Apple Time Capsule im Test (II/II):
Problemlose Datensicherung, gut und teuer

Im zweiten Teil unseres Tests untersuchen wir, ob Time Capsule (Affiliate-Link) wirklich hält, was die Apple-Werbung verspricht: Supereinfache Datensicherung ohne Mühe. Ausserdem schauen wir uns die weiteren Features des neusten Apple-Gadgets an.

Timecapsule11


Timecapsule11

Einmal auf “Change Disk” geklickt, und schon geht’s los.

Wie im ersten Teil des Tests zu sehen war, geht der Grundsetup von Time Capsule flott von der Hand. Das gilt glücklicherweise auch für das Aufsetzen der automatischen Datensicherung. Wer auf seinem Leopard-Mac schon Daten mit Time Machine sichert, klickt in den Einstellungen einfach auf “Change Disk”, sucht sich die neue Time Capsule im Netzwerk aus, fertig.

Ein echtes Problem dabei ist allerdings, dass die alten Time-Machine-Backups nicht übernommen werden können. Man fängt darum quasi wieder bei Null an mit seiner Datensicherung. Das ist erstens zeitraubend und zweitens ärgerlich, weil man damit seine alte Backup-Disk weiter behalten muss, falls man mal auf längst gelöschte Dateien zugreifen will.


Als erste Amtshandlung führt Time Machine nach dem Setup gleich mal eine Komplettsicherung durch. Hierfür sollte man viel Geduld mitbringen, vor allem bei drahtloser Übertragung. In unserem Test brauchte die initiale Sicherung von 101 Gigabytes nicht weniger als 17 Stunden. Man kann die Sicherung zwar zwischendrin unterbrechen, aber Time Machine braucht dann einige Minuten, um sich wieder richtig mit der Time Capsule zu synchronisieren.

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Das kann noch dauern: Schon 17 kByte von 90 Gigabytes übertragen…

Immerhin kann man die Sache dadurch beschleunigen, dass man den Rechner für das Initialbackup per Ethernet-Kabel an die Time Capsule anhängt. Da sowohl die neueren Macs wie auch das Backup-Gerät Gigabit-Ethernet unterstützen, geht das deutlich schneller. Ein weiterer Vorteil der kabelgebundenen Variante: Beim drahtlosen Backup wird der Internet-Zugang spürbar langsamer. Time Capsule priorisiert scheinbar den Datenverkehr nicht, so dass man nicht gerade riesige Uploads während dem Initialbackup durchführen sollte.

All diese Anfangsprobleme machen sich aber in der weiteren Benutzung kaum bemerkbar. Jede Stunde springt im Hintergrund Time Machine an, schickt die neuen Daten an Time Capsule, und das war’s dann. Man merkt kaum eine Verlangsamung, sofern sich nicht gerade gigabyteweise neue Daten angesammelt haben. Wer Parallels oder ähnliche Virtualisierungsprogramme verwendet, sollte übrigens den automatischen Backup für die virtuelle Windows-Disk abschalten. Time Machine versucht nämlich jedesmal, dieses mehrere Gigabyte grosse File komplett zu sichern, was lange dauern kann.

Schön ist das Zurückspielen von Dateien. Auch hier hat sich in der Bedienung gegenüber der traditionellen Time Machine nichts geändert, immer noch kriegt man das (buchstäblich) spacige Zeitsprung-Display, mit dem man sich zum gewünschten Zeitpunkt zurücktasten und dann mit ein paar Mausklicks die versehentlich gelöschten Dateien wiederherstellen kann. Wenn ein Rechner komplett abgeraucht sein sollte, kann man selbigen mit der Leopard-DVD booten und auf diesem Weg auf Time Capsule zugreifen, um den alten Zustand wieder herzustellen. Die Geschwindigkeit der Wiederherstellung ist auf dem drahtlosen Weg natürlich nicht ganz so gross wie bei einer drahtgebundenen Platte, aber das spielt zumindest für das Zurückspielen einzelner Dateien kaum eine Rolle.

