Google App Engine:
Google öffnet seine Rechner
Google steigt ins Anwendungs-Hosting ein: Ab heute lässt der Gigant seine “App Engine” warmlaufen – Entwickler können ihre Web-Anwendungen kostenlos auf Google-Infrastruktur laufen lassen. Ahja: Natürlich in beta.
Googles App Enginge ist ein Riesen-Gadget: Der Suchmaschinengigant bietet Entwicklern damit seine Rechenzentren als Infrastruktur, auf die sie ihre Web-Anwendungen hochladen können und sich in keinster Weise um System und Administration mehr kümmern müssen.Vorerst ist der Dienst – eine direkte Konkurrenz zu ähnlichen Angeboten von Amazon und andern – in gewissen Grenzen (rund 5 Mio Zugriffe pro Monat) kostenlos. Wer dabei sein will, muss sich sputen:
In der Beta-Phase werden nur die 10’000 Entwickler zugelassen, die sich als erste anmelden. Weitere Einschränkungen: Die Anwendungen müssen in Python, einer Scriptsprache ähnlich PHP, verfasst sein. Als Datenbank muss ebenfalls das Google-System und das Google File System als Datenspeicher (GFS) genutzt werden.
In den Kommentaren, die auf Michael Arringtons TechCrunch auf die nahezu-live-Ankündigung eingingen, bezeichnen viele Interessenten die Beschränkung auf Python als Programmsprache als Killer – und den Mangel an Flexibilität, beispielsweise um bereits bestehende Datenbanken anderswo zu nutzen, als Wettbewerbsnachteil im Vergleich zu Amazons (Bezahl-) System. Dass Google App Engine kostenlos sein soll, beeindruckt nur wenige.
Irgendeiner kommentiert lakonisch:
That?s cool, they released a product that was released years ago by Amazon.
Nun, die wahren Geeks werden schon wissen, was von dem Dienst zu halten ist. Und Google wird wissen, warum sie noch mehr Daten von dritten in den eigenen Datenbanken haben wollen…
[Via TechCrunch]


































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08. April 2008 um 20:53
Meine Mutter besucht Websites schon nicht mehr über die Adresszeile, sondern durch ?angoogeln? der Adressen im Google-Suchfeld auf ihrer Startseite.
Ich bin gespannt, wann wir nur noch von Google und nicht mehr vom Internet sprechen.
17. März 2009 um 11:53
Konnte den “angoogeln” Effekt ebenfalls schon bei einigen Personen feststellen. Obwohl sie einen Klick mehr machen müssen, googlen viele lieber nach ihren www adressen ;-)