WLAN-Postionsbestimmung:
Forscher entführen iPhone
Die Forscher der Universität ETH Zürich haben bewiesen, dass sich die Positionsbestimmung von iPhones und dem iPod Touch leicht übertölpeln oder auch blockieren lässt. Ein iPhone in Zürich wurde so einfach nach New York “entführt”.
Die Positionsbestimmung des iPhones erfolgt mittels der Standorte von WLAN-Sendern. Diese werden über eine MAC-ID identifiziert, die sich allerdings leicht fälschen lässt:
Die Forscher stellten einfach einen WLAN-Sender auf, der falsche MAC-IDs aussendet und gleichzeitig andere WLAN-Sender in der Nähe für das iPhone blockiert.
Mit dem Experiment wollten die Tüftler beweisen, dass sich solche Positionsbestimmungen mittels WLAN nicht für sicherheitskritische Lösungen eignen. Wenn du also plötzlich “in New York” aufwachst statt im Hotelzimmer in Bümpliz, hat dich nicht Scottie aus Raumschiff Enterprise gebeamt, sondern der Zimmernachbar erlaubt sich mit seinem Notebook einfach ein kleines “Positions-Scherzchen”.
Die komplette Dokumententation des iPhone Positionierungs-Versuches findet sich auf der Internetsite des System Security Group der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich.

























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1.) WLAN-Positionsbestimmung ist nie so genau, wie GPS. Daher wird es wohl auch nie für “sicherheitskritische Lösungen” eingesetzt werden.
2.) Damit man eine Postionsbestimmung so manipulieren kann, wie die Forscher es gemacht haben, darf (so wie im Experiment) wirklich kein anderer WLAN-Hotspot mehr empfangbar sein. Denn solche Manipulationen oder Geschehnisse haben die Entwickler mit eingeplant und diese Netze “heilen” sich selber.
3.) Auch GPS Signale lassen sich manipulieren.
Es geht nicht ums iPhone (das iPhone ist nur ein Beispiel), sondern um Positionierung mittels WLAN. Und es war auch nicht die Universität Zürich, wie im Lead genannt, sondern die ETH, wie im Fliesstext korrekt steht.