Fisheye-Objektiv, selbstgemacht:
Der Guckloch-Trick

Peter Sennhauser, 5. Februar 2008 11:41 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Ein Fisheye- oder Superweitwinkel-Objektiv für die kompakte Digitalkamera lässt sich selber bauen: Die Anleitung im Video.

Kompaktkamera Fisheye Selbstbau Objektiv Superweitwinkel

Der grösste Nachteil von Kompakten Digitalkameras, abgesehen von ihrem Rauschen, ihrer übermässigen Tiefenschärfe, den Megapixel-Orgien und dem fehlenden RAW-Modus ist der Umstand, dass man auf die eingebaute Brennweite festgesetzt wird.

Aufsteck-Objektivzusätze gibts zwar, aber sie sind meist teuer und nur für einzelne Modelle verfügbar.

Hobby-Videofilmer und Bastler “Cobbler” zeigt uns in seinem Video (unten), wie man ein Fisheye-Objektiv für die Kompakte für ein paar Euro bauen kann. Dass es funktioniert, beweisen diese Bilder:

Fisheye Superweitwinkel Kompaktkamera Digicam Do-It-Yourself SelbstbauFisheye Weitwinkelobjektiv selber gemacht Digicam Kompaktkamera AufsatzFisheye Digicam Kompaktkamera Super-weitwinkel selbstgemacht
Der Bastel- und Videoautor Cobbler im Selbstporträt
- und seine beiden Töchter.

Die Anleitung ist zwar englisch, aber mehr, als dass es sich beim benötigten Material um einen Türspion zum Einbauen aus dem Baumarkt, eine PVC-Röhre mit etwas mehr Durchmesser als das ausgefahrene Objektiv der Kompaktkamera und etwas stabilen Schaumstoff handelt, muss man eigentlich nicht wissen.

http://www.metacafe.com/watch/1065605/5_fish_eye_fun_make_a_wide_angle_and_fish_eye_photo_lens/

Übrigens: Cobblers Anleitung zum Bau eines Schnur-Stativs (ja, richtig gelesen) findet sich auf fokussiert.com

» Mehr lesen: Kuriosa (728), Video (193), Zubehör (711)

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. hosae

    schrieb am 5. Februar 2008 um 11:56 Uhr (#)

    Für was diese ganze Arbeit wenn Fotobearbeitungsprogramme ein Fischaugen-Effekt problemlos herstellen können !?

    Überflüssig ;)

  2. Olli aus Griesheim

    schrieb am 5. Februar 2008 um 14:52 Uhr (#)

    Naja, ein Fischauge hat in aller Regel auch einen größeren Bildwinkel als ein normales Objektiv. Und der lässt sich per Bildbearbeitung schlecht darstellen..
    Im Übrigen heißt es Schärfentiefe, nicht Tiefenschärfe, siehe: http://timmermann.tv/technik/schaerfentiefe.php

  3. Dormiens

    schrieb am 5. Februar 2008 um 17:55 Uhr (#)

    Tiefenschärfe hat sich eben durchgesetzt :-)

  4. Peyre

    schrieb am 4. September 2008 um 01:20 Uhr (#)

    hört sich gut an. werde das ausprobieren.


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