Timecapsule13

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Zurück in die Zukunft: Verlorene Dateien werden mit schicker 3D-Grafik aus dem Orkus geholt.

Natürlich fragt man sich, wie sicher die Daten auf der Time Capsule denn sind. Hardwaremässig sollte man eigentlich auf der sicheren Seite sein. Das Gerät verwendet “Server Grade”-Harddisks, also besonders stabile und langlebige Festplatten, wie sie auch in Apples XServe-Maschinen zum Einsatz kommen (es gibt in Freak-Kreisen gerade eine heisse Diskussion darüber, ob die verwendete 1-TB-Disk wirklich ganz, ganz richtig “Server Grade” ist, aber für den Hausgebrauch dürfte das kaum eine Rolle spielen). Statistisch gesehen sollte eine solche Festplatte nur alle 114 Jahre mal ein Problem haben, aber das ist natürlich Theorie.

Im Betrieb wird die Time Capsule recht warm, aber sie enthält einen kleinen Lüfter, so dass man nicht befürchten muss, dass die Festplatte den Hitzetod stirbt. Trotzdem muss man ein solches Gerät natürlich etwas sorgfältiger aufstellen als einen normalen WiFi-Knoten, den eigenen Daten zuliebe. Also sollte man nix draufstellen und für gute Belüftung sorgen, sonst könnte sich das gute Stück vielleicht doch überhitzen. Und ein offenes WLAN auf der Time Capsule zu betreiben, ist definitiv auch keine gute Idee.

In den Kommentaren zum ersten Teil des Tests wurde bemerkt, dass man mit Time Machine auch bisher schon Backups auf drahtlose Festplatten (Network Attached Storage, NAS) anderer Hersteller machen kann. Das ist natürlich richtig, aber für den Durchschnittsuser dürften die dazu nötigen Command-Prompt-Hacks wohl weniger ansprechend sein. Time Capsule bietet hingegen das typische Apple-Nutzererlebnis: Auspacken, Anschliessen, geht.

Insgesamt hält die Time Capsule also als Backuplösung eigentlich ihre Versprechen, auch wenn der Übergang von bestehenden Time-Machine-Backups nicht ganz schmerzfrei möglich ist. Wenn die Datensicherung auf der Time Capsule einmal aufgesetzt ist, läuft das ganze tatsächlich verblüffend problemlos und ohne jegliche manuelle Eingriffe.

Ein paar weitere Features hat die Time Capsule auch noch zu bieten: Sie ist zunächst mal ganz einfach ein Speichergerät im Netz (ein NAS-Device), verhält sich also wie ein kleiner Fileserver, der sowohl von Macs wie auch von Windows-Maschinen aus – entsprechende Treiber vorausgesetzt – angesprochen werden kann. Das ist ein durchaus praktischer Zusatznutzen, auch wenn die Geschwindigkeit des Datentransfers natürlich längst nicht mit einer per Firewire oder USB lokal angehängten Festplatte vergleichbar ist. Typischerweise kann man mit einer Datenrate von etwa 5 MByte/s über das Ethernet-Kabel rechnen, bei der drahtlosen Verbindung sind es eher 1-4 MByte/s, je nach Verkehrslage im Funknetz. Mit anderen Worten sollte man sich keine Wunder für multimediale Anwendungen erwarten. Auch bietet so ein Netzwerk-Drive nicht die volle Funktionalität eines richtigen Fileservers. Aber als praktische gemeinsame Datenablage reicht es durchaus.

Mit dem USB-Anschluss der Time Capsule kann man zwei nützliche Dinge tun: Erstens kann man damit einen USB-Drucker zwischen mehreren Rechnern sharen. Der Setup ist absolut problemlos, oder genauer gesagt: Alles, was man im Normalfall machen muss, ist den Drucker an die Time Capsule anzuschliessen. Automatisch erscheint er für alle verbundenen Macs als Ressource. Allerdings hat die Time Capsule keinen echten Druckerserver eingebaut, verwaltet also keine Warteschlangen oder dergleichen. Wenn zwei Rechner gleichzeitig drucken wollen, kriegt der später ankommende nur eine Fehlermeldung.

