Logitech Squeezebox Duet im Test I/II:
Der iPod für das Sofa

Kurt Haupt, 18. Juni 2008 23:01 Uhr, 22 Kommentare Kommentare

Das Squeezebox Duet wäre der optimale iPod-Ersatz für Stubenhocker, wenn Logitech sich an den UPnP-Standard gehalten hätte und die Kopfhörerbuchse am Duet nicht wegen eines Fehlers stumm wäre. Dass ich vom Duet trotzdem begeistert bin, ist seinen Internetfunktionen, offenem Linux sowie cleveren Lösungen von Freeware-Programmierern und Drittherstellern zu verdanken. Damit läutet die Lösung eine neue Ära des Internet-Musikkonsum ein.

Logitech Duet 8 lr

->Test Squeezebox Duet Teil 2

Squeezebox Duet: Alle Musik auf der Stereoanlage. (Bild: Logitech)

Das Squeezebox Duet von Logitech setzt sich zusammen aus einer Anschlussbox für die HiFi-Anlage und einer Funk-Fernbedienung mit Farbdisplay. Damit hat man die ganze Musiksammlung plus Unterhaltung aus dem Internet in der Hand.

Die Aufgabenstellung für den perfekten Sofa-Musikunterhalter ist einfach. Ich will einfach durch meine gesammelte MP3s zappen, egal wo diese lagern, zwischendurch meine Podcasts reinziehen und ansonsten meinen Lieblings-Radiosender oder Internetmusikdienst dudeln lassen. Die Musik soll, wenn sich die andern nerven, auch via Kopfhörer verfügbar sein. Zwingt mich Menschlichkeit in Küche oder Feuchtzellen, soll mich die akustische Untermalung am liebsten gleich begleiten.

Logitech Squeezebox Duet

Mit Logitechs Squeezebox Duet hat man die Musik “in der Hand”. Bild: Logitech

Stumme Fernbedienung

Ich suche noch immer. Auch nachdem ich eine Woche mit dem Squeezebox Duet rumgespielt habe. Logitech bietet zwar mit dem Unterhalter in Form einer TV-Fernbedienung ein interessantes, neues Konzept das vor allem bei der Musikversorgung via Internet viel Komfort bietet. Gepatzt haben die Schweizer aber leider bei der Musikkonservenunterstützung (MP3) aus dem LAN und beim Kopfhöreranschluss. Letzterer, es sei gleich zu Beginn laut und deutlich geklagt ist funktionslos. Man kann also einen Hörer einstöpseln, der bleibt aber stumm. Auch das sich die Duet beim Einschalten mit hübschen sphärischen Tönen aus dem internen Lautsprecher meldet, ist reine Fopperei. Auch der eingebaute Speaker lässt sich nicht für Musikwiedergabe nutzen. Irgendwo scheint also zwischen Konzeption und Realisierung der Technik-Teufel bös zugeschlagen zu haben. Ob sich Lautsprecher und Kopfhörerdose durch spätere Softwareaktualisierung zum Leben erwecken lassen, weiss ich nicht.

Logitech Squeezebox Fernsteuerung anschluss

Kaum zu erkennen und stumm - die Kopfhörerdose am oberen Gehäuserand. (Bild: Logitech)

Bewährtes Konzept

Grundsätzlich ist das Konzept der Duet aber ausgereift. Denn es stammt ursprünglich von Slimdevices. Der Mäusespezialist Logitech hat das Unternehmen im Jahr 2006 gekauft und sich damit die Bezeichnung Squeezebox und viel Know-how für vernetzte Heimunterhaltung einverleibt.

