Apple Time Capsule im Test (I/II)Backup durch die Lüfte

Andreas Göldi, 4. März 2008 10:23 Uhr, 37 Kommentare Kommentare

Das neue Mac OS X 10.5 bietet mit “Time Machine” bereits eine recht komfortable Backup-Lösung. Wer es noch bequemer mag, kann mit der neuen “Time Capsule” jetzt drahtlos und ohne jeglichen manuellen Eingriff seine Daten sichern. Wir testen das neue Backup-Gerät von Apple.

Apple Time CapsuleTime Capsule: Aussen das üblich elegante Apple-Design, innen ein leistungsfähiges Backup-System.

Daten sichern ist ein bisschen wie Sport treiben: Man weiss, dass man es regelmässig tun sollte, aber oft ist man dann doch zu faul. Auch Apple weiss das und hat darum im neuen Mac OS X 10.5 (Leopard) das praktische Backup-Tool “Time Machine” integriert, bei dem man nur noch eine externe Festplatte an den Rechner hängen muss, um seine Harddisk automatisch zu sichern.

Eine tolle Sache, aber: Für Laptop-Besitzer ist das auch nur begrenzt bequem, denn nicht nur artet das Anschliessen der externen Platte gern mal in Kabelgefummel aus, man ist dann auch noch für die Dauer des Backups an einen festen Ort gebunden, was natürlich eine eigentlich unzulässige Beschränkung der kreativen Freiheit darstellt - oder was auch immer man für eine Ausrede findet, um den Backup wieder mal auf morgen zu verschieben.

Aber Rettung naht nun aus Cupertino: Mit der neuen “Time Capsule” bringt Apple ein Gerät auf den Markt, das drahtlosen Backup einfach machen soll. Und nicht nur das: Time Capsule verbindet gleich zwei Anwendungsbereiche.

Erstens ist die Time Capsule ein schneller WiFi-Zugangsknoten. In dem Gerät steckt ein Apple Airport Extreme, der auch den neuen Drahtlosstandard 802.11.n mit einer theoretischen maximalen Datenrate von 248 Mbit pro Sekunde unterstützt. Das sorgt für flotten drahtlosen Datenverkehr mit entsprechend ausgestatteten Laptops (u.a. alle neueren Apple-Notebooks). Zudem lässt sich ein USB-Printer direkt ans Gerät anhängen, der dann von diversen Rechnern aus angesprochen werden kann. Wer sich eine Time Capsule kauft, kann also seinen alten WiFi-Sender in Rente schicken.

Das zweite wichtige Feature ist die eingebaute Harddisk in der Time Capsule, die es mit 512 GB (299 Euro) oder einem vollen Terabyte (499 Euro) an Speicherplatz gibt. Damit können mehrere Macs drahtlos ihre Festplatten auf der Time-Capsule-Harddisk sichern. Nötig dafür ist allerdings ein Mac mit Leopard (und zwar zwingend 10.5.2), weil der Backup auf Time Machine aufbaut. Die Platte lässt sich aber auch als normales Drive ansprechen, falls man mit seinen Mitbewohnern Daten austauschen will.

Time Capsule Unboxing
Schickes Zeitreise-Design auf der Schachtel.

Windows-User können zwar mit der mitgelieferten Software die WiFi-Einstellungen der Time Capsule konfigurieren, einen angehängten Drucker nutzen und auch manuell Daten auf der drahtlosen Festplatte speichern, aber auf einen automatischen Backup müssen sie verzichten. Damit ist klar: Windows-User werden vermutlich billigere Lösungen mit diesen Features finden, Time Capsule wendet sich primär an Mac-User.

Die halbe Freude bei Apple-Produkten ist natürlich immer das Auspacken. Schreiten wir darum zum feierlichen Unboxing (was in meinem Fall besonders wichtig war, weil ich das Ding von meiner Frau zum Geburtstag bekommen habe).