Time Capsule Setup

Time Capsule Setup


Setup-Prozess unnötig: Der Drucker taucht einfach so auf. 

Der zweite Nutzungszweck des USB-Ports ist der Anschluss einer externen Harddisk. Damit kann man die Kapazität der Time Capsule erweitern. Das ist gerade für die Nutzung als Fileserver natürlich sehr praktisch. Auch wenn man mehrere Rechner auf die Time Capsule sichert, kann unter Umständen selbst die 1-Terabyte-Version schon mal zu eng werden. Gerüchtehalber soll übrigens auch der Airport Extreme dieses Feature mit dem nächsten Firmware-Update erhalten.

Im Moment kann die Time Capsule allerdings ihren eigenen Inhalt noch nicht automatisch auf eine externe Platte kopieren. Das wäre praktisch, damit man regelmässig auch Backups ausser Haus lagern kann. Manuell kann man eine solche Kopie problemlos herstellen, aber etwas mehr Komfort würde nicht schaden.

Zum Fazit: Apples Time Capsule ist eine gelungene Verbindung zwischen einer leistungsfähigen WiFi-Basisstation und einem problemlosen und komfortablen Netzwerk-Speichergerät. Der grösste Nutzen entsteht für Mac-User, die mit Time Machine ihre Daten drahtlos auf das Gerät sichern wollen. Die Einfachheit der Installation von Time Capsule ist wie immer bei Apple-Produkten exzellent, alles funktioniert halt einfach so aus der Schachtel. Und die Zusatzfeatures wie die Anschlussmöglichkeit einer externen USB-Harddisk sowie eines Druckers sind eine schöne Zugabe.

Allerdings sollte man nicht erwarten, dass man für den geschäftlichen Einsatz damit wirklich einen File- und Druckserver einsparen kann. Selbst als Backup-Lösung hat Time Capsule ihre Grenzen, weil man nicht ohne Mühe eine externe Kopie seiner Daten anfertigen kann. Die Time Capsule ist eine ideale Lösung fürs Home Office oder vielleicht kleine Bürogemeinschaften, aber Firmen müssen wohl weiterhin zu aufwendigeren Produkten greifen.

Als weiterer Kritikpunkt ist anzubringen, dass der reibungslose Übergang von bestehenden Time-Machine-Setups nicht gewährleistet ist. Ausserdem dauert der initiale Backup nach Inbetriebnahme eine kleine Ewigkeit. Mac-User, die noch nicht auf Version 10.5.2 von Leopard upgegradet haben, müssen ausserdem auf die Backup-Funktion verzichten, denn nur mit der neusten Betriebssystemvariante von Apple funktioniert das ganze.

In den USA ist die Time Capsule auch preislich ein durchaus guter Deal: Mit 299 $ für die 500GB- und 499 $ für die 1-Terabyte-Version zahlt man etwa so viel wie für einen Airport Express und eine entsprechende separate Festplatte.

Anders sieht es leider in Europa aus: Dass Apple volle 499 Euro bzw. 729 Schweizer Franken für die 1-TB-Version verlangt, ist angesichts des aktuellen Dollarkurses beinahe schon ein schlechter Scherz. Vielleicht sollte man Apple mal einen Währungsrechner schenken, denn selbst mit zusätzlichen Logistik- und Anpassungskosten lässt sich ein so horrender Preisunterschied nicht rechtfertigen. Wir wollen ja wirklich niemanden zu Graumarkt-Transaktionen anstiften, aber die amerikanische Version der Time Capsule schluckt laut Datenblatt alles von 110 bis 240 Volt…

Unter dem Strich ist Time Capsule wieder einmal eine gelungene Problemlösung aus dem Hause Apple, die ihren vollen Nutzen allerdings nur für User von Mac OS X 10.5.2 entfaltet. Die amerikanischen Preise gehen in Ordnung, die europäischen weniger.