Die Squeezeboxen gelten seit 2001 als technisch herausragende Lösung, wenn man Musik von der PC-Festplatte im ganzen Haus verteilen will. Das Erfolgsgeheimnis von Slimdevices heisst Opensource. Sowohl die Software für den Medienserver (Windows, Mac, Linux) als auch die Schnittstellen der Abspielgeräte (Squeezebox) sind offen und so werkelte die Entwicklergemeine schnell an zusätzlichen Tools und Fähigkeiten. Heute tickern deshalb Wetterberichte, Börsenkurse oder Fussballresultate über das Display von unzähligen Squeezeboxen.

Slimdevices SlimP3 Urversion
Die Urversion der Squeezebox aus 2001 ist längst Geschichte (Bild: Logitech).

Nachdem Logitech die Firma im Herbst 2006 übernommen hatte, blieb es länger ruhig. Mit dem “Transporter” erfolgte zwar der Einstieg in die HiFi-Edelklasse, aber ansonsten machten vor allem die Konkurrenten Sonos, Roku Soundbridge und Terratec Noxon von sich reden.

Duet - Fernbedienung als Musikzentrale

Mit dem Duet kommt nun Squeezebox mit einem Paukenschlag zurück. Denn bezüglich Design und Benutzeroberfläche setzt Logitech damit neue Messstäbe.

Das System besteht aus zwei Teilen. Die kleine schwarze Squeezebox wird wahlweise digital (optisch/koaxial) oder analog mit herkömmlichen Cinch-Steckern an die Stereoanlage gestöpselt. Das Kästchen hat weder Anzeige noch Bedienelemente, man darf es also getrost vergessen und verstecken.

Logitech Duet Anschlüsse lr
Die Box wird analog oder digital an die Stereoanlage angeschlossen. (Bild: Logitech)

Wichtiger ist die Fernbedienung, die gewohnte Abmessungen hat und zum Laden in einer Schale ruht. Der Komfort und die sichtbare Intelligenz der Lösung liegen mit dieser Fernbedienung buchstäblich “auf der Hand”. Man hat Display und Tasten immer dort, wo man sie braucht. Man muss also nicht auf eine kleine Anzeige bei der Stereoanlage schielen und auf diese mit einem Infrarot-Steuerknüppel zielen.

Man kann mehrere solcher Anschlussboxen im Haus verteilen und alle diese Boxen mit einer Fernbedienung ansteuern. Ferner kann man natürlich auch mehrere Fernbedienungen haben. Das System ist als Multiroom- und Multiuser-fähig.

Display der SDqueezebox Duet

Das Display der Duet löst 240 x 320 Pixel auf - das Werbebild ist aber aufgepeppt. (Bild: Logitech)

Die Fernbedienung der Duet hat ein leuchtendes 2,4-Zoll grosses grafikfähiges Farbdisplay mit 240 x 320 Pixeln Auflösung. Es zeigt darauf bis zu 10 Zeilen Text mit je bis zu 30 Zeichen. Damit lässt sich flink durch Interpreten und Songtitelliste zappen, zu lange Texte scrollen automatisch.

Navigiert wird hauptsächlich über ein Drehrad mit zentralem Druckknopf sowie vier zusätzlichen, geschickt angeordneten Tasten. Fünf weitere Tasten sorgen für Steuerung der Lautstärke und Sonderfunktionen.

Das Drehrad reagiert dynamisch. Hat man 1000 Songs, blättert langsames Drehen durch einzelne Titel. Mehr Drehspeed springt zwischen den Anfangsbuchstaben. Ein wirklich flinker Daumen zappt mit drei Volldrehungen vom 1. zum letzten der 1000 Titel. Das Navigieren funktioniert in der Praxis ganz gut, ich wünschte mir aber dennoch zusätzliche Navigationshilfe, sei es durch eine Eintasten-Suchfunktion oder kontrolliert Umschaltung zwischen dem Scrollen in Anfangsbuchstaben und der Gesamtliste.

