Adam A5:
Hifi am laufenden Bändchen
Mit einer Abwandlung der Bändchenlautsprechertechnologie will Adam neben der Studio-auch die Heimlautsprechertechnik umkrempeln.

Adam A5 Multimediamonitor für Apple Mac. Funktioniert aber auch an PCs. (Bild: W.D.Roth)
“The ADAM Family” - unter dem Titel stellt sich der HiFi-Boxenhersteller vor - aber da fehlt doch ein “s”? Nicht wirklich, denn auch wenn manche ihrer Lautsprecher wie Särge aussehen, sie klingen ganz anders als aus der Gruft:

Das Händchen aus der Gruft: Die Entwickler von Adam stellten sich auf der High End 2008 in München als Adams-Gruselfamily dar (Bild: W.D.Roth)
Doch gruftige Technik ist eigentlich nicht das Markenzeichen des Unternehmens. Vielmehr ein gefalteteter Bändchenlautsprecher, der mit der so genannten ART (Accelerated Ribbon Technology) höhere Wirkungsgrade und mehr Transparenz als die üblichen Kolbenlautsprecher erzielen will - zumindest im Mittel- und Hochtonbereich.
Dabei wurde die Fima ursprünglich bei Studiomonitoren aktiv - kompakten, doch leistungsfähigen aktiven Lautsprechern, mit denen beispielsweise der Remix eines Beatles-Albums abgehört wurde. Mit PWM-Digitalendstufen wird dabei ein Verstärker hohen Wirkungsgrads ( > 90%) integriert.
Der A5 Multimediamonitor ist dabei so kompakt, daß er ähnlich wie der demnächst erscheinende Nubert Computer-Monitorlautsprecher, dem er wohl inklusive der Stereolink-Funktion als Vorbild diente, als Monitorbox am Computer verwendet werden kann - an Audioschnittplätzen oder auch nur für besonders hochwertige Wiedergabe.
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