 

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44 Kommentare

  1. Sie ist zunächst mal ganz einfach ein Speichergerät im Netz (ein NAS-Device), verhält sich also wie ein kleiner Fileserver, der sowohl von Macs wie auch von Windows-Maschinen aus – entsprechende Treiber vorausgesetzt – angesprochen werden kann.

    Man benötigt dafür keine entsprechenden Treiber, ein gängiges Betriebssystem mit SMB-Unterstützung, sprich ein halbwegs aktuelles Linux, Mac OS X oder Windows, genügt.

    Wenn zwei Rechner gleichzeitig drucken wollen, kriegt der später ankommende nur eine Fehlermeldung.

    Was geschieht eigentlich, wenn «Time Machine» auf zwei Rechnern gleichzeitig Daten auf der «Time Capsule» sichern möchte?

  2. “Zusatznutzen, auch wenn die Geschwindigkeit des Datentransfers natürlich längst nicht mit einer per Firewire oder USB lokal angehängten Festplatte vergleichbar ist. Typischerweise kann man mit einer Datenrate von etwa 5 MByte/s über das Ethernet-Kabel rechnen, bei der drahtlosen Verbindung sind es eher 1-4 MByte/s, je nach Verkehrslage im Funknetz.”

    -> Also mangelhafte Performance gerade über Ethernet.

    Wie sieht es mit der Sicherheit aus? Kann man verhindern, dass ein anderer Mac sich das Backup “krallt”?

  3. Interessant währe es wenn die Playstation 3 auf diese zugreifen und Videos abspielen könnte. Leider soll das nicht gehen.

  4. Interessant währe es wenn die Playstation 3 auf diese zugreifen und Videos abspielen könnte. Leider soll das nicht gehen.

    ? was aber vermutlich an der PS3 liegt, nicht?

  5. geht… aber nicht über time machine sondern die lokale festplatte eines der im netz eingebundenen rechner… ich benutze hier z.b. die elgato lösung und streame über nacht aufgenommene dokus am nächsten tag über die playse… wobei ich in jedem fall empfehle vor dem ansehen die daten zu kopieren und nicht zu streamen. deutlich comfortabler im handling.

  6. Wenn ich die TC als Netzspeicher verwende, kann ich dann diesen Netzspeicher ebenfalls mit Time Machine sichern, oder ist er davon ausgeschlossen?

  7. Schöne Review, vielen Dank!

    Kann eine zusätzlich angeschlossene Festplatte auch für TM Backups benutzt werden oder nur als NAS Volume? Wenn ja: Kann die externe Festplatte gemeinsam mit der internen für TM benutzt werden oder nur eine der beiden?

  8. @Tom: Müsste theoretisch gehen, die TC-Platte auch gleich damit zu backuppen, denn die Platte erscheint einfach als normales Laufwerk. Aber man kann sich natürlich sehr fragen, ob das Sinn macht.

    @niko: Die zusätzliche Platte kann man auch für Backups verwenden. Die Zielplatte für Backups wird pro Rechner in Time Machine festgelegt, d.h. man kann z.B. einen Mac auf die interne TC-Platte sichern, den anderen auf die externe.

  9. @MacMacken: Zwei Rechner können gleichzeitig sichern, aber die Sache wird dadurch natürlich nicht gerade schneller…

  10. Cool, danke für die Info! :D

  11. @MacMacken: Zwei Rechner können gleichzeitig sichern, aber die Sache wird dadurch natürlich nicht gerade schneller?

    Schade, dass anscheinend keine Software vorhanden ist, die für eine effiziente Datensicherung sorgt. Wer Datensicherung im Netzwerk betreibt, sichert ja meistens mehr als nur einen Mac ?

  12. Zum Thema Strahlenbealstung: Ist Wi-Fi problemlos abschaltbar? Schade, dass es keinen externen Schalter dafür gibt.

  13. Hallo,

    danke. Netter Beitrag.
    Eine Frage noch. Kann man die Time Capsule eigentlich auch Apple typisch “energiesparend” betreiben?

    Also kann man festlegen, schalte dich ein von 16 Uhr bis 22 Uhr… oder läuft das Teil ständig durch?

