Thunderpack R2-G2:
Rucksack zum Abheben

Wolf-Dieter Roth, 7. Februar 2008 10:18 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Raketenrucksäcke gibt es seit den 50ern, doch bislang waren sie dem Militär und James Bond vorbehalten. Nun kann sich mit dem Thunderpack R2-G2 jeder einen kaufen.

Bild
Wirbelt ganz schön Staub auf und macht auch viel Krach: Der Raketenrucksack von Thunderpack

Bekannt wurde der Raketenrucksack durch James Bond. Doch er ist sehr teuer, gefährlich und kann nur etwa 30 Sekunden Flug liefern - nichts für den Weg zur Arbeit.

Der neue R2-G2 (nicht zu verwechseln mit R2D2!) schafft nun immerhin 75 Sekunden. Laut und gefährlich ist er dabei immer noch: 49 kg brisantes Wasserstoffperoxid und 2 kg Kerosin werden gemischt, um die Rucksackrakete zu zünden. Nachtanken dürfte zu Terrorverdacht führen.

Das Video stammt wohl auch noch aus den 50ern:

http://www.youtube.com/watch?v=BNvQGkzEwKc

Mit 100.000 US-Dollar ist man schon dabei. Sturzhelm und Ohrenschutz nicht vergessen! Eine Lebensversicherung sollte man vor der Anschaffung abgeschlossen haben - nachher bekommt man sicher keinen Vertrag mehr.

Nächstes Jahr soll es dann die Variante mit Jettriebwerk statt Raketen geben, die dann 35 Minuten mit einer “Tankfüllung” laufen soll. Irgendwie ist mir dann der Stau auf dem Mittleren Ring doch noch lieber.

[via The Register]

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1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. Mariusz

    schrieb am 7. Februar 2008 um 11:25 Uhr (#)

    Erst heute morgen auf dem Weg zur Arbeit, habe ich an die Raketenpacks gedacht.
    Was ist die kürzeste Strecke vom Bahnhof zur Arbeitsstelle? Klar, die Luftlinie. Und da nun mal keine Strasse, geschweige den Straßenbahnlinie diese Luftlinie entspricht, bleibt mir wohl nichts anderes übrig als so nen Raketenpack.

    Nach dieser Überlegung und der Abwiegung, wie gefährlich das doch sei, hab ich die Idee wieder verworfen und mich in die Straßenbahn gesetzt.


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