Test Corsair Flash Voyager GT 16 GB:
Getunt, ey!

USB-Sticks gibt es inzwischen wie Sand am Meer, teils für wenige Euro. Corsair will mit dem Flash Voyager GT das obere Marktsegment aufrollen. Lohnt sich das?

Corsair Flash Voyager GT Set
Corsair Flash Voyager GT Set (Bild: W.D.Roth)

USB-Sticks haben längst nicht mehr MB, sondern GB. Leider nicht immer soviele GB, wie sie haben sollten, das ist dann aktiver Datenschutz: Die Daten werden vor dem Speichern geschützt! Doch neben den Billig-Sticks mit Gammelchips gibt es auch edlere Ware:

Corsair Flash Voyager GT verpackt
Im Blister eher unscheinbar: Der Corsair-Flash-Voyager-GT (Bild: W.D.Roth)

Corsair ist so ein Hersteller, der lieber im hochpreisigen Segment anbietet. Wobei man hiervor keine Angst haben muß: Der getestete Corsair Flash Voyager GT 16 GB kostet im Markt auch nur etwa 70 Euro. Das kosten auch andere USB-Sticks mit 16 GB.

Beworben wurde der Flash Voyager GT 16 GB vor allem mit besonders hoher Geschwindigkeit – er soll USB 2.0 voll ausnutzen, dabei bis zur vierfachen Geschwindigkeit anderer Modelle bieten und benutzt daher auch das automobile Kürzel GT. Im Praxistest konnte zu anderen aktuellen Speichersticks allerdings kein deutlicher Vorsprung mehr entdeckt werden – allerdings war der zum Test verwendete Notebook hier eventuell bereits selbst an den Grenzen seiner USB-2.0-Geschwindigkeit.

Angenehm ist jedoch die auch schon vom Mini-4-GB-Stick bekannte Gummierung des Corsair Flash Voyager GT 16 GB, die es ermöglicht, ihn auch in der Hosentasche herumzutragen, ohne mit Löchern in derselben heimzukommen. Schlüsselkinder können sich ihn auch mit dem mitgelieferten Tragegurt um den Hals hängen, und für ungünstig gelegene USB-Ports ist auch noch ein kleines Verlängerungskabel mit dabei.

Die aufgedruckten 16 GB sind jedoch auch tatsächlich vorhanden. Bei einer solchen Größe kann man bereits umfangreiche Schweine-GIF Fotosammlungen auf so einen Stick auslagern, damit sie nicht auf der knappen Festplatte eines Notebooks herumlagern – oder wichtige Programme, Daten etc. Angenehm, daß Corsair dazu das Verschlüsselungsprogramm Truecrypt aufgespielt hat, sodaß auch mit Windows XP Home oder anderen Krüppelvarianten des Microsoft Betriebssystems der Inhalt des Sticks vor neugierigen Kollegen verborgen werden kann.

Treiber für ältere Betriebssysteme werde nicht mitgeliefert – bei dieser Speichergrüße wohl auch sinnlos. Zu haben ist der Stick bei allen gängigen IT- und Elektronikhändlern wie Conrad, Alternate, Reichelt oder Amazon.

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7 Kommentare

  1. Gabriel
    schrieb am 23. Juni 2008 um 16:23 Uhr (#)

    Krüppelvarianten von Windows XP :D – ymmd!

  2. Stefan S.
    schrieb am 23. Juni 2008 um 16:46 Uhr (#)

    Win ME tauglich? ;-)
    Den Stick gibt es auch in 32GB. Kranke Welt…

  3. Michael Schmid
    schrieb am 23. Juni 2008 um 22:59 Uhr (#)

    Und der Speed? Der wäre für mich jetzt das wichtigste Testkriterium gewesen?

  4. dfusion
    schrieb am 24. Juni 2008 um 09:21 Uhr (#)

    Ich habe den Corsair Flash Voyager (der blaue) hier seit 2 jahren in Betrieb und bin sowohl mit der Produktqualität, als auch der Geschwindigkeit sehr zufrieden. Die GT Variante setzt in Sachen Geschwindigkeit nochmals einen oben drauf. Besonders die Zugriffszeiten wurden extrem optimiert :) :

    Corsair Flash Voyager
    min. 12,2 MB/sec
    max. 15,6 MB/sec
    access 29,3ms

    Corsair Flash Voyager GT
    min. 26,3 MB/sec
    max. 27,8 MB/sec
    access 0,7ms

    Getestet mit HD Tune.

    Ach ja, Wasserbäder machen den Dingern auch nichts aus, wenn die USB Schutzkappe normal aufgesetzt wurde. Ich war sehr überrascht :D

    @Stefan S.
    Die 32GB Variante dürfte aber nur der Corsair Flash Voyager (der blaue) sein, oder?

  5. Benjamin Milde
    schrieb am 2. Juli 2008 um 11:53 Uhr (#)

    “allerdings war der zum Test verwendete Notebook hier eventuell bereits selbst an den Grenzen seiner USB-2.0-Geschwindigkeit.”

    An den Grenzen der USB-2.0 Geschwindigkeit? Wohl kaum. Das wären 60mb/s (oder 480mbit/s). Ich kenne kein Usb-stick der damit an seine Grenzen stößt.

    Usb-2.0 voll ausnutzen heißt nur, das der Stick schneller als Usb 1.1 ist, und das ist nicht schwer (1,5mb/s)

  6. Salva
    schrieb am 22. September 2008 um 13:00 Uhr (#)

    Also ich kann jeden nur abraten den Stick zu kaufen der den Herstellerangaben vertraut! Verschiedene Onlineshops (z.B. auf eb**) geben hier Schreibraten von 24 MB/s aus, aber einige Tests haben ergeben das der Stick nicht über 11,5 MB/s kommt! Die Leserate liegt bei ca. 27 MB/s. Einfach selber testen mit den Programm h2testw. Ich habe meinen zurückgegeben, da kauf ich lieber einen anderen! Es werden jetzt nur noch die Dual MLC Chips verbaut und nicht die schnellen SLC…

  7. Martin Kirsch
    schrieb am 10. April 2009 um 13:05 Uhr (#)

    Der Stick hat nach ein paar Minuten Spielen in der Hand im Meeting seinen Dienst versagt. Grund: Der Gummimantel liegt direkt an den Chips an (habe ihn mit der Schere aufgemacht) und die von außen wirkenden Kräfte werden direkt an diese weitergegeben. Bei mir hat es gereicht, den Stick in der Hand zu halten und ein paar mal leicht darauf herumzudrücken und es war aus mit ihm.

    Note Mangelhaft.

    Wenn ich nun wirklich wichtige Daten aus dem Meeting drauf gehabt hätte, dann hätte ich mich wirklich ärgern müssen. So habe ich nur wieder ein überteuertes Produkt gekauft, das ein Werbeversprechen nicht hält. Ich hatte den Stick eigentlich genau für den robusten Einsatz gekauft und den höheren Preis deshalb in Kauf genommen. Vergleichbar schnelle Sticks gibt es am Markt auch billiger.

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