Das echte Display der Logitech Squeezebox-Fernsteuerung

Hier der Screen “in echt”. Allerdings ist die Realität schöner als das Foto. (Bild: kh)

Perfekt, weil simpel ist, die Verwaltung der Abspielliste. Man drückt die Plustaste und schon ist der Song in der Warteschlaufe. Auch hier ist mein Wunschzettel unerfüllt. Ich will beispielsweise bei langem Drücken der Plustaste in dieser Abspielliste landen und nur in ihr Scrollen.

Lobenswert ist, dass die Duet sehr flink reagiert und alles praktisch verzögerungsfrei vor sich geht. Ferner ist die Reichweite dank WLAN raumübergreifend. Man kann also mit der Fernbedienung in der Küche die Squeezebox in der Stube zum Schweigen bringen.

WLAN ist Bedingung

Damit wären wir bereits bei der Funktechnik. Bei den meisten herkömmlichen Lösungen kommunizieren Geräte und Fernbedienung via Infrarot. Das freut die Elektrosmog-Feinde und aber auch die Chiropraktiker. In den Praxen der Bandscheibenknackser sitzen nämlich immer wieder Patienten, die mit wilden Verrenkungen versucht haben, die lausige Reichweite von Infrarotfernbedienung zu erhöhen.
Die Squeezebox Duet verwendet statt Licht weitreichende Funkwellen und überwindet so Dutzende Meter und Wände. Die Kommunikation zwischen der Box an der Stereoanlage und der Fernsteuerung findet via Wireless-LAN (802.11g) statt. Die Squeezebox klinkt sich einfach in ein bereits vorhandenes Wireless-LAN ein. Nach Eingabe eines allfälligen Netzwerk-Kennwortes (WPA/WEP) hat die Duet somit auch gleich Zugriff auf Internetradio und MP3-Songs im Internet.

Wer kein WLAN hat, muss die Squeezebox per Ethernetkabel ans Internet anschliessen. Aber auch dann findet nur die Kommunikation zwischen Fernsteuerung und Box drahtlos statt.

Simple Installation

Die Inbetriebnahme der Duet ist simpel. Box anstöpseln, Fernbedienung einschalten und einfach brav die deutschsprachigen Setup-Anweisungen auf dem Mini-Display befolgen - so einfach kann Installation sein. Nervig ist, dass die Duet erst mal ihre Software aus dem Internet aktualisiert, was die Neugier einige Minuten auf die Probe stellt. Nach rund 15 Minuten war die Duet dann aber betriebsbereit.

“Internetradio, Unsere Empfehlung” war der erste Klickversuch und versorgte uns prompt mit Miles Davis. Ein 128 kbps schwerer Datenstrom und eine gute Elektronik in der Squeezebox sorgten für perfekten Sound, der sich von einer CD kaum unterscheiden lässt. Ein übliches UKW-Radio muss da schamvoll schweigen.

Das Radioangebot auf der Duet ist erschlagend und teils leicht verwirrend. Um dabei den Durchblick zu haben, muss man erst einmal den heutigen Internetradiomarkt verstehen.

Verwirrendes Angebot

Denn Internetradiostationen sind nicht mehr einfach einzelne Websites, sondern gehören meist sogenannten Verzeichnisdiensten an. Schliesslich will ja niemand an der Duet eine Internetadresse eintippen. Shoutcast ist einer der ersten und wichtigsten Verzeichnisdienste und vereint heute über 22′000 “Internetradios” die meist von rund einer halben Millionen Hörern genutzt werden. Neben Shoutcast gibt es zahlreiche weitere Dienste wie beispielsweise vTuner, der bei den Geräten von Terratec eingebaut ist.

Ergänzt wurde der Internet-Musikmarkt bald durch “Radio-on-demand-Dienste” wie Pandora oder classical.com. Hier macht man seinen “eigenen Radiosender” und definiert, welche Titel oder Stilrichtung man hören will. Diese Dienste sind teils kostenpflichtig.
Die nächste Evolutionsstufe waren Internetdienste, bei denen man seine eigenen MP3-Songs einlagert und dann ortsunabhängig hören kann. Ein Vertreter diese Kategorie ist MP3tunes.com.

