Acer Aspire One:
Der Asus-EEE-Konkurrent ist da
neuerdings.com konnte den in München erstmal präsentierten Acer Aspire One besichtigen. Das Gerät ist klar gegen den Asus EEE positioniert – und als Lifestyle-Gadget für den Internet-Zugriff gedacht, nicht als Arbeitstier.

Acer Aspire One Das Touchpad ist gewöhnungsbedürftig mit schmalen Maustasten links und rechts davon, aber die Internet-Darstellung einwandfrei. (Bild: W.D.Roth)
Es gab schon mal jemand, der jemand kannte, der jemand kannte… – Vorbei! Wir hatten den neuen Acer “Netbook” (so nennt man diese Art Geräte nun, sagt Intel) nun in der Hand. Aber nein, der dicke Fettfleck auf dem Touchpad kam natürlich von einem anderen Kollegen…
Das Konzept des Acer Asprire One ist klar auf die Zielgruppe des Asus EEE ausgelegt: Ein Subnotebook unter 1 Kilo und ab 329 Euro. Das Display hat 8,9 Zoll Diagonale bei 1024 x 600 Pixeln Auflösung. Ein komischer Wert, der aber sicherstellen soll, daß übliche Webseiten, die auf Bildschirme mit 1024 x 768 Pixel Auflösung ausgelegt sind, ohne horizontales Scrollen dargestellt werden können.
Und damit ist auch die wichtigste Anwendung des Acer Aspire One benannt: Er soll ein Internet-Maschinchen sein, ein Lifestyle-Gadget für die “always on”-Generation, zum sozialen Netzwerken – oder zum autistischen Surfen auf dem Schulklo. Egal. Jedenfalls ist das Gerät konsequent auf Internet ausgelegt: WLAN und Firefox sind Pflicht, ebenso wie ein E-Mail-Programm, das sechs Accounts inklusive AOL vereinen kann und ein Messenger, der ebenfalls alle gängigen Standards abdeckt!
Der Hersteller spricht stolz von “Acers first Internet device”, das am selben Tag vorgestellt wurde wie Intels neue Atom-Prozessoren, die mit 45-nm-Technik nur noch 2,5 Watt verheizen sollen. Asus hat deshalb sein neuestes Modell, auch mit Atom-Prozessor, hektisch schon gestern präsentiert.
Auch bei Acer startet der neue Kleine mit Linux, einem Fedora-8-Derivat, das sich Linpus Linux Lite nennt. Dabei hat er 512 MB RAM fest eingebaut, das bis auf 1,5 GB erweitert werden kann. Als “Festplatte” dient ein 8-GB-Flash-Chip oder eine 80-GB-Festplatte, wobei zwei SD-Kartenslots erlauben, die 8 GB auch mit hochkapazitiven SDHC-Karten fliegend zu erweitern, wenn sie vollzulaufen drohen: Das Betriebssystem soll so eine zugesteckte Karte dem vorhandenen Speicher im laufenden Betrieb zuschlagen können. Neben SD und SDHC “frißt” der Kleine auch MMC, Sony Memory Stick und xD-Karten. Nur Compact Flash ist nicht drin.
Beim Surferlebnis legt Acer Wert darauf, daß der Linux-Firefox allen Multimediamist alle unter Windows gängigen Formate und Plugins abbilden kann, da die Klientel für dieses Gerät auf Youtube und Flash-Geflacker großen Wert legen dürfte. Immerhin kann man dann ja auch den Flashblocker für Firefox installieren, wenn der Acer Aspire One gar zu gut ist beim Werbung abspielen…
Auch eine Webcam ist integriert, wobei Acer sehr stolz darauf ist, die Crystal Eye Webcam unter Linux zum Laufen bekommen zu haben. Weniger Glück hatte man da bislang mit UMTS-Modulen, die wird es ebenso wie Wimax erst in späteren Modellen geben; für den Acer Aspire One ist man froh, später wenigstens für UMTS-Sticks einen Linux-Treiber bieten zu können.
Bei all dem Theater, das Acer mit Linux hat, wundert man sich, wieso sie den Aspire One nicht mit XP ausstatten. Das ist auch durchaus vorgesehen, ebenso wie die Windows-Taste – ein Journalist vermutete auf der Pressekonfernenz in München, Acer wolle erst einmal bei Microsoft den Preis drücken. Das auf dem vorgestellten Gerät laufende Linux-Derivat kommt jedenfalls zwar auch mit Open Office, doch vor allem mit Schnellstart-Menüs für nicht so computeraffine Discogänger und Chatter.
Die Batterielaufzeit soll je nach Größe derselben zwischen 3 und 7 Stunden betragen. Zunächst ist das Gerät in Weiß und Blau lieferbar, über Pink und Goldbraun diskutieren die Acer-Manager noch. Ab Ende Juli soll der Acer Aspire One in Fachhandel und “Ich bin doch blöd”-Discouter stehen, aber auch bei Telekommunikations-Händlern.
Technische Daten Acer Aspire One
- Linpus Linux Lite oder Microsoft Windows XP Home
- Intel Atom Prozessor N270: 1,6 GHz, 533 MHz FSB, 512 kB Level 2 cache
- Mobile Intel 945 GSE Chipsatz (DDR2 RAM)
- Mobile Intel 82801 GBM Chipsatz
- TFT LCD mit LED-Backlight, 1024 x 600 Pixel, 8,9 Zoll
- HD Audio mit eingebautem Mikrofon und zwei eingebauten Lautsprechern
- 512 MB RAM, mit 512 MB oder 1 GB auf 1 GB bzw. 1,5 GB erweiterbar
- eingebaute Webcam mit 0,3 Megapixel
- LAN: 10/100 MB/s Fast Ethernet
- WLAN: 802.11 b/g
- 249 x 170 x 29 mm Größe und 995 Gramm mit 3-Zellen-Akku 2200 mAh und 8-GB-Flash-HD
- 249 x 195 x 36 mm Größe und 1260 Gramm mit 6-Zellen-Akku 2600 mAh und 80-GB-Festplatte
- Kartenleser für SD, Sony Memorystick, xD
- 3 USB-Ports, VGA-Port, Netzteilanschluß, Ethernetanschluß, Mikrofon- und Lautsprecheranschluß







































Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite
Foursquare
Flickr-Profil





Wichtig an den Geräten ist der Trend zu günstigeren Laptops und zu Linux (auch wen XP auch läuft.)
Im Grund positiv, aber man frag sich wie so nicht andere ebenso solche Laptops herausbringen. Zum Beispiel ein 500,- Euro Laptop von Apple?
Ja das liegt wohl dann doch an den Entwicklungskosten.
Auf jedem Fall ein positiver Trend.
Etwas großer als EEE PC.
[Edit: Bitte kein SEO-Spam]
Meiner Meinung nach ein EeePC-Killer. Eee-einfach.de spricht zwar von überdimensioniert, doch das Gerät scheint mir immer noch klein, und für den mobilen Einsatz perfekt.
Ich würde dieses Gerät nicht als nettes Spielzeug abstempeln. Wieviele haben denn wirklich ihr Notebook (z.B. als Pendler) ständig mit dabei?
- Ein normales Notebook mit um die 3 kg (Sorry, wer kann sich bitte diese 1,3 kg-Notebooks Vaio etc. leisten?) wird sehr schnell sehr schwer, wenn man es auch nur mal 1-2 Tage mitnimmt.
Deswegen find ich diese Gerätegröße recht genial. Textverarbeitung als auch ne Exceltabelle sind bearbeitbar und bei der Displaygröße finde ich auch noch gut zu betrachten.
Im Gegensatz zum eeePC ist die Tastatur schon annehmbar.
Der Preis ist gerade noch zu vertreten, wenn man es ohne XP und HD nimmt und bei dem Gewicht ist man wirklich supermobil. Deswegen werde ich mir wahrscheinlich eine Aspire One zulegen.
Benutze aktuell einen Zaurus PDA (sonst super) aber für Excel, PDF, etc. ist die Diplaygröße wirklich zu klein.
Mein Bruder z.B. ist HIFI-Techniker und ist sehr am One interessiert, weil man damit nicht zuviel Platz im Technik-Bully wegnimmt, um den Lagerbestand abzufragen oder um mal fix die Firmware eines ausgelieferten Gerätes zu flashen.
Ein extrem interessantes Gerät! Bei manchen Händler ist die kleine Linux-Variante bereits lieferbar. Mich würde interessieren, wie einfach oder kompliziert der Arbeitsspeicher aufzurüsten ist. 1,5 GB wäre fürs Arbeiten schon nicht schlecht!
Es gibt ein Howto für die Aufrüstung des Speichers:
http://www.aaowiki.de
Dort gibts auch ein Forum zum Aspire One
Ein wirklich interressantes Gerät und meiner Meihnung auch besser als der Eeee PC 900, den ich mir zuerst zulegen wollte.
Ich werd mir in den nächsten Tagen die 120 gb HDD , 1 gb RAM mit Linux bestellen, um vor allem auf Reisen oder kurzen Ausflügen nicht mehr den Laptop mit zu nehmen.
Auch der Preis von 360 Euro für meine Version ist gut zu bezahlen und es ist nicht ganz so schlimm, wenn er kaputt oder geklaut wird, wie es beim laptop wäre.
@Niki:
ich hab leider gelesen dass es die größere variante mit linux nur mit 80gb gibt. die aufstockung auf 120gb wurde für linux zurückgenommen
Diese Nachricht ist natürlich bedauerlich. Bei meiner Vorbestellung bei Amazon wurde das anscheinend noch nicht aktualisiert. Weist du zufällig, ob der Preis trotzdem bei 360 Euro bleibt oder geringer ausfällt?
Und bleibt der Ram trotzdem bei 1gb oder fällt der auch auf 512 mb zurück?
Die fehlenden 40gb sind zwar schade aber dank handlichen kleinen externen festplatten zu verschmerzen.
Hallo Niki,
der VK bleibt bei EUR 359. Allerdings wurden die 40 Gbyte weniger ohnehin noch nicht bestätigt, könnten sich als Gerücht erweisen.
Ciao
Johannes
Habe von Anfang an den eeePC 701 von Asus mit Linux,überzeugt!!Nun den
Acer One 110 L mit linpus !!
Schnelle Bootzeiten,und mein Laserdrucker schafft auch mit beiden
gut zusammen (DR-Software aus dem Internet installiert).
Kann den Acer nur weiterempfehlen!
T-Mobile hat zur Zeit ein Angebot, bei dem es den Acer Aspire One mit 160GB HDD und 1GB RAM sowie XP Home gibt; fuer nur 1 Euro.
Dafuer muss man halt einen 2-Jahres-Vertrag eingehen, der einen DWbEuro im Monat kostet.
Ich persoenlich finde das ein wenig viel fuer eine surfflat. – Man bekommt halt den neusten Acer fuer nur einen Euro, und kann (fast) ueberall mit HSPA ins Internet.
Insgesamt bin ich froh, mir einen Aspire One statt dem Asus Eee 900A, den ich zuerst wollte, gekauft zu haben.
LG,
Eric
Es ist wirklich Etwas großer als EEE PC.