Time Capsule Unboxing
Das Innere der Verpackung: Sehr übersichtlich.

Viel Zeit nimmt das nicht in Anspruch, da der Lieferumfang ziemlich überschaubar ist. Neben dem eigentlichen Gerät gibt es nur ein Stromkabel, eine CD mit den Treibern sowie ein Anleitungsheft. Ethernet-Kabel und dergleichen muss man sich separat kaufen.

Das Gerät ist in einem Design gehalten, das beinahe identisch mit dem Airport Extreme ist und vom Formfaktor her stark an den Apple-TV erinnert. Allerdings ist alles in purem Weiss gehalten. Das inzwischen bei Apple-Produkten häufiger zu findende Aluminium sucht man vergebens, was möglicherweise mit dem Bedarf nach maximaler Funkleistung zu tun hat. Besonders schön ist, dass wie auch beim Apple TV das Netzteil bereits im Gerät eingebaut ist. Man muss also nicht nochmal einen der hässlichen “Power Bricks” in seinem Kabelsalat unterbringen.

Apple Time Capsule von hinten
Anschlüsse: das Übliche

An Anschlussmöglichkeiten gibt es drei Ethernet-Ports, einen weiteren Port für das Kabel- oder DSL-Modem, einen USB-Port für den Anschluss eines Druckers sowie den Stromanschluss. Das war’s auch schon. Die physische Installation geht darum flott von der Hand: Im Prinzip reichen Strom und die Verbindung zum Internet-Modem, und schon kann die Konfiguration losgehen.

Die mitgelieferte Software versucht das so einfach wie möglich zu machen. Im Umfeld des eigenen Rechners vorhandene jungfräuliche Time Capsules werden sofort gefunden und zur Konfiguration angeboten.

Time Capsule Konfiguration

Als erstes schützt man seinen neuen WiFi-Konten gleich mal mit einem möglichst guten Administratorenpasswort, denn die auf der Time Capsule gespeicherten Daten sind natürlich durch die drahtlose Zugriffsmöglichkeit besonders exponiert. Da will man es Hackern (oder dem neugierigen Nachbarn) natürlich möglichst schwer machen. Daraufhin kann man auswählen, ob man das neue Gerät gern an ein bestehendes Drahtlosnetz anhängen, das bestehende Netz ersetzen oder ein ganz neues WiFi-Netz definieren will.

Time Capsule Installation

Anschliessend werden die üblichen WiFi-Einstellungen wie Verschlüsselungsmodus und Netzpasswort abgefragt. Auch diese Schritte gehen flott von der Hand. Bei mir trat im ganzen Installationsprozess lediglich ein Problem auf: Die Time Capsule kriegte keine gültige IP-Adresse vom Kabelmodem. Nach einem Reset aller Geräte war das aber schnell gelöst. Auf dem eigenen Mac wird übrigens auch gleich das neue Netz richtig eingerichtet, ohne dass man was tun muss.

Nach knapp zehn Minuten, Troubleshooting inklusive, läuft die Time Capsule und ist ohne Probleme als schneller WiFi-Knoten nutzbar.

Im nächsten Teil: Der erste Backup, weitere Features und Fazit.

» Mehr lesen: Apple / Mac (331), Datenträger (315), Speicher (202), WLAN (145)

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37 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Mario

    schrieb am 4. März 2008 um 11:15 Uhr (#)

    Danke für den Bericht. Bin schon auf Teil 2 gespannt. Insbesondere interessiert mich, wie sich das Teil als gemeinsamer Datenspeicher (also nicht nur als Backup-Medium) für mehrere Nutzer eignet. Die meisten (günstigen) NAS sind am Mac ja nicht wirklich gut nutzbar und da könnte Time Capsule vielleicht eine Alternative sein.