  14. Kann man die Time Capsule eigentlich auch Apple typisch ?energiesparend? betreiben?

    Nein.

  15. Zum Thema Strahlenbealstung: Ist Wi-Fi problemlos abschaltbar?

    Ja, man kann den «Drahtlosen Modus» im AirPort-Dienstprogramm auf «Aus» setzen. In diesem Zusammenhang «Strahlenbelastung» zu einem Thema zu erklären, halte ich für absurd ?

  16. Zwei Rechner können gleichzeitig sichern, aber die Sache wird dadurch natürlich nicht gerade schneller?

    Nett ausgedrückt ? in Realität funktioniert es faktisch nicht; der zwei, dritte, usw. Mac sichert bloss noch mit wenigen KB/s.

  17. Als Ergänzung: Mit der neusten Firmware für die WLAN-Hardware von Apple gibt es zwei wesentliche Neuerungen, 1. funktioniert «Time Machine» nun auch mit USB-Festplatten an der AirPort Extreme-Basisstation, und 2. kann man die Festplatte in der «Time Capsule» auf eine USB-Festplatte sichern (archivieren). Erfreulich! :D

  18. Kann ich mit time capsule die Festplatte von Apple TV sichern?

  19. No … Time Capsule und Apple TV gehen nicht zusammen. Ich frage mich schon die ganze Zeit wie man überhaupt die Apple TV Platte sichert. Wahrscheinlich nur, in dem man dort nichts speichert, alles auf dem Mac in iTunes ablegt und dort sichert.

    Gruss Hans

  20. bei mir sichert TC mit einer sagenhaften Geschwindigkeit von 1,4 GB pro Stunde (mit Ethernet und deaktiviertem WLAN). Vor mir liegen noch 90 Stunden und TC kann ich mittlerweile auch als kleine Heizung nutzen. Hat jemand einen Tipp, wie ich die Geschwindigkeit erhöhen kann?
    Gruß FM

  21. Hat jemand einen Tipp, wie ich die Geschwindigkeit erhöhen kann?

    Gigabit-Ethernet verwenden ? weitere «Tipps» gibt ees leider nicht.

  22. Gigabit-Ethernet verwenden

    genau das verwende ich, mein Netzwerkdienstprogramm zeigt auch 1 GBit/s an.

  23. es lag an SOPHOS. Das Antivirenprogramm bremste die Datensicherung aus. Jetzt läuft es mit 15 GB pro Stunde.

  24. es lag an SOPHOS. Das Antivirenprogramm bremste die Datensicherung aus. Jetzt läuft es mit 15 GB pro Stunde.

    Ein Grund mehr, auf unnötige und gefährliche Antiviren-Software zu verzichten ?

  25. Gibt es einen Unterschied zwischen einem US Geraet und einem CH Geraet?

    Braucht es fuer ein US Geraet eine BAKOM Zulassung?

  26. hab heut die 1tb in betrieb genommen, weil einfach einfach einfacher ist… erstaunlich das sie sogar gut riecht :)

  27. kann nur leider meinen canon mp830 nicht drahtlos konfigurieren (also reinigen etc.) hat jemand schon erfahrungen mit druckern?

  28. hat jemand schon versucht, Backups von Mac (mittels Time Machine) und Windows XP gleichzeitig auf Time Capsule zu erstellen?

  29. hat jemand schon versucht, Backups von Mac (mittels Time Machine) und Windows XP gleichzeitig auf Time Capsule zu erstellen?

    Nein, mangels einer «Time Machine»-Version für Microsoft Windows.

  30. Kann ich denn Time Capsule auch mit einem Zusatztool für ältere Mac OSX Versionen verwenden? Oder ist das ausgeschlossen?
    Ich würde sehr gerne von Tiger ein Backup machen, bevor ich Leopard installiere?!

  31. Bei der Time-Capsule ist ja das Programm “Bonjour” mit dabei! Heißt dass, dass auch Windows Ein Backup machen kann?

  32. Vielen Dank für die toll aufbereitete Info. Ich schätze die Arbeit sehr und letztendlich hat sie mir geholfen.

    Weiter so!

