Test Boxwave USB-Dock für Nokia e61/i:
Gut geparkt

Smartphones wie das Nokia e61 / e61i wollen häufig mit dem PC synchronisiert und aufgeladen werden. Docking-Stationen wie die von Boxwave erleichtern dies und sorgen für einen immer geladenen Akku.

USB-Dock für Nokia e61i von Boxwave
USB-Dock für Nokia e61i von Boxwave

Das Nokia e61i ist ein Vollblut-Business-Handy mit Tastatur, das unterwegs als Nothelfer den Laptop ersetzen kann. Dazu muss es aber immer synchroniert und voll aufgeladen sein – was sich mit dem mitgelieferten USB-Kabel von Nokia nicht in einem Aufwisch bewerkstelligen lässt. Boxwave hilft mit einer Dockingstation ab:

USB-Dock für Nokia e61iUSB-Dock für Nokia e61i
USB-Dock für Nokia e61iUSB-Dock für Nokia e61i

Es gibt sie in zwei Varianten, von denen die eine hinter dem Steckplatz fürs Handy über einen zusätzlichen Einschub für einen Zweitakku verfügt. Wir haben uns die einfachere Version beschafft. Das in der Formgebung dem etwas klotzigen Design des Telefons offenbar angepasste Plastik-Panzerdock kann nicht viel, aber das dafür gut: Es stellt die Verbindung vom Nokia e61i zum Pc her und lädt das telefon gleichzeitig auf. Und das tut das Dock erfreulicherweise, ohne dass das mitgelieferte Netzteil (230/115V) bemüht werden muss – die Stromversorgung funktioniert auch über USB. Wer also am Arbeitsplatz vor einem aktiven Rechner sitzt, ist damit gut bedient; wer das Dock zu Hause benützt, sollte es vorzugsweise an einem USB-Hub mit eigener Stromversorgung betreiben, die vom PC unabhängig ist.

Warum Nokias mitgeliefertes Synchronisierungskabel nicht im Stande ist, über den USB-Anschluss auch gleich Strom ans Handy zu liefern, bleibt das Geheimnis der Finnen. Das Anstecken und Abziehen des Original-Kabels finde ich auch nach zwei Monaten noch genauso heikel-hakelig wie den selben Vorgang mit dem Kabel-Headset; Das macht das Boxwave-Dock zusätzlich angenehm: Es ist so geformt, dass sich das Telefon in verschiedenen Winkeln einschieben lässt und auf leichten Druck auf den Kontakten einrastet. Zugleich lässt es sich mit einem Finger aus der Verankerung lösen, indem es nach vorn aus dem Dock gekippt wird. Dabei bleibt das Dock dank Neopren-Füssen rutschfest auf dem Schreibtisch stehen.

Zwei Dinge stören an dem Dock, zumindest in der Version des Zubehörvertriebs Boxwave, über das etwas gar grobe Design hinaus: Das dominante Logo auf der Frontseite ist eine Zumutung. Und die eingebaute, extrem helle blaue LED, deren Zweck ich bisher nicht eruieren konnte – manchmal leuchtet sie, manchmal nicht, manchmal, wenn das Telefon im Dock steht, manchmal ohne – häufig jedoch bleibt sie dunkel, und das ist gut so. Das e61i zeigt ja selber schon an, ob es aufgeladen wird oder nicht.

Kostenpunkt des Docks: Bei Boxwave 33 Dollar, bei handyshelter.de 12.90 Euro

Boxwave USB-Dock für Nokia e61 /e61i (Versand auch nach Europa)

Handyshelter: USB-Dock für e61/i

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3 Kommentare

  1. Dirk
    schrieb am 17. März 2008 um 00:08 Uhr (#)

    Hm, ich würde da die Finger von lassen. Hatte das Gerät in genau der gleichen Variante, nur ohne Logo. Auch da hat das Lämpchen mal geleuchtet und mal nicht. Nach zwei Tagen war das Handy leider ein Garantiefall.

    Warum eigentlich Nokia nicht selber so ein Dingen anbietet, bleibt wohl ein Rätsel.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 18. März 2008 um 12:20 Uhr (#)

    Ich benutz das Dock seit drei Wochen, und es funktioniert, bis auf das LED, hervorragend. Alle Testberichte, die ich finden konnte, sagen, dass das LED spinnt. Dass das Dock Dein Telefon zum Garantiefall gemacht hat, kann ich mir kaum vorstellen – und wenn, dann wärs ja kein Garantiefall…
    Ich wär schon dankbar, wenn Nokia in ihr Kabel eine Ladefunktion eingebaut hätte. Das war nämlich das zweite Zubehörteil, das ich von Boxwave kaufen musste – ein Reise-Sync-Kabel mit USB-Ladefunktion. das von Nokia liegt im Müll.

  3. Rudolf
    schrieb am 19. September 2008 um 11:43 Uhr (#)

    Das beste Teil welches je am Markt war. Nokia beweist wieder mal wie unfähig sie sind dieses Produkt aus eigenen Reihen anzubieten – möglicherweise auch besser so dann funktionierts wenigstens.

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