Der Auspuff-Burger:
Fleisch vom Rohr
Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Diese Frage dürfte sich bei diesem neuartigen Burgerbratgerät nicht stellen.

Wer andern einen Burger brät, der hat ein Burgerbratgerät!
Dieses kürzlich auf der Messe “Dining In 2015″ vorgestellt Objekt der Begierde macht auf den ersten Blick einen alten, männlichen Traum wahr: Auto und Fleisch, in trauter Zweisamkeit vereint. Wäre da nicht ein kleiner Nachteil, der einem schnell Übelkeit bereiten könnte:
Um es kurz zu machen: Das Teil kommt hinten auf den Auspuff.
Der Ablauf des Burgerbratens sieht also wie folgt aus:
- Chromblende vom letzten Manta-Treffen abnehmen
- Hackfleisch in die Form geben, zumachen
- Ab an den Auspuff
- Ca. 10 Minuten Autobahn kacheln
- Warten bis die Metallhülle und der Burger selber abgekühlt sind, alternativ Finger verbrennen
Durch den heißen Stinkequalm wird also der Burger gebraten, ohne dass die Autoabgase jedoch mit dem Fleisch in Berührung kommen. Die heiße Abgasluft wird lediglich zur Erhitzung der Fleischeinwage benutzt. Also die Alternative zum Steakbraten auf dem Motorblock, die bei den heutigen besser isolierten Motoren nicht mehr funktionieren will.
Kritisch wird es, wenn auf einmal die Frau des Lebens erscheint und somit nicht nur ein zweiter Auspuff-Grill benötigt wird, sondern auch die Auspuffanlage kostenintensiv umgebaut werden muss.
So, wer beschwert sich jetzt noch über lauwarme Burger am Drive-In?
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1 Kommentar zu diesem Artikel
1 Trackback
- Thunder Eagles » Wer andern einen Burger brät, der hat ein Burgerbratgerät!
(3. März 2008 09:20)
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marni
Auf diese Erfindung haben wir Harley-Fahrer schon lange gewartet. Endlich müssen wir nicht jedes Mal anhalten, wenn die Sozia nach dem American-National-Food ruft. Vielleicht hat Harley damals schon gewusst, warum sie 2 Auspuffrohre montieren ;-).