Glupod:
Online-Spiel für Weltverbesserer
Am 30. Mai soll das Online-Spiel Glupod starten, das sich ehrgeizige Ziele gesetzt hat.

Glupod-Website mit Vorabinfos und Info-Video
Hungernde Kinder in Entwicklungsländern, aussterbende Tierarten, CO2-Emissionen: lauter Probleme, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen und vor denen wir in Computerspielen normalerweise eher flüchten.
Nicht so bei Glupod. Das noch in Entwicklung befindliche Online-Spiel, hinter dem ein weltweites Team mit Firmenzentrale in der Karibik steckt, will reale Probleme lösen, in dem das Leben der Spielfigur, einer Art Vogel, an reale Spenden für karitative Zwecke gekoppelt ist:
Spieler können entweder ein Kind aus der dritten Welt auswählen, das sie sponsern, oder die Erde selbst, sprich ein Umweltprojekt. Online kann man dann gegen andere Glupods spielen und sogenannte “Glucs” verdienen, die man dann recyceln kann, um dem Patenkind oder dem Umweltprojekt reale Unterstützung zukommen zu lassen.
Das vogelähnliche Wesen (Glupod) verhält sich ähnlich wie ein Tamagotchi, wenn es keinem Kind oder Umweltprojekt zugordnet wird: es wird dann depressiv und stirbt im schlimmsten Fall, wenn es keine Glucs mehr hat, was bedeutet, dass der Spieler immer am Ball bleiben muss.
Der sogenannte “Glupod-Engel” muss aber erst einmal gekauft werden, zwischen 20 und 1000 Dollar soll einer kosten, je nach Seltenheitsgrad. Weitere Kosten entstehen keine. 50 bis 100 % der Einnahmen sollen dann einer guten Sache zukommen, laut Mitgründer und Geschäftsführer Ioannis Tsiokos.
Am 30. Mai 2008 soll das Spiel starten, erst dann wird sich zeigen, ob das Konzept, Online-Unterhaltung mit einem guten Zweck zu verbinden, aufgeht.





















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