Garmin nüvifone:
Navi zum nach Hause telefonieren

Kurt Haupt, 1. Februar 2008 10:01 Uhr, 8 Kommentare Kommentare

Nachdem inzwischen jeder Handy-Hersteller Navigationschips in seine Smartphones einbaut, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Navi-Hersteller zum Gegenschlag ausholen. Mit dem “nüvifone” will nun Garmin den Grossen das Fürchten lehren.


nüvifone - das Telefon vom Navi-Spezialisten (Bild: Garmin)

Das Navi-Gerät mit Handy und Browser vereint dabei recht clevere, neue Funktionen:

“Wir haben so ziemlich jede Anwendung in unser nüvifone integriert, die derzeit state of the art ist”, lobt Cliff Pemble, President und COO von Garmin in der Pressemitteilung das neue Kind. Neben UMTS-Telefon mit Touchscreen-Bedienung glänzt das nüvi vor allem auch über einen Browser, dessen Hersteller nicht in Erfahrung zu bringen war.


Mit dem nüvifone läst sich browsen. (Bild: Garmin)

Die Menüoberfläche hat Garmin simpel gestaltet, dabei profitiert sich natürlich von ihrer Erfahrung mit Automobilisten.


Die einfache Oberfläche des nüvifone. (Bild: Garmin)

Wer manchmal sein Auto nicht mehr findet, dürfte von nüvifone begeistert sein. Dieses merkt sich nämlich beim Abstöpseln von der Autohalterung automatisch die Parkplatzposition und führt den orientierungslosen Fahrer nötigenfalls zur Karosse zurück. Wer plaudernd zum Auto zurückkommt, wird erfreut feststellen dass das nüvifone automatisch in Freisprech- und Navigationsmodus umschaltet, sobald es in sein Dock hinter der Windschutzscheibe gesteckt wird.

Clever ist auch die Idee, dass man beim Surfen bei Googles Bilderdatenbank Panoramio automatisch dank GPS-Position die Fotos der Umgebung angezeigt erhält. Selbstverständlich hat das Garmin-Telefon eine eigene Kamera, welche die Bilder ebenfalls mit Geodaten ergänzt. Eine Abfrage bei Google-Maps wird ebenfalls mit der eigenen Position veredelt und kennt dann die Treffer der nächsten Umgebung.


Auch E-Mail-Versand soll das nüvifone beherrschen. (Bild: Garmin)

Das nüvifone soll im 3. Quartal zu haben sein, Preise wollte Garmin nicht nennen.


So ganz nebenbei navigiert das nüvifone auch. (Bild: Garmin)

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8 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Jemand

    schrieb am 1. Februar 2008 um 11:06 Uhr (#)

    Wie sieht es mit Software von Drittanbietern aus? Läuft die auf dem Gerät? Wenn es nicht zu dick und klotzig ist, könnte es richtig iPhone-Konkurrenz werden.

  2. lordimac

    schrieb am 1. Februar 2008 um 12:17 Uhr (#)

    Sieht nicht so aus als würde da WindowsMobile laufen ;)

  3. mds

    schrieb am 1. Februar 2008 um 12:41 Uhr (#)

    Vaporware? Ich bin neugierig, was im dritten Quartal 2008 davon wirklich sehen wird!

  4. spydi

    schrieb am 1. Februar 2008 um 15:17 Uhr (#)

    Endlich mal ein Anbieter, der konsequent Nachdenkt, was Kunde braucht. Supi: Großes Display und große virtuelle Knöpfe. Garmin baut mein nächstes Smartphone! Und Nokia und Co gehen nochmal in die Lehre.

  5. Kurt Haupt

    schrieb am 1. Februar 2008 um 15:50 Uhr (#)

    Von Garmin waren bisher keine Detailinfos zu Betriebsystem etc. zu haben.

  6. noxli

    schrieb am 1. Februar 2008 um 16:42 Uhr (#)

    WindowsMobile. nööö danke. kann nix is nix. da muss LINUX drauf. Schön dass Apple mal neu neue Generation Phones gepusht hat. Jetz geht die Sache erst richtig los. :=) Da wird noch einiges kommen. Bin auch auf Google gespannt.

  7. mds

    schrieb am 1. Februar 2008 um 16:42 Uhr (#)

    @Kurt Haupt: Läuft das Ding überhaupt schon?

  8. Kurt Haupt

    schrieb am 1. Februar 2008 um 17:42 Uhr (#)

    @mds: Das werden wir ja dann vielleicht an der Cebit sehen.


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