Wenn wir schon bei Internetdiensten sind, darf man natürlich auch Podcasts nicht vergessen. Dabei handelt es sich meist um gesprochene Beiträge, die von Radiostationen oder Privaten zur Verfügung gestellt und jederzeit abgerufen werden können. Auch hier gibt es Verzeichnisdienste wie podcast.de sowie ein Abo-System, bei dem man alle Folgen einer bestimmten Radiosendung hören kann.

Die Versorgung aus dem Internet ist heute also vielfältig, inkonsistent und verwirrend. Ferner ist die Situation abstrakt, weil ja eigentlich niemand wirklich am PC Musik hören will, sondern lieber in der Stube lauscht.

Logitech vereint die Anbieter

Logitech versucht nun auf dem Squeezebox Duet mehrere solcher Dienst- und Verzeichnisanbieter unter einer eigenen Bedienoberfläche zu vereinen. Auf der Duet hat es also keinen Browser, sondern spezielle aufbereitete Verzeichnisse. Das Angebot unterscheidet sich auch lizenzrechtlichen Gründen aber von Land zu Land. So fehlt beispielsweise in Europa der in den USA beliebte Dienst von Pandora.

Auf meinem Testgerät befanden sich neben dem von Logitech verwalteten Favoriten last.fm, Radio io, RadioTime, Live365 und Shoutcast. Jeder dieser Dienste umfasst mehrere Tausend Radiostationen oder Streams. Jeder dieser Dienste büschelt sein Angebot anders. Die einen sortieren nach Musikstilrichtung oder Beliebtheit, andere lassen die Wahl nach Senderort zu und lassen sich sogar mit Suchbegriffen durchforsten. Bei einigen dieser Dienste kann man persönliche Konten eröffnen und dann im Webbrowser Favoriten definieren oder zusätzliche Radiostationen mittels Web-Adresse aufnehmen. Teils lassen sich gegen Bezahlung auch Zusatzdienste freischalten.

Logitech fungiert nun in diesem Angebotsreigen als Integrator. Auf der Internetseite Squeezenetwork kann man definieren, welche Konten man bei welchen Anbietern hat und die nötigen Anmeldeinfos hinterlegen. Dadurch hat dann die Squeezebox Duet vollen Zugriff auf diese Dienste. Das persönliche Konto bei Squeezenetwork und die Duet synchronisieren sich, indem man einmalig einen gerätespezifischen PIN-Code im Internet eintippt.

Logitech Duet squeezenetwork
Im Internet verbindet man seine Logitech Squeezebox Duet mit persönlichen Konten bei Musikdiensten.

Beim Verbinden von Duet und Network mittels PIN ist Logitech leider ein Fehler unterlaufen. Der Prozess lässt sich mit jedem Gerät nur einmalig durchführen. Vergisst man seine Squeezenetwork-Zugangsinfos oder verkauft die Duet, lässt sich diese nicht an ein neues Konto koppeln. Der Kundendienst von Logitech kennt aber inzwischen das Problem und konnte es in meinem Fall “manuell” lösen. Die nächste Firmware soll das Problem dann grundsätzlich angehen.

Von Dienst zu Dienst

Das Duet ordnet das Musikangebot in vier Hauptgruppen: Internetradio (Shoutcast und Co.) Musikdienste (MP3Tunes etc.), Squeezenetwork und lokale Server im Heimnetzwerk. Leider ist dabei die Bedienung nicht immer transparent und vor allem bezüglich der Favoritenliste schlecht gelöst.

In der Favoritenliste kann man einfach die besten Radiostationen und die Lieblingssongs ab Festplatte auflisten. Leider gibt es getrennte Favoritenlisten, je nachdem ob man via Squeezenetwork oder über einen lokalen PC-Server verbunden ist. Diese Lösung ist total praxisfremd. Ich will meine Lieblingsmusik einmalig definieren und mich keinesfalls darum kümmern, über welche Technologie oder Plattformen die Musik letztlich “ausgeliefert” wird.

