Tunecore:
Platten-Label für Jedermann

Alexander Cyliax, 16. Juni 2008 18:12 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Viele Musiker würden in Ermangelung eines Plattenvertrags gerne ihre Musik über iTunes und andere Plattformen vertreiben. Tunecore macht das nun möglich, und zwar zu einem mehr als fairen Preis.

tunecore

Der Traum, die eigene Musik unabhängig von bindenden Verträgen und Dritten zu verkaufen, war bisher eine schwer zu erfüllende Sache. Tunecore macht es nun für Jedermann möglich. Dabei wird der Track nicht nur bei 11 iTunes Stores weltweit eingestellt, sondern auch bei namhaften Services wie Napster, Rhapsody und anderen. Wer nun überlegt, seine Songs auf diesem Wege zugänglich zu machen, sollte aber auch an einen kleinen Nachteil denken:

Nachdem ein Song von TuneCore eingestellt wird, kann es zwischen vier und ca. acht Wochen dauern, bis der Song auch wirklich in den jeweiligen Länderstores verfügbar ist. Gerade für für Oster- und Weihnachtsmusikanten ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

Dieser Punkt bildet aber auch schon den einzigen Nachteil (der im Grund genommen ja noch nicht einmal durch Tunecore zustande kommt), dafür kann man aber fortan mit Stolz sagen, dass der eigene Song in den amerikanischen, kanadischen, japanischen, australischen und europäischen Digitalläden verfügbar ist.

Das tolle dabei: Alle generierten Einnahmen gehen ohne Abzüge per PayPal an die Künstler, ohne versteckte Nebenkosten.

Wer sich für das Angebot interessiert bekommt alle Infos direkt bei TuneCore.

» Mehr lesen: Apple / Mac (331), iTunes (13), Musik (30), Napster (2), Rhapsody (2), Software (203)

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7 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Sachar

    schrieb am 17. Juni 2008 um 00:30 Uhr (#)

    Schon ein toller Service, aber komplett kostenlos ist der Dienst nicht:

    TuneCore charges $0.99 per track, $0.99 per store per album, and $19.98 per album per year storage and maintenance.

  2. anonym

    schrieb am 17. Juni 2008 um 09:36 Uhr (#)

    [Edit: Kein SEO-Spam hier. Die Regeln sind klar. Link entfernt] Dass der preis nicht genannt wird, ist natürlcih eine Schande und disqualifiziert den Schreiber.

    Freie Musik: magnatune.com

  3. Sachar

    schrieb am 17. Juni 2008 um 09:54 Uhr (#)

    Und wenn man das Ganze richtig sieht, dann disqualifiziert sich der Kommentator “free music” durch dieses billige Setzen eines Links.

    [Edit: Richtig gesehen, Sachar - "free music" ist hiermit disqualifiziert ;-)]

  4. max

    schrieb am 23. Juni 2008 um 16:53 Uhr (#)

    Auf http://www.gomakemusic.de/marketing/vier-digitale-vertriebe-im-vergleich-oder-wie-bekomme-ich-meine-musik-auf-itunes gibt es einen Vergleich von vier Anbietern - neben Tuncore sind ja noch einige andere im Spiel.

  5. Manuel

    schrieb am 1. September 2008 um 14:27 Uhr (#)

    Ja genau… dooload ist meiner meinung nach der relevanteste Anbieter im Moment. Jede Newcomer-Band kann über Dooload nicht nur seine Musik ohne finanzielles Risiko weltweit in Online Stores wie iTunes, Musicload und Co veröffentlichen, (das ist tatsächlich einmalig, frei nach dem Motto: wer nichts verdient, bezahlt auch nichts!),
    die Macher unterstützen zusätzlich mit Hilfe diverser Tools (Newsletter, Banner, Shop)aktiv bei der Künstlervermarktung.
    Zudem gibt es für die Artists die Möglichkeit in der Musikcommunity wichtige Kontakte zu Fans, anderen Bands, Veranstaltern und Labels zu knüpfen und Band-Contests, bei denen die Künstler Festival-Auftritte & Support-Gigs gewinnen können gibt es auch. Meiner Meinung nach eine sehr coole und vor allem faire Sache!
    schauts euch doch auch mal an:

  6. Manuel

    schrieb am 1. September 2008 um 14:29 Uhr (#)

    hier nochmal der link: http://www.dooload.de :-)

  7. Andreas

    schrieb am 25. Oktober 2008 um 07:28 Uhr (#)

    Eine weitere verborgene Kostenfalle bei Tunecore ist: Will man einen Einzelnachweis der verkauften Stücke, muss man 2,98$ pro Woche bezahlen. Das ist nötig wenn man z.b Musiker oder Co Produzenten mit vergüten will.
    Tunecore ist nicht zu empfehlen.


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