Fisheye-Objektiv, selbstgemacht:
Der Guckloch-Trick
Ein Fisheye- oder Superweitwinkel-Objektiv für die kompakte Digitalkamera lässt sich selber bauen: Die Anleitung im Video.
Der grösste Nachteil von Kompakten Digitalkameras, abgesehen von ihrem Rauschen, ihrer übermässigen Tiefenschärfe, den Megapixel-Orgien und dem fehlenden RAW-Modus ist der Umstand, dass man auf die eingebaute Brennweite festgesetzt wird.
Aufsteck-Objektivzusätze gibts zwar, aber sie sind meist teuer und nur für einzelne Modelle verfügbar.
Hobby-Videofilmer und Bastler “Cobbler” zeigt uns in seinem Video (unten), wie man ein Fisheye-Objektiv für die Kompakte für ein paar Euro bauen kann. Dass es funktioniert, beweisen diese Bilder:



Der Bastel- und Videoautor Cobbler im Selbstporträt
- und seine beiden Töchter.
Die Anleitung ist zwar englisch, aber mehr, als dass es sich beim benötigten Material um einen Türspion zum Einbauen aus dem Baumarkt, eine PVC-Röhre mit etwas mehr Durchmesser als das ausgefahrene Objektiv der Kompaktkamera und etwas stabilen Schaumstoff handelt, muss man eigentlich nicht wissen.
Übrigens: Cobblers Anleitung zum Bau eines Schnur-Stativs (ja, richtig gelesen) findet sich auf fokussiert.com
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4 Kommentare zu diesem Artikel
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hosae
Für was diese ganze Arbeit wenn Fotobearbeitungsprogramme ein Fischaugen-Effekt problemlos herstellen können !?
Überflüssig ;)
Olli aus Griesheim
Naja, ein Fischauge hat in aller Regel auch einen größeren Bildwinkel als ein normales Objektiv. Und der lässt sich per Bildbearbeitung schlecht darstellen..
Im Übrigen heißt es Schärfentiefe, nicht Tiefenschärfe, siehe: http://timmermann.tv/technik/schaerfentiefe.php
Dormiens
Tiefenschärfe hat sich eben durchgesetzt :-)
Peyre
hört sich gut an. werde das ausprobieren.