Positiv muss aber vermerkt werden, dass es bisher am Markt noch kein Musikgerät gibt, das so viele verschiedene Unterhaltungsplattformen in einem Gerät vereint. In der Praxis wird man sich zwar eh nur auf einen oder zwei Dienste beschränken. Dabei ist man aber froh, wenn man sich von seinem bisherigen Lieblingsdienst nicht verabschieden muss.

Ein zusätzlicher Audiodienst hat Logitech übrigens unerklärlicherweise im “Extras-Menü” versteckt. Hier finden sich die Sammlungen von Odeo und PodcastAlley. Leider lassen sich aber keine selbst definierten Casts mittels Fernbedienung abonnieren. Diese muss man mittels einem lokalen Server einbinden.

Im zweiten Teil des Tests zeigte die Duet, wie dieser Server funktioniert und wie gut man damit die persönliche MP3-Sammlung verwalten kann.

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22 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Thomas Reintjes

    schrieb am 20. Juni 2008 um 10:49 Uhr (#)

    Ja, die Möglichkeiten, die die Squeeze-Technik bietet, sind schon vielfältig. Ich habe z.B. neulich entdeckt, dass sich iPhone-Besitzer die Anschaffung der teuren WLAN-Fernbedienung sparen können. Stattdessen können sie dank iPeng SqueezeCenter mit dem iPhone bedienen. Dann braucht man nur noch den verhältnismäßig günstigen Squeezebox Receiver.
    Ausprobiert habe ich das mangels iPhone aber noch nicht. Mich würde mal interessieren, ob das flüssig funktioniert. Meiner Erfahrung nach ist Squeezecenter/SSODS manchmal etwas träge.

  2. TStein

    schrieb am 21. Juni 2008 um 09:05 Uhr (#)

    Also die Steuerung mit iPeng und IPhone hab ich getestet. Mein Fazit: Interface ist wirklich gelungen, doch haperts noch etwas an der Performance, z.B. ist ein Seitenwechsel zwischen Haupt- und Untermenü nicht wirklich flüssig… Ich find jedoch für open source darf man sich nicht beklagen! Die Idee ist toll… Doch wenn ich mir den Squeezebox Receiver anschaffe, kann ich kaum auf den schönen Controller verzichten ;-)

  3. pa

    schrieb am 21. Juni 2008 um 13:30 Uhr (#)

    @thomas: iPeng funktioniert recht schnell, auch mit SSODs. Ich bezweifle aber, dass man dann nur den Receiver alleine benützen kann, der braucht nach meinem Verständnis den Controller, um die WLAN-Settings übermittelt zu bekommen (du gibst die WLAN-Settings auf dem Controller ein und dann werden sie zum Receiver übertragen). Ich bin nicht sicher, ob man das auch ander lösen kann..

  4. Nick Borland

    schrieb am 23. Juni 2008 um 16:57 Uhr (#)

    … es ist wieder das Thema: ist das Glas halbleer, oder halbvoll? Der Autor beschwert sich darüber, dass der 3,5mm Anschluß nicht funktioniert, dabei wird das auch gar nicht angepriesen. Vielleicht gibt es ja morgen ein Update, das dies bewerkstelligt. In der jetzigen Ausführung ist die Squeezebox dann bereit. Ich kenne das von anderen Herstellern, die das zum Anlass nehmen um wieder Kasse zu machen…Müssen wir Deutschen immer meckern???

  5. Peter Sennhauser

    schrieb am 23. Juni 2008 um 19:15 Uhr (#)

    @Nick: Der Autor ist Schweizer… und eine funktionsfreie Kopfhörerbuchse ist nun wirklich ein Grund zum Meckern.