  2. MacMacken

    schrieb am 4. März 2008 um 12:02 Uhr (#)

    In dem Gerät steckt ein Apple Airport Extreme, der auch den neuen Drahtlosstandard 802.11.n mit einer theoretischen maximalen Datenrate von 248 Mbit pro Sekunde unterstützt.

    Wieso eigentlich nicht (mehr) 300 Mbit/s?

    Das zweite wichtige Feature ist die eingebaute Harddisk in der Time Capsule, die es mit 512 GB (299 Euro) oder einem vollen Terabyte (499 Euro) an Speicherplatz gibt.

    Was für eine Festplatte steckt in Deiner «Time Capsule»? Läuft sie ständig oder nur bei Bedarf? Und wie gut ist die Festplatte hörbar?

    Damit können mehrere Macs drahtlos ihre Festplatten auf der Time-Capsule-Harddisk sichern.

    In diesem Zusammenhang ging leider vergessen, dass es keine «Time Capsule» braucht um mit einem Mac via LAN oder WLAN Daten sichern zu können, lediglich «Time Machine» benötigt zwingend «Time Capsule». Andere Backupprogramme für den Mac unterstützen auch andere NAS-Varianten, was Steve Jobs ja ursprünglich auch für «Time Machine» versprochen hatte ?

  3. Mario

    schrieb am 4. März 2008 um 12:45 Uhr (#)

    ? lediglich «Time Machine» benötigt zwingend «Time Capsule».

    Mit ?

    defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1

    ? kannst du Time Machine auf jedem beliebigen NAS sichern lassen.

  4. Stefan

    schrieb am 4. März 2008 um 14:48 Uhr (#)

    steht da zufaellig irgendwo wieviel watt das ding hat? danke gruesse S.

  5. Andreas Göldi

    schrieb am 4. März 2008 um 15:01 Uhr (#)

    @MacMacken: Ich habe eine 1-Terabyte-Version. Die Festplatte wird abgeschaltet, wenn sie nicht im Einsatz ist, aber ich koennte nicht sagen, nach welcher Zeit. Die Disk ist zu hoeren, aber nur sehr leise, vergleichbar mit lauteren Notebook-Festplatten. Den Luefter hab ich bisher noch nie gehoert, das ganze ist also unter dem Strich sehr leise. Trotzdem: Gerade neben dem Kopfkissen wuerde ich das Ding nicht aufstellen.

    @Stefan: Wenn die Harddisk laeuft, braucht das Ding 30 Watt, im Energiesparmodus (nur WLAN) 13 Watt.

  6. Stefan

    schrieb am 4. März 2008 um 15:25 Uhr (#)

    danke Andreas. schade dass das ding nicht auch ein modem drinnen hat, das waers…mal sehen.

  7. MacMacken

    schrieb am 4. März 2008 um 15:42 Uhr (#)

    @Andras Göldi: Danke, das klingt sehr erfreulich!

  8. Stefan S.

    schrieb am 4. März 2008 um 16:49 Uhr (#)

    Wieso eigentlich nicht (mehr) 300 Mbit/s?

    Weil Draft-n bisher genau die 248 Mbit/s vorsieht. Siehe da:
    IEEE 802.11n zuunterst auf der Setie

    Gruss Stefan

  9. MacMacken

    schrieb am 4. März 2008 um 18:11 Uhr (#)

    Weil Draft-n bisher genau die 248 Mbit/s vorsieht.

    Ja, klar, bloss frage ich mich, wieso das Netzwerkdienstprogramm 300 Mbit/s anzeigt ? n-Draft à la Apple?

  10. MacMacken

    schrieb am 4. März 2008 um 18:12 Uhr (#)

    @Mario: Tricks im Stil von «defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 1» halte ich bei Fragen der Datensicherheit für keine gute Idee. Im Bezug auf die «Time Capsule» hoffe ich, dass die Erstkäufer nicht wie schon bei der APE-Basisstation für ihren frühen Kauf bestraft werden.

