MSI Wind:
Erste Begeisterung

Peter Sennhauser, 30. Mai 2008 08:59 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Der MSI Wind UMPC: Qualitativ höherwertiger Ultramobil-RechnerDer MSI Wind scheint dem Asus EEE qualitativ überlegen zu sein. Die Jungs von CNet UK hatten ein Gerät in der Hand und sind begeistert.

Die Bilder sagen mehr als tausend Worte, aber in Worte haben es die Kollegen auch noch gefasst: Der MSI Wind, einer der ersten angekündigten Asus EEE-Klone, scheint dem Original mehrfach überlegen zu sein:

” Mein Gott ist das Gerät gut. So gut sogar, dass es den Asus EEE PC als bestes Mini-Notebook vom Thron stossen könnte.” Der MSI Wind sieht insgesamt etwas höherwertig aus als der Asus EEE PCDie Tastatur ist etwas grösser als beim Asus EEE PC und schon auf den Fotos als von besserer Qualität zu erkennen, aber auch das Chassis des Rechners macht einen besseren Eindruck, soweit man das aus Fotos beurteilen kann.

Über den Prozessor “dürfen wir nichts sagen”, schreibt Cnet in der Fotostrecke, aber der Rechner sei sehr schnell und lässt sich mit einem Tastendruck um rund 20 Prozent beschleunigen, wenn er am Stromnetz hängt.

Die Auflösung von 1024 x 600 steckt hinter einem nonreflektiven Bildschirm, das eine GB RAM macht flinke Arbeit angeblich möglich und die 80GB Harddisk sorgt für Platz. Wifi, Bluetooth und USB sind natürlich auch vorhanden, ebenso ein SD-Slot und Netwerkanschluss. Das alles wiegt 1.3 Kilo, ist ein wenig grösser als der erste EEE PC, muss nach 3 bis vier Stunden Stunden ans Netzteil und kostet 329 Britische Pfund in der XP Version.

Das sind allerdings immerhin 413 Euro - ein etwas happiger Preis für einen Vertreter dieser Rechnergattung, die ursprünglich nicht nur klein, sondern vor allem preiswert sein wollte.

Rory Reid von Cnet UK ist trotzdem spürbar begeistert - wir nehmen mal an, der rechner hat ihn auch im Tempo überzeugt.

Hier ist sein MSI-Wind Hands-On-Bericht und das Video dazu.

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3 Kommentare zu diesem Artikel

  1. robert

    schrieb am 30. Mai 2008 um 10:55 Uhr (#)

    Soviel tolle neue Notebooks und so günstig… jetzt wird’s langsam Zeit das es mal mehr Software für Linux gibt :(

  2. andreas

    schrieb am 30. Mai 2008 um 19:38 Uhr (#)

    robert, was für Software brauchst du? Es gibt sozusagen ALLES was man benötigt auch für Linux. Ausserdem kann man mit Wine auch Windows Applikationen emulieren.

  3. robert

    schrieb am 30. Mai 2008 um 21:23 Uhr (#)

    alles schon versucht… aber wenn man professionell mit Film und 3D arbeitet ist man außer mit Windows sehr eingeschränkt. Klar gibt es Blender, XSI und Maya auch für Linux, aber die Versionen sind eingeschränkter und plugins funktionieren fast nie, zudem ist die Maya Version für Linux sehr instabil und läuft auch nur mit Fedora.
    Photoshop 6.0 läuft unter Wine, aber CS3 nicht, jedenfalls noch nicht.
    Momentan arbeite ich viel mit 3dsmax und Modo, zum Glück läuft wenigstens Modo unter OsX, wo ich auch mit FinalCut schneide. Ja 3dsmax für Linux wäre der Hit, aber wenn du Power in 3D brauchst ist Vista immer noch besser als Wine unter Linux oder VM unter OsX.
    Zudem funktioniert ja eigentlich alles zuverläßig in Windows, nur das es sich halt furchtbar anfühlt.
    Ich meine allein das Interface von Windows oder das Kopieren von Dateien, arbeiten im Netzwerk ist soviel langsamer als bei Linux/OsX. Das ärgert einfach. Dazu die ständigen Wartezeit, weil das Netz erst durchsucht wird oder die Animation für den kopier Dialog erstmal geladen wird… Einfach nur Aua.


1 Trackback

  1. Mivvy L310: Subnotebook aus Tschechien » neuerdings.com
    (15. Oktober 2008 07:57)

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