  6. pa

    schrieb am 23. Juni 2008 um 20:52 Uhr (#)

    Nick hat meiner Meinung nach recht: Dass ein nirgends in irgendeiner Form erwähnter oder beworbener Anschluss nicht funktioniert, ist kein Grund zur Beschwerde. Das ist einfach unreflektierte Verwirrung.

  7. Peter Sennhauser

    schrieb am 24. Juni 2008 um 00:56 Uhr (#)

    Ein in den Handbüchern nicht erwähnter Anschluss an einem Gerät ist eine Zumutung gegenüber der Kundschaft, und unreflektierte Verwirrung ist so ziemlich das Letzte, was man Kurt Haupt und seinen Testberichten vorwerfen kann.

  8. Kurt Haupt

    schrieb am 24. Juni 2008 um 08:09 Uhr (#)

    Zum Thema Kopfhörerbuchse ist anzumerken, dass diese bei der Produkteankündigung seitens Logitech noch gelobt wurde. Und letztlich fühle ich mich als Journalist verpflichtet, genau über das zu berichten, was nicht in Prospekten und Handbüchern steht. Wenn das einzelne Personen “verwirrt”, liegt es hoffentlich nicht an meinen Schreibfähigkeiten.

  9. Nick Borland

    schrieb am 26. Juni 2008 um 15:59 Uhr (#)

    Ich bleibe dabei, es sind Haare, die in der Suppe gesucht werden. Ich bin davon überzeugt, dass hier Programmierer aus der Community bald was liefern werden, dann hat der Anschluß eine Funktion. Außerdem gehört es offensichtlich zum guten Ton äußerst kritischzu sein, auch wenn es nur um irrelevante Nebensächlichkeiten geht. Ich glaube nicht, dass die Formel gils kritscher = besser… Aber bitte: klar ist, jedem seine Meinung! Aber bitte auch für Nicht-Journalisten… :-)

  10. nickname

    schrieb am 4. Juli 2008 um 20:20 Uhr (#)

    Das mit der Kopfhörerbuchse ist natürlich schade. Eigentlich war Controller ja auch nur als Controller, also als Fernbedienung gedacht - und da hätte es keiner Kopfhörerbuchse bedarft. Ich finde gut, das trotzdem eine eingebaut wurde - der Kostenaufwand bei der Herstellung ist minimal und die zusätzlichen Möglichkeiten, die später für Drittsoftware bieten sind enorm. Ich persönlich finde besser, solche Features schonmal in die Hardware einzubauen, wenn es keine bedeutenden Mehrkosten bewirkt, als alle halbe Jahr eine neue Hardwareversion rauszubringen, die man dann wieder KAUFEN muss. So braucht man bloß seine Software aktualisieren und kommt völlig kostenlos in den Genuss neuer Funktionen - DAS finde ich kundenfreundlich.
    Ganz nebenbei hat der Controller auch noch Beschleunigungssensoren (wie in den Wii-Controllern) - die sind bloß auch noch nicht aktiviert - aber später braucht keine neue Hardware gekauft zu werden.
    [...] der ersten Begeisterung über die Komponenten der Squeezebox Duet folgt mit der Erkenntnis, dass die Kombo kein UPnP versteht, einen Dämpfer.[...] eben genau der Verzicht aus das UPNP-Protokoll ermöglicht die Funktionen, die die Squeezebox erst richtig interessant machen:
    Man kann mehrere Boxen synkronisieren, sie über den Server aktivieren (für Wecker oder ähnliches) und man kann sich jederzeit (mit Fernbedienung oder Webinterface) eingene Playlisten erstellen. Mir wär kein Netzwerkplayer bekannt, der UPNP unterstützt und die Funktionen auch beherrscht - ich lass mich aber gern eines besseren belehren.

  11. Targi

    schrieb am 18. Juli 2008 um 15:34 Uhr (#)

    Schweizer wie der Kurt Haupt neigen öfters dazu, Schweizer Produkte seeeehr kritisch zu beurteilen, anstatt einfach Stolz auf Schweizer Leistungen zu sein.

