Electronic Arts:
Spore mit Krüppel-DRM
Von Peter Sennhauser am 9. Mai 2008 um 03:45 Uhr Kommentare (3)
Kategorien: Game, Gaming, Software
Spielehersteller Electronic Arts (EA) bringt den kollektiven Blutdruck der Gamer-Szene in ungeahnte Höhen: Die lang erwarteten Spiele “Spore” und “Mass Effect” kommen mit extrem harschem Kopierschutz.
Eigentlich kennt man den Mechanismus schon von Valve, dem Spielevertreiber, der unter anderem den Ego-Shooter Counter Strike Source anbietet: Um zu spielen, muss man sich mit einer Netzwerk-ID auf einem Server anmelden.
EA will etwas ähnliches mit den fieberhaft erwarteten Standalone-Games “Spore” von Sims-Schöpfer Will Wright und “Mass Effect” einführen:
Die US-Blogs und Nachrichtendienste der tech-Szene überschlagen sich alle vor Ärger über das Gerücht, wonach der Securom-Mechanismus eine automatische Einwahl ds Spiels auf den Servern von EA alle zehn Tage durchführt, um zu prüfen, ob der Lizenzschlüssel der Softare gültig ist und nicht in der Zwischenzeit von mehreren Spielern benutzt wird.
Neu daran ist eigentlich nur die Wiederholung: Eine “Aktivierung” der Software können auch andere hersteller wie Microsoft, und Dienste wie Valve haben bisher den Austausch eines Keys für CSS zugelassen, es konnten einfach nicht zwei Spieler gleichzeitig online spielen.
Der EA-Kopierschutz ist allerdings auch für den Einzelspieler-Modus aktiv. Das könnte heissen: wer grade keine Internet-verbindung hat, wenn das Programm mal wieder seine Identität überprüfen möchte, schaut in die (schwarze) Röhre.
[Via Slashgear, Crunchgear, removethelabels, ghacks, cravecnet etc. ]
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3 Kommentare
Dann leite man sich den Host secure.ea.com (o.ä.) auf die 127.0.0.1 um und installiere einen gehackten Server, der immer ein OK zurückgibt und schon kann man das Spiel solo auch ohne Aktivierung spielen.
Ich denke in die Röhre schauen nur wieder die ehrlichen Kunden.
Disclaimer: Mich interessieren die Spiele nicht und ich werde das auch nicht tun.
Thomas Rufer
schrieb am 9. Mai 2008, 12:06 Uhr (Permalink zum Kommentar)das ist ja ultra-mühsam. wie kommen die auf so ein beschissenes system? das geht für den kunden und auch für die nicht gut.
ein sicheres system ist ganz einfach. Linzenzkey ist nur einmal zu gebrauchen, und zwar auf 1 einziges konto, welches bei EA registriert werden muss.
jedoch setzen all diese sicherheitsmassnahmen internet-verbindung voraus. was ist mit jemand, der auf einem berg wohnt (oder einfach nur ferien macht, etc) und dort gerade kein internet vorhanden ist?
100% sicherheit gibt es halt nicht.
Nando
schrieb am 10. Mai 2008, 10:18 Uhr (Permalink zum Kommentar)in den ferien zockt man jaauch nicht ;-)
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Andy Macht
schrieb am 9. Mai 2008, 08:58 Uhr (Permalink zum Kommentar)