  11. eLindros

    schrieb am 5. März 2008 um 11:58 Uhr (#)

    Lässt sich das Gerät auch bei Bedarf abschalten, wie lange würde ein “Reboot” dauern?

  12. Andreas Goeldi

    schrieb am 5. März 2008 um 14:03 Uhr (#)

    @eLindros: Man kann es auch abschalten (indem man den Stecker rauszieht), aber das ist natuerlich eigentlich nicht Sinn der Sache, weil damit ja auch das WLAN lahmgelegt wird. Ein Reboot dauert etwa 20 Sekunden.

  13. eLindros

    schrieb am 5. März 2008 um 14:35 Uhr (#)

    @Andreas: Danke. Nun auch das WLAN muss nicht rund um die Uhr laufen, gerade wenn man lediglich abends ein paar Stunden am Rechner verbringt. Auch wären so die Daten und die Internetleitung noch etwas mehr geschützt. Ich finde es jedenfalls schade, wenn bei solchen Geräten unterstellt wird, sie würden 24/7 laufen.

  14. mds

    schrieb am 5. März 2008 um 16:44 Uhr (#)

    Kann man für das WLAN einen Zeitplan definieren?

  15. Andreas Göldi

    schrieb am 5. März 2008 um 16:51 Uhr (#)

    @mds: Zeitplan wofuer?

  16. mds

    schrieb am 5. März 2008 um 17:04 Uhr (#)

    @Andreas: ? für die Zeiten, zu denen man das WLAN laufen lassen möchte (oder eben nicht). AFAIK ist dies aber nicht möglich, man kann lediglich MAC-Adressen zu gewissen Zeiten vom Zugriff überhaupt aussperren.

  17. loraiden

    schrieb am 5. März 2008 um 19:44 Uhr (#)

    Hi zusammen,

    schwanke noch mit dem Kauf einer TC, denn ich hätte folgendes vor:
    Habe ein MBP und nutze dieses zu zweit mit meiner Freundin, jeder hat einen Account.
    Kann ich die TC in irgendeiner Form unterteilen in einen Teil der für TM benutzt wird und einen anderen Teil auf dem man Daten wie Filme, itunes usw komplett auslagern kann und auf diesen Teil dann problemlos über den Finder Zugriff hat???
    Eine Partitionierung ist ja anscheinend nicht direkt möglich…
    Vielen Dank

  18. MacMacken

    schrieb am 5. März 2008 um 19:56 Uhr (#)

    Kann ich die TC in irgendeiner Form unterteilen in einen Teil der für TM benutzt wird und einen anderen Teil auf dem man Daten wie Filme, itunes usw komplett auslagern kann und auf diesen Teil dann problemlos über den Finder Zugriff hat???

    Ja, beispielsweise mit entsprechenden Verzeichnissen ? wobei der «problemlose» Zugriff vermutlich an der Geschwindigkeit scheitern wird, insbesondere iTunes mag langsame Verbindungen überhaupt nicht.

  19. QoS

    schrieb am 6. März 2008 um 00:30 Uhr (#)

    Geht QoS? AFAIK nein… sehr wichtig für VoIP.

  20. Andreas Göldi

    schrieb am 6. März 2008 um 02:52 Uhr (#)

    Nein, bisher gibt es kein QoS.

  21. MacMacken

    schrieb am 6. März 2008 um 13:25 Uhr (#)

    Geht QoS? AFAIK nein? sehr wichtig für VoIP.

    Was bringt Dir lokale QoS ohne ein entsprechendes Äquivalent im Internt?

  22. @MacMacken

    schrieb am 6. März 2008 um 16:47 Uhr (#)

    Wo ist dein Problem?
    Ich habe keinen Telefonanschluss mehr und Telefoniere nur noch über Dus.net und ab und an Sipgate. Ein VoIP Telefon hängt an meinem Router (WRT54G mit Tomato als Firmware). Da ich QoS nutze, kann ich einen fetten Downloaldstarten oder was weiss ich ohne, dass ein mögliches Telefongespräch beeintächtigt wird.