    Also, liebe Mitleser. Es ist nicht so tragisch wie der Kurt Haupt es darzustellen versucht.

  12. Peter Sennhauser

    schrieb am 19. Juli 2008 um 03:47 Uhr (#)

    @Targi: Kritische Beurteilung hat mit der Nationalität nichts zu tun, sondern mit journalistischer Professionalität. Vergleiche bitte alle andern Testberichte von Kurt Haupt.
    Mit Verlaub - zugedrückte Augen angesichts von Mängeln bei Produkten, die zufällig aus der Produktlinie eines Konzerns mit Steuerhauptsitz in der Schweiz (oder in Deutschland, oder in Finnland) stammen, läuft unserer Auffassung vom Dienst an der Leserschaft diametral entgegen.

  13. John Wiesenmüller

    schrieb am 1. August 2008 um 12:02 Uhr (#)

    Zur Kopfhörerbuchse möchte ich einfach mal auf die Software Roadmap des SqueezeCenters verweisen:

    http://wiki.slimdevices.com/index.php/SoftwareRoadmap

    Geplant für V7.2

    Jetzt ist V7.1 aktuell!

    Und das SqueezeCenter kann UPnP Quellen mit einbinden:

    SqueezeCenter Einstellungen -> Erweitert -> Netzwerk

  14. Stefan Paul

    schrieb am 13. August 2008 um 15:18 Uhr (#)

    Tja, unter http://wiki.slimdevices.com/index.php/SoftwareRoadmap ist der Punkt “Audio playback on the SqueezeboxController.” schon in die 7.3 gerutscht… Ob das dieses Jahr noch was wird? Ich habe die SB Duet gestern in Betrieb genommen und bin sehr zufrieden. Squeezecenter läuft bei mir auf der DS-207+. Was mich störte - kann man die IP der SB Duet nicht manuell setzen? Laut Handbuch ist DHCP Voraussetzung und das war für mich schon ein Problem, da bei mir alles fix angesprochen wird. Aber es läuft auch so - wenn dann noch der KH-Anschluss aktiviert wird, ist das echt ein Hammerteil! Fehlendes UPnP (wenn es so ist) stört mich nicht, ich verwende die iTunes Bibliothek (liegt auch auf der DS) zur Pflege der Daten und Squeezecenter synchronisiert sich damit. Einzig das Umlautproblem muss ich noch fixen…

  15. John Wiesenmüller

    schrieb am 13. August 2008 um 21:52 Uhr (#)

    Tja, da scheint es tatsächlich Probleme zu geben, oder andere Dinge haben erstmal mehr Priorität. Z. B. eine den verschiedenen Systemumgebungen gerechte Systeminstallation.

    In den Foren gibt es aber eigentlich immer recht gute Informationen. Nur muss mal halt suchen und es ist nicht unbedingt für jeden geeignet. Aber auch unerfahrenen Computer Nutzern wird dort gerne geholfen, soweit diese den Weg dorthin gefunden haben.

    Ich hab das SC auf einem lüfterlosen VIA C7 System unter Ubuntu am laufen und kann prima via WOL von der Squeezebox das System innerhalb von 2 Sekunden aus dem Suspend to RAM wecken, der nach ca. 5 Minuten abgeschalteter SB (Strom aus) eintritt. Aber halt Linux und doch noch ‘n Schlag rumgebastel. Da hat eine Synology DS auch ihren Charm.

    Naja, warum will wohl Sonos soviel Geld für deren System haben.