    Beste Grüße
    Marco

  33. Wir haben uns für die WG die Time Capsule gekauft. 500 gig.
    Wir konnten die Caosule nich in unsern WIFI System einsetzten weil wir noch einen alten Schlüssel verwendeten. Deswegen haben wir sie per ethernet an unserern Router angehängt.
    In der ersten Nacht hab ich ein Backup (40 gig) aufgespielt. Aus gewohnheit hab ich dann mitten drinne den Rechner als ich pennen ging ausgemacht. Doch das tat nichts zur Sache, am Nächsten Tag Rechner gestartet und der Backup ging dort weiter wo er aufgehört hat.
    Danach hat mein Mitbewohner seine Daten gesichert. Er hatte schon ein Backup auf einer alten USB Platte und konnte dies nicht rübernehemen.
    Nachdem alles gesichert war haben wir unser Netzwerk auf WPA2 umgestellt. Seitdem funktioniert die Capsule auf mit WIFI und wurde vom Router abgehängt.
    Ja sie ist relativ laut und sie wird relativ warm aber nur wenn die Festplatte benutzt wird. Inaktiv ist sie kühl und leise.
    Wir benutzen sie auch als File Server (für Filme und Musik) und da wollten wir eigentlich eine Partition erstellen (50 Backup 50 Filme). Dies ging nicht. Es soll gehen wenn man bevor man sie als Backup benutzt partioniert.
    Wir haben auch eine XBOX 360 und wollten auf diesen die Filme aus der Capsule sehen. Wir dachten da an einen USB verbindung. Aber dazu gab es keine Informationen. Dafür fanden wir ein Programm das nun vom Air aus eine Verbindung aufbaut. So spiechern wir also die daten auf der Capsule nachdem wir sie auf dem Air gezogen haben und dann spielen wir diese aus dem Capsule über das Air über unsern Router auf die XBOX. Das ist natürlich irsinn aber einfacher geht es nicht.
    Sie riecht gut aus fühlt sie applig an und erfüllt alles was wir erwarten haben, ausser das sie unsern Schlüssel nicht konnte
    Thomas

  34. @MacMacken
    Danke für den Hinweis auf das abschaltbare WLAN. Da kann ich nämlich noch kein MacBook mit 802.1n habe kann ich getrost das WIFI von meinem Tomato Router weiterbenutzen. Das stellt nämlich über Nacht aus.

  35. Wie kann ich an meine Time Capsule zusätzliche Geräte anschliessen? Ich habe einen USB Hub mit eigener Stromquelle, schaffe es aber nicht, mehr als nur den Drucker anzuschliessen. Kann mir jemand helfen??

  36. Dumm nur, dass nach dem ersten Firmware update im März 2009 die Timecapsule jeweils nach zwei Stunden immer wieder den Geist aufgibt. Tolle Datesicherung….

  37. Danke für den ausführlichen Bericht!

    Eines ist allerdings für mich noch nicht klar dabei heraus gekommen:
    Wenn ich die erste Datensicherung (Initialsicherung) per Ethernet durchführe, anschließend alle weiteren per W-LAN, gibt das keine Probleme?!?
    Soweit ich das bisher festgestellt habe, muss ich beim Wechsel von Ethernet auf W-LAN auch das Backup-Volume wechseln.

    Mir ist auch noch nicht klar, über welche Verbindung zugegriffen wird, wenn ich Ethernet angeschlossen und W-LAN aktiviert habe. Meines Erachtens über W-LAN, aber das ist bei der Initialsicherung eher ungünstig…

    Wäre schön, mehr darüber zu erfahren, wie es Euch ergangen ist. :-) Vielen Dank!

    Marc

  38. @Marc:

    Wenn ich die erste Datensicherung (Initialsicherung) per Ethernet durchführe, anschließend alle weiteren per W-LAN, gibt das keine Probleme?!?

    Nein, es gibt keine Probleme.

