MacBook Air im Test I/II Schlank und rank
Schlank und rank präsentiert sich Apples neuestes Notebook: das MacBook Air. Im neurdings.com-Test wird der schicke Laptop genau unter die Lupe genommen.

Nicht mal 2cm dick: Apples MacBook Air (Foto: D. Amherd/neuerdings.com)
Apples jüngster Wurf vermag Fanboys und Fangirls auf der ganzen Welt zu Begeisterungsstürmen hinzureissen. Nachdem wir das superdünne Notebook bereits im Januar einmal begrabschen durften, konnten wir in den vergangenen zehn Tagen ein Testgerät auf Herz und Nieren überprüfen. Hier erfahrt ihr, was das MacBook Air (ausser einer gesteigerten “Social Desirability”) auf dem Kasten hat.
Verarbeitung & Design
Dass das MacBook Air toll designt und äusserst schick ist, steht sicherlich ausser Frage. Obwohl es am dicksten Punkt bloss 1,94 cm und am dünnsten nur 0,4 cm dick ist, macht es einen soliden Eindruck. Etwas getrübt wird diese Einschätzung jedoch durch die Tatsache, dass unser Testgerät wackelte, was auf Dauer ziemlich nervig sein kann.

Die Anschlüsse, welche man bei Bedarf einklappen kann.
Von links nach rechts: Kopfhörer, USB & Micro-DVI (Foto: D. Amherd/neuerdings.com)
Die ausklappbaren Anschlüsse bzw. deren Abdeckung wirken ebenfalls ziemlich stabil und man hat den Eindruck, dass die Abdeckung auch in eingen Jahren Gebrauch noch fix zuschnappt. Schade ist jedoch, dass etwas dickere USB-Stecker (so zum Beispiel mein SD-Card-Adapter) nicht mehr in den USB-Port des MacBook Air passen.
Mobilität
Dünn ist das Teil - soviel steht fest. Und auch mit seinen 1,36 kg Kampfgewicht gehört es sicher nicht zu den grossen Buben der Branche. Mit 2,3 kg ist das “normale” MacBook ziemlich genau 1 kg schwerer, was sich in meinem Test (ich pendle jeden Tag mit dem Zug und meinem MacBook im Gepäck von meinem Wohnort ins Büro) doch bemerkbar gemacht hat. Ich fand jeweils schon den Gewichtsunterschied von meinem alten 1,.4-Zoll Dell Laptop zum MacBook recht markant, mit dem MacBook Air werden Rücken und Schultern aber noch einmal mehr entlastet.

Das MacBook Air im Grössenvergleich mit einem MacBook. (Foto: D.Amherd/neuerdings.com)
Auf dem Schoss platziert, bemerkt man das dünne Notebook kaum. Dies hat natürlich mit dem oben erwähnten, geringen Gewicht zu tun - die relativ geringe Wärmeentwicklung hat aber auch ihren Anteil an dieser Erkenntnis. Wir haben das MacBook Air jedoch nur mit normalen Office-Applikationen getestet - bei rechenintensiven Programmen wird der Prozessor natürlich deutlich mehr arbeiten müssen und demzufolge auch heisser werden. Was auf dem Schoss übrigens eher stört, ist der recht weit vorne liegende Schwerpunkt. Klappt man den Bildschirm ganz auf (was, wie bei Apple schon fast üblich, nicht sonderlich weit geht), scheint es, als würde der Laptop bei der nächsten ruckartigen Bewegung vornüber kippen.
Gibt man sich wirklich Mühe (WLAN und Bluetooth ausschalten, Bildschirmhelligkeit aufs Minimum reduzieren), schafft der Akku des MacBook Air die versprochenen fünf Stunden Betriebszeit schon. Ansonsten bewegt man sich im Bereich von knapp vier Stunden. Unter dem Strich betrachtet, ist vor allem das geringe Gewicht ziemlich cool, jedoch hat man mit dem MacBook Air nicht unbedingt das Gefühl, deutlich unabhängiger und mobiler zu sein als zum Beispiel mit einem MacBook.
Wie sich die speziellen Features des MacBook Air bewähren und ob wir es zum Kauf empfehlen würden, könnt ihr demnächst im zweiten Teil unseres Tests nachlesen.
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10 Kommentare zu diesem Artikel
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Tom
KÖNNEN WIR BITTE WIEDER VOLLSTÄNDIGE RSS FEEDS HABEN!
DANKE!
Me
Ich möchte ein “Eszett” kaufen!
R.St.
hmm, wenn man den Deckel aufmacht hat man die Berürchtung dass es hintenüber flipp-floppt , oder?
mds
Dann kauf Dir doch eins ? in der Schweiz wirst Du allerdings nicht fündig werden ?
denis
Danke für den Bericht. Einen vollständigen RSS Feed würde ich mir auch wieder wünschen. Irgendwie nicht mehr sehr lesefreundliche.
mds
Hat damit der Wettlauf mit dem «01 blog» definitiv begonnen (siehe http://01blog.de/2008/02/25/das-macbook-air-im-test-teil-1-zwei-dunne-ein-gedanke/)?
Wolf-Dieter Roth
Na schneller als Spiegel online waren wir auf jeden Fall ;-)
Stefan S.
Der alte Applefreak Stefan musste das Teil natürlich gleich mal im DataQuest anfassen gehen :P
Fazit:
- Es ist eigentlich wie mein Macbook
- Es kann viel weniger als mein Macbook
- Es kostet dafür viel mehr als mein Macbook
- Es ist so verdammt dünn vorne!
- Es ist nicht mehr so dünn hinten
Meine Gedanken:
- Es hat irgendwie keine Zielgruppe
- Es braucht keine Anschlüsse - unterwegs
- Es braucht kein CD-Laufwerk! Echt nicht!
- SSD = Viel Geld & wenig Platz
Gruss Stefan
Damian Amherd
@R.St: Ja, aber nicht weil das Scharnier zu schwach wäre, sondern weil der Schwerpunkt so weit vorne liegt.
@Stefan S: Hätte ich nicht besser zusammenfassen können :-)
@Me: ß gibts in der Schweiz, wie mds schon kommentiert hat, nicht und da ich Schweizer bin, gibt es das auch bei mir nicht. Ehrlich gesagt, wüsste ich auch nicht, wann es angwendet wird, weshalb ich es einfach sein lasse.
Johannes
Apple war doch schon so nahe dran…mit dem knuddeligen i-book 12 Zoll. Ich hab eines, ich hab es so lieb, leopard läuft auch drauf.
Apple braucht nur Breitbildschirm zu machenso gibts immer noch 10-11 Zoll, vielleicht ein kleineres Touchpad….und schon ist es da..