    Ich bin auch zufrieden und freue mich über eine schnelle und saubere Wiedergabe, LastFM support und zügig verbundenen und unterbrechungsfreien Inet Radio und im Fall der Classic über das hübsche Display. Aber vielleicht kombiniere ich es auch nochmal mit dem Duett Controller - wer weiß. :)

  16. John Wiesenmüller

    schrieb am 13. August 2008 um 22:02 Uhr (#)

    Ach ja, ich vergaß, aus dem DE Forum:
    *****
    Kann ich übrigens keine statische IP der SB vergeben??
    Doch, aber nur, wenn sie bei der Ersteinrichtung keinen DHCP-Server findet…
    ******
    Vielleicht den lokalen DHCP aus und nochmal versuchen.

  17. arschtrompete

    schrieb am 10. September 2008 um 02:44 Uhr (#)

    hab mir jetzt mal das sonos bundle zugelegt. installation und handling sind super easy. der aufbau hat keine halbe stunde gedauert und das ganze system läuft perfekt. hier ein kleiner erster erfahrungsbericht zu sonos:
    Sonos Soundsystem Review

  18. Neuling

    schrieb am 10. September 2008 um 23:25 Uhr (#)

    Hallo,

    ich beschäftige mich nunmehr seit mehreren Tagen mit der Squezzebox Duet .. habe aber die eigentliche Antwort auf meine Frage, kann ich hier eine externe Festplatte anschließen oder die an die FritzBox angeschlossene Platte incl. der hierauf gespeicherten MP3 Songs ansteuern? Ich habe eine Musikanlage im Wohnzimmer und die restlichen Zimmer mit Lautsprechern bestückt, möchte also egal in welchem Raum ich mich aufhalte, auf das Internetradio und meine MP3-Sammlung mittels des Controllers zugreifen können. Funktioniert die vorgenannte Konstellation????

    Wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte, Gruß;-)

  19. Kurt Haupt

    schrieb am 11. September 2008 um 10:43 Uhr (#)

    @Neuling:
    Nein, Squeezebox und Fritz können nicht. Fritz ist ein UPnP-Server die Squeeze braucht einen Squeeze-Server. In Zusammenarbeit mit der Synology geht es, weil deren Linux die Installation eines Squeezeservers zulässt.

  20. Tarzan

    schrieb am 14. September 2008 um 18:38 Uhr (#)

    Hallo,

    wenn ich dann mal eine ziemlich doofe Anfängerfrage stellen dürfte… Habe derzeit den iPod Nano mit Docking Station an der Wohnzimmernalage angeschlossen und möchte nicht immer ein Laptop daneben stehen haben um meine ganzen mp3s spielen zu können.
    Kann ich die Logitech Squeezebox duett an die Anlage anschliessen und meine mp3´s auf irgendeine externe Festplatte kopieren um sie dann mit der Squeezebox abzuspielen? Einen Internetanschluss hätte ich per WLan oder über die Steckdose (in der Ecke ist der Empfang saumässig). Auf was müsste ich beim Kauf einer externen Festplatte achten?
    Ach wär das schön wenn mir da jemand helfen könnte. Die “Fach”geschäfte sind ja noch uninformierter als ich.
    Danke.

  21. Nick Borland

    schrieb am 15. September 2008 um 11:27 Uhr (#)

    @ Tarzan: klare Empfehlung für eine ReadyNAS Duo von Netgear als Festplatte. Die hat die Serversoftware (SqueezeCenter) vorinstalliert…die Kombi Duet & Netgear ReadyNAS Duo habe ich selbst und es läuft klasse!

    Bei anderen NAS muß man z.T. selbst die SW installieren und da sollte man sich bei Linux etc auskennen. Ich weiß von der Synology, hier geht die SW auch drauf, evtl. noch eine QNap..

  22. Didi

    schrieb am 6. Oktober 2008 um 23:05 Uhr (#)

    Hi,
    ich habe eine Frage:
    Kann man mit der Squeezebox MP3s von einer externen Festplatte abspielen, ohne diese Online zu stellen oder den PC eingeschaltet zu haben. Etwa über einen Network Storage Link?
    Hat jemand damit Erfahrungen?
    Danke für die Antworten,
    Gruß,Didi


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