  23. MacMacken

    schrieb am 6. März 2008 um 17:10 Uhr (#)

    Wo ist dein Problem?

    Du stellst ja Fragen! ;)

    Ich habe keinen Telefonanschluss mehr und Telefoniere nur noch über Dus.net und ab und an Sipgate. Ein VoIP Telefon hängt an meinem Router (WRT54G mit Tomato als Firmware). Da ich QoS nutze, kann ich einen fetten Downloaldstarten oder was weiss ich ohne, dass ein mögliches Telefongespräch beeintächtigt wird.

    Unter QoS verstehe ich etwas anderes. Aber ich verstehe, was Du meinst ? und natürlich vermisse ich bei den WLAN-Routern von Apple die Flexibilität von OpenWRT und Co., aber das lässt sich leider nicht ändern.

  24. Stefan

    schrieb am 6. März 2008 um 17:11 Uhr (#)

    und ich will immernoch eine Time capsule mit modem+wlan+router ;)

  25. MacMacken

    schrieb am 6. März 2008 um 17:21 Uhr (#)

    und ich will immernoch eine Time capsule mit modem+wlan+router ;)

    Was hindert Dich daran, ein xDSL- oder Kabel-Modem mit der «Time Capsule» zu verbinden?

  26. Stefan

    schrieb am 6. März 2008 um 17:25 Uhr (#)

    der stromverbrauch ;) aber ne frage: was muesste ich da nehmen?

  27. MacMacken

    schrieb am 6. März 2008 um 17:35 Uhr (#)

    der stromverbrauch ;) aber ne frage: was muesste ich da nehmen?

    Ah ja, der Stromverbrauch, stimmt ? ich erhalte mein Modem von meinem Internet-Anbieter. Falls Du ein Modem kaufen musst, solltest Du Dich bei Deinem Anbieter informieren ? oder hast Du hast schon eins und kannst dieses weiterhin nutzen ? wie und wo bist Du denn online?

  28. Stefan

    schrieb am 6. März 2008 um 17:46 Uhr (#)

    was man nicht alles an hat in einem haushalt, kinder lap tops, game boys und so zeugs, TVs in standby, kuechengeraete, PC´s, musik, telefone, handys, fax, drucker, licht, ect ect… ein modem mehr oder weniger, denkt man da….
    meine externe HD schalte ich jetzt einmal am tag fuer TM ein. deswegen der gedanke, ein geraet entsorgen (Wlan modem router) und ein neues anschaffen: Time Capsule.
    ich bin in spanien (telefonica), gruesse S.

  29. Magusel

    schrieb am 13. März 2008 um 06:20 Uhr (#)

    hmmm, leider kann ich nix in Bezug auf die Konfigurationsmoeglichkeiten des Routings finden. Ist VPN Pass-trough mit dem Ding moeglich? Ist die die Konfiguration so wie bei einer Airport Basis?

    Gruss Magusel

  30. MacMacken

    schrieb am 13. März 2008 um 11:24 Uhr (#)

    VPN Passthrough (IPSec, PPTP, and L2TP)

    (http://www.apple.com/timecapsule/specs.html)

  31. handgranatheque

    schrieb am 21. März 2008 um 13:48 Uhr (#)

    hi, ich hab mir die 500GB time capsule gekauft und bin halbwegs zufrieden…allerdings möchte ich jetzt mein vormals freies wlan netzwerk (O2 dsl router, MBP, airport express, time capsule) mit wep128 schützen. die TC wird allerdings nur im ungeschützten netz erkannt. ich stelle die verschlüsselung im router und in allen geräten ein und nur die TC checkt das nicht…benutzt du auch wep oder wpa, oder ist dein netzwerk zuhause ungeschützt?

    noch etwas allgemeines zur TC:

    a) ich habe meine itunes library ausgelagert und muss jetzt leider damit leben, dass itunes an teils derbem schluckauf leidet. besonders schlimm wirds, wenn ein download läuft. filme von der TC aus sind hingegen kein problem (VLC player).

    b) VPN tunnel, back-to-my-mac oder ähnliches habe ich leider noch nicht hinbekommen. die angaben, die apple dazu bietet sind leider gering.

