.

    Und naja, mit 24 Volt dürfte keine Stereoanlage, kein herd, keine Kaffeemaschine und kein Fernseher laufen - 12 V findet man noch teilweise. Glühlampenverbot ist auch albern - Glühlampen sind trotz allem nicht die Hauptverbraucher. Und LEDs sind auch nicht ganz ungiftig, auch wenn das Arsenid weit weniger ist als das Quecksilber in Energiesparlampen. Allerdings ist 24 Volt gut für Anlagen, die aus Solarzellen versorgt werden.

    Aber in 20 Jahren ist das alles sicher wesentlich ausgereifter. Es ist erfreulich genug, daß daran entwickelt wird.

  20. Ledfan

    schrieb am 11. November 2008 um 17:26 Uhr (#)

    Hallo Leute,
    Wenn man für eine LED Lampe entscheidet, dann soll dieser auch schon um die 50-60 LEDs haben.
    Beispiel:
    Die GU10 led-lampen mit 60 LEDs
    Ganz Interessant sind die LED Spots mit Power LEDs:

    Und für alle die was schickes brauchen mit Extreme viel Licht gibts es sowas:


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  1. neuerdings.com » Blog Archiv » LED-Taschenlampen im Test: Mag-Lite gegen den Rest
    (7. Juli 2008 12:31)

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