Fujitsu MHZ2-CJ:
2,5 harte Zoll Verschlüsselung

Thomas Jungbluth, 17. Mai 2008 11:34 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Fujitsu stellt jetzt eine neue Serie von Festplatten im Format 2,5 Zoll vor, welche die Daten automatisch hardwareseitig verschlüsseln.

Fujitsu lässt Harrddisks die Daten verschlüsseln

Fujitsu (nicht zu verwechseln mit Fujitsu Siemens Computers) vertreibt in Deutschland Peripherie (z. B. Scanner) und Komponenten für den PC. So sind sie neben Seagate, Samsung und IBM Lieferant für Festplatten. Für den wachsenden Bereich der 2,5-Zoll-Geräte bietet Fujitsu jetzt auch Laufwerke mit integrierter Verschlüsselung. Sie werden hauptsächlich in Notebooks verbaut. Aber auch immer mehr Hersteller von Netzwerkspeicherschränken (”Storage”) verwenden das Format, denn auch hier steht die Maxime im Vordergrund, möglichst viel Kapazität auf engem Raum unterzubringen, und das möglichst sicher:

Sicher speichern, sicher löschen

Die Serie MHZ2-CJ besteht aus mehreren Laufwerken mit Speicherkapazitäten zwischen 80 und 320 GB. Da die Verschlüsselung hardwareseitig durch einen Chip geschieht, müssen Anwender keine Abstriche in der Leistung in Kauf nehmen. Die Festplatte sichert der Anwender mit einem Kennwort, dass als Grundlage dient, die Verschlüsselung erfolgt nach dem international anerkannten AES (Advanced Encryption Standard) mit einem 256-Bit-Code. Um hierbei die Daten zu knacken, müssten Hacker schon so sehr lange knobeln.

Neben der integrierten Verschlüsselung bieten die Festplatten zudem auch eine “Secure Erase”-Funktion, durch die gewährleistet ist, dass bei einer Löschung der Daten keine wiederherstellbaren Dateireste auf dem Datenträger verbleiben. Damit erspart sich der Anwender die Benutzung separater Programme, die die Festplatte stundenlang mit sinnlosen Nullen und Einsen vollschreiben.

Angeschlossen wird die Festplatte an die Serial ATA-Schnittstelle. Fujitsu rechnet mit einer Veröffentlichung Ende Mai 2008.

Technische Daten

  • Kapazitäten: 80, 120, 160, 250 und 320 GB brutto
  • Rotationsgeschwindigkeit: 7.200 U/min
  • Schnittstelle: SATA, 3 GBit/s
  • Cache: 16MB
  • Stromverbrauch: durchschnittlich 0,80W Leerlauf, 0,13W im Standby-/Ruhemodus
  • durchschnittlichen Lese-/Schreib-Suchzeit von 10,5 bzw. 12,5 ms.
  • maximale Datenübertragungsrate: 300 MB/s.
  • Geräuschpegel: 2,5 Bel im Leerlaufmodus
  • Stoßfestigkeit: 325G (2ms)
  • Abmessungen (H x B x T in mm): 9.5 x 70 x 100
  • Gewicht: 115 g

» Mehr lesen: Datenträger (316), Fujitsu (9), Harddisk (11), Notebook (300), Speicher (241), Verschlüsselung (9), Zubehör (716)

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. mds

    schrieb am 17. Mai 2008 um 12:20 Uhr (#)

    Die Festplatte sichert der Anwender mit einem Kennwort, dass als Grundlage dient, die Verschlüsselung erfolgt nach dem international anerkannten AES (Advanced Encryption Standard) mit einem 256-Bit-Code. Um hierbei die Daten zu knacken, müssten Hacker schon so sehr lange knobeln.

    All das ist pure Spekulation, da Fujitsu (wie leider auch Seagate) nähere Angaben zur Verschlüsselung verweigert. «AES-256» zu erwähnen gewährleistet leider noch keine sichere Verschlüsselung. Informativ in diesem Zusammenhang: http://blog.mvballtech.co…announcement-of.html

  2. ads

    schrieb am 17. Mai 2008 um 21:22 Uhr (#)

    von geschlossenen und proprietären verschlüsselungssystemen ist nicht viel zu halten, wer garantiert das die methode richtig implementiert wurde oder hintertürchen offen gelassen wurden.

  3. Martin Hiegl

    schrieb am 18. Mai 2008 um 11:27 Uhr (#)

    IBM hat sein Festplattenbereich vor Ewigkeiten an Hitachi verkauft.


1 Trackback

  1. Festplatten-Speed » Re: Privatnutzer - Festplatten mit 15.000 U/min von IBM und…
    (19. Mai 2008 05:02)

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