Photograph Converter:
Ende der gelben Erinnerungen

Adrian Bechtold, 7. April 2008 10:52 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Alte Fotos einfach in Omas analogem Album vergilben lassen, nur weil der Scanner zu langsam ist? Der Foto-Konverter löst das Problem ganz einfach und schnell.

hs-photoconverter.jpeg

Tante Hedwigs Siebzigster oder die erste Krabbelstunde mit der nun ungeliebten Nachbarin lauern in so manchem tiefen Eck der Kommode. Doch es gibt auch schöne Momente wie die Einschulung oder der erste Fahrtversuch auf dem Fahrrad, die kaum der unaufhaltsamen Alterung zum Opfer fallen sollen. Für die schätzungsweise knapp hundert Alben, die so in einem gestandenen Haushalt vorhanden sind, ist das manuelle Scannen jedoch eine halbe Lebensaufgabe. Viel besser geht es mit dem Foto-Konverter von Hammacher Schlemmer.

Der kleine Kasten mit dem stilvollen offiziellen Namen Photograph to Digital Picture Converter ist eigentlich mehr Kamera als Scanner. Einfach das Foto einschieben und es wird schnell vom CMOS-Sensor mit fünf Megapixeln digitalisiert. Per USB wandert die digitale Sicherung zu jedem PC mit Windows.

Eine große Arbeitserleichterung dürfte das Gerät für knapp 150 Dollar bestimmt sein. Leider gibt es keine automatische Zuführung der Fotos und so muss der Nutzer die ganze Zeit die Fotos nachschieben. Vielleicht ist dabei die Zeit, die man zum Lösen der ekelhaft klebenden Fotoecken verbraucht, mit eingerechnet. Ähnliche Ergebnisse dürfte man zudem mit jeder Digitalkamera auf einem Stativ bekommen, die lässt sich wenigstens auch an den Mac und Linux-PC anschließen.

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2 Kommentare

  1. Chrisatoph @ LG
    schrieb am 7. April 2008 um 12:23 Uhr (#)

    Gar nicht so teuer eigentlich, wenn das Ding jetzt noch den erwähnten automatischen Bildeinzug hätte wäre es schon bestellt, im Gegensatz zu Vielen war ich nämlich sogar zu faul die meinsten Bilder in ein Album einzukleben, was mir bei der Digitalisierung jetzt wieder zu gute kommen könnte. Faulheit siegt eben doch manchmal.

    In diesem Fall leider konkret auch wieder. Da mir das einzele Einschieben zu stressig ist warte ich eben noch ein paar Jahre damit…mal wieder.

    Gruss

    Christoph

  2. Viktor
    schrieb am 7. April 2008 um 17:19 Uhr (#)

    In Anbetracht der Idee, anstatt eines Scanners, ein Reprostativ (ggf. DIY) für die Digitalisierung der Fotos zu benutzen, finde ich, dass dieses Gerät keinen Mehrwert mit sich bringt. Besonders, da es keinen aut. Einzug besitzt und nur mit Windows spricht. Ferner werden wohl die unterscheidlichsten Formate der Fotos ein größeres Problem darstellen, als bei der Stativ-Lösung.

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