  32. MacMacken

    schrieb am 22. März 2008 um 20:19 Uhr (#)

    hi, ich hab mir die 500GB time capsule gekauft und bin halbwegs zufrieden?allerdings möchte ich jetzt mein vormals freies wlan netzwerk (O2 dsl router, MBP, airport express, time capsule) mit wep128 schützen. die TC wird allerdings nur im ungeschützten netz erkannt. ich stelle die verschlüsselung im router und in allen geräten ein und nur die TC checkt das nicht?benutzt du auch wep oder wpa, oder ist dein netzwerk zuhause ungeschützt?

    WEP ist kein Schutz, Du solltest WPA oder noch besser WPA2 verwenden ? mit der «Time Capsule» sollte WPA(2) problemlos funktionieren.

    noch etwas allgemeines zur TC:

    a) ich habe meine itunes library ausgelagert und muss jetzt leider damit leben, dass itunes an teils derbem schluckauf leidet. besonders schlimm wirds, wenn ein download läuft. filme von der TC aus sind hingegen kein problem (VLC player).

    Per WLAN und «Time Capsule» erreicht man rund 3 MB/s ? für iTunes leider nicht schnell genug ?

    b) VPN tunnel, back-to-my-mac oder ähnliches habe ich leider noch nicht hinbekommen. die angaben, die apple dazu bietet sind leider gering.

    Allenfalls musst Du ein Port Forwarding einrichten sowie die Mac OS X-Firewall entsprechend konfigurieren ? die Netzwerkfunktionen von iChat und iTunes scheitern erfahrungsgemäss meistens an der Mac OS X-Firewall.

  33. LarsT

    schrieb am 16. April 2008 um 15:22 Uhr (#)

    Der Mann vom GRAVIS-Shop hat behauptet, dass man auf Festplatte auch vom Internet zugreifen kann, so dass man auch entfernt von zu Hause Daten abrufen kann. Habe bisher leider noch keine Angaben dazu finden können. Hat hier jemand Erfahrungen gesammelt oder kann mal bei seiner TC nachschauen - ich hab nämlich noch keine und überlege mir eine zu kaufen.

    LT

  34. MacMacken

    schrieb am 16. April 2008 um 15:35 Uhr (#)

    @LarsT: Ja, das funktioniert, analog zur AirPort Extreme-Basisstation (AirPort-Dienstprogramm / Laufwerke / File-Sharing / Laufwerke über Ethernet-WAN-Anschluss freigeben) ? auf eigene Gefahr selbstverständlich!

  35. handgranatheque

    schrieb am 16. April 2008 um 16:13 Uhr (#)

    danke erstmal für die infos! war im urlaub…daher jetzt erst mein feedback.

    mit wpa2 läuft alles zufriedenstellend. trotz 3MB/sek läuft jetzt auch itunes von der TC- die performance schwankt aber natürlich extrem, wenn ich parallel downloads laufen habe oder online videos schaue.

    nächster schritt: online-zugriff auf meine daten.

    vielen dank für die nette hilfestellung ;-)

  36. LarsT

    schrieb am 30. April 2008 um 10:32 Uhr (#)

    @MacMacken: Dank dir! Ja mit der “Gefahr” bin ich auch noch am Überlegen, da wäre mir was VPN-mäßiges oder verschlüsseltes schon lieber.

  37. Peter

    schrieb am 25. Juli 2008 um 11:49 Uhr (#)

    Genial, ich bin schon gespannt, habe mir die 500GB Version auch bestellt….


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