Heizung der anderen Art
Dank IBM keine kalten Füsse
Von Damian Amherd am 7. April 2008 um 20:17 Uhr Kommentare (8)
Kategorien: Kurioses, Schweiz
Coole Idee für ein warmes Schwimmbecken: in Uitikon bei Zürich wird die Abwärme aus einem Rechenzentrum dafür eingesetzt, das Wasser im lokalen Schwimmbad zu erwärmen.

Dank IBM können die Einwohner von Uitikon/CH schon bald in den Pool springen, ohne einen Kälteschock fürchten zu müssen (auch wenn dort keine heisse Brunette für steigende Temperaturen sorgt) (Bild: istockphoto)
Dass uns Computer das Leben erleichtern, dürfte bekannt sein. Dass man sich aber dank Computern über ein geheiztes Schwimmbecken freuen darf, wird wohl für die meisten von uns neu sein.
Die Bewohner der kleinen Gemeinde Uitikon in der Nähe von Zürich (Schweiz) kommen nämlich schon bald in diesen Genuss. Die im Dorf ansässige GIB-Solutions AG hat sich beim kürzlich durch IBM gebauten Rechenzentrum nämlich ein besonderes Feature einfallen lassen: die von den Computern erzeugte Hitze wird nicht einfach abgesaugt und ins Freie geleitet, sondern dazu genutzt, Wasser fürs lokale Schwimmbad zu erhitzen. Dieses befindet sich zwar gerade noch im Umbau, sobald dieser jedoch abgeschlossen ist, wird das Uitikoner Hallenbad fast gratis über ein beheiztes Becken verfügen. Die Gemeinde Uitikon hat sich nämlich bloss teilweise an den Baukosten für die Wärmetechnik beteiligen müssen und kann nun die Abwärme aus dem GIB-Rechenzentrum gratis nutzen. Da sagen wir nur: Bravo IBM und GIB-Solutions!
Heat from Data Center to Warm a Pool
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8 Kommentare
Schreit ihr dann immer noch Bravo, wenn das Rechenzentrum mal seinen Dienst einstellt? Ihr seit schon Schnapsologen …
Fredi
schrieb am 7. April 2008, 22:39 Uhr (Permalink zum Kommentar)Dann kann man immernoch eine Heizung kaufen… So ein Rechenzentrum stellt man normalerweise nicht über Nacht ab…
Genau das gleiche ist auch ein Atomkraftwerk: das läuft auch die ganze Zeit, trotzdem will niemand Geld sparen, weil man ja dann von einem AKW abhängig ist… Ausserdem könnte man auch eine zusätzliche Heizung haben, für den Notfall, auch wenn man sie dann nie braucht, spart man immernoch die Öl/Gas/Elektrokosten…
Auch die Kühltürme von AKWs wären überflüssig… das AKW sieht ohne Kühltürme auch viel ungefährlicher aus.. und Umweltfreundlicher ;)
Schlaumaier
schrieb am 7. April 2008, 23:38 Uhr (Permalink zum Kommentar)aha, dann baut man also beides … wie cool. Da nächste mal kaufe ich mir auch ein Auto mit zwei Motoren, falls der erste ausfällt.
Merkste was Fredi?
Nicola
schrieb am 8. April 2008, 08:35 Uhr (Permalink zum Kommentar)Ich finde dies eine gute Idee, um die enorme Energie Menge praktisch zu nutzen.
Man könnte sich auch überlegen, die Wärme für Wohnhäuser zur Verfügung zu stellen.
Gabriel
schrieb am 8. April 2008, 09:03 Uhr (Permalink zum Kommentar)@Schlaumaier Wie erklärst du dir dann die Bremskraftrückgewinnungssysteme in modernen Autos? Das gleiche Prinzip, man strebt der vollkommenen Energieausnutzung entgegenen. Rechenzentren benötigen mehrere kWh Strom pro Minute, die laut dem Engergie-Erhaltungssatz erhalten bleibt, leider wird ein Großteil in Wärme umgewandelt.
Ich glaube dir ist nicht klar, das die Wärme 24h am Tag vorhanden ist und nicht erst zur Erwärmung des Schwimmbades produziert wird..?
Damian Amherd
schrieb am 8. April 2008, 10:02 Uhr (Permalink zum Kommentar)@Nicola - gemäss IBM soll die Abwärme für bis zu 80 Häuser ausreichen (ich nehme an, pro Jahr). Insofern wäre das wirklich eine flotte Sache.
Und was den ersten Kommentar betrifft: rumnörgeln ist immer einfacher als selbst etwas besseres zu präsentieren.
Mick
schrieb am 8. April 2008, 18:40 Uhr (Permalink zum Kommentar)Da war doch heute morgen ein ganz anderes Symbolbild bei dem Text? Dabei bringt das neue doch auch nix, mit diesem Namen… wenigstens bikini.jpg müsste das schon heissen für ein paar Hits mehr ;)
Damian Amherd
schrieb am 9. April 2008, 17:33 Uhr (Permalink zum Kommentar)na ja - wir sind ja nicht darauf bedacht, irgendwelche Surfer auf die Seite zu locken, die dann komplett andere Erwartungen haben. Aber wird sind halt der Meinung, dass das Auge mit isst ;-)
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Schlaumaier
schrieb am 7. April 2008, 20:32 Uhr (Permalink zum Kommentar)