    Mir ist auch noch nicht klar, über welche Verbindung zugegriffen wird, wenn ich Ethernet angeschlossen und W-LAN aktiviert habe. Meines Erachtens über W-LAN, aber das ist bei der Initialsicherung eher ungünstig…

    Mac OS X verwendet standardmässig die schnellste Netzwerk-Verbindung, wenn mehrere Netzwerk-Verbindungen verfügbar sind – schnell im Bezug auf die theoretische Geschwindigkeit der Schnittstelle, nicht bezüglich der tatsächlich verfügbaren Geschwindigkeit.

  39. …fühlt sich appelig an, riecht gut…
    das sind die offenbar die einzigen goodies für das Ding!
    Capsule ist urlangsam, auch über’s Kabel.
    Schade um’s Geld.
    Für mich ein stranded investment, wenn’s ginge möchte ich den Mist zurückgeben.
    Mache meine Sicherung mit USB-Laufwerk, das kostet nur 1/3 und ist 3-4 mal schneller!
    Verwendete Backup SW “Data Backup”

  40. Das Apple Design ist zwar wirklich “schick” aber gänzlich ungeeignet meiner Ansicht nach. Schlechte Lüftung, viel zuviel Wärmeentwicklung aufgrund des “eingeschweißten” Netzteils + die Festplatte, welche nochmals zu einer beachtlichen Wärmentwicklung beiträgt – eigentlich ein absolutes K.O. Kriterium für eine solide und langfristige Backup-Lösung. Die Apple Time Capsule ist somit ein heißes Teil im wahrsten Sinne des Wortes.

    Die Geschwindigkeit über eine LAN-Verbindung ist am Limit der Erträglichkeit. Eine Backup-Lösung über eine W-LAN Verbindung kann ich mir nicht vorstellen.

  41. Stromverbrauch Time Capsule & Co
    ich habe mir einmal die Mühe gemacht, verschiedene Stromaufnahmen zu messen.
    hier ein Auszug meiner IT.
    Das Ergebnis ist energietechnisch erschreckend, wobei der MAC noch ein “Vorzugsschüler” bezüglich Energieverbrauch ist.
    Die Daten:
    iMAC 24″: 15 VA (in Ruhe) 138 VA im Betrieb

    TimeCapsule: 31 VA (in Ruhe) 41 VA im Betrieb.
    (diese 31 VA sind eindeutig nicht mehr state of art)

    Lasejet 4: 52 VA (in Ruhe !!!) bis zu 736 VA im Betrieb
    (bitte zu bedenken, dass in Betrieben tausende dieser Drucker 24 Stunden und 365 Tage im Jahr eingesetzt sind)

    … all dies ist in Relation zur “zwangseingeführten” Energiesparlampe zu sehen!

  42. Fehlendes PPTP (Protokoll)

    Time Capsule ist “auch” ein Router, der den direkten Anschluß an das Internet ermöglicht.
    Allerdingd nur dann, WENN, ja WENN das Protokoll des Providers unterstützt wird.
    In Österreich wird von der Telekom das PPTP Protokoll verwendet. Hierfür gibt’s leider keine Unterstütung seitens MAC-OSX.
    Abhilfe: eigener Router oder
    http://univie.ac.at/ZID/a…n-adsl/st510-router/

  43. http://timecapsuledead.org/

    Das zum Thema Lebensdauer der TC……durchschnittlich114 Jahre ;)

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  1. [...] schreibt Andreas Göldi bei neuerdings.com über die neue «Time Capsule» von Apple ? wieder einmal müssen in Europa wesentlich [...]

  2. [...] eine schnelle sollte man dagegen nicht erwarten. Neuerdings.com berichtet im 2. Teil des Testes Problemlose Datensicherung, gut und teuer von um die 17 Stunden für 101 GB. Bei der ersten Sicherung via Time Machine ist entsprechen [...]

  3. [...] «Time Machine» nicht mehr bloss die Netzwerk-Datensicherung via «Time Capsule», sondern auch andere Datenträger im Netzwerk, insbesondere USB-Festplatten via AirPort Extreme-B…. Allerdings war diese Neuigkeit nicht für alle Mac-Benutzer ein Grund zur Freude, vor allem [...]

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