Transparenter Toaster Heisser Durchblick
Toaster sind aus dem angelsächsischen Lebenstil nicht wegzudenken. Dieses Modell sorgt für die richtige Bräune. Jedenfalls, wenn der Herr des Brotes zuschaut.

Toasten will gelernt sein: Wer den Cartoonisten glaubt, geht davon aus, dass in England jeden Morgen Millionen Brotscheiben verkohlt aus alten Toastern geschleudert werden. Das kann mit diesem Gerät nun nicht mehr passieren:
Verkohlen kann der Toast zwar immer noch – aber man hat ihn dabei wenigstens im Auge. Das ist das gleiche Spiel wie die Bratwurst in der Mikrowelle: Jeder weiss, dass das nicht geht, und jeder probierts irgendwann aus. Und bezahlt mit einer Stunde Mikrowelle putzen.
Verkohlen können die Scheiben aber erst, wenn der Hersteller der beheizbaren Glasplatten überhaupt soweit kommt, dass sein Produkt heiss genug wird, um Brot zu rösten, was laut den Designern von Inventables derzeit noch nicht der Fall ist – aber zumindest werden die durchfallhemmenden Schindeln nicht mehr per Luftpost geliefert, denn der transparente Toaster scheint keinen Auswurfmechanismus zu haben.
Aber da können wir uns auch täuschen. Oder die Designer haben sich noch nicht mal Gedanken dazu gemacht.
[Danke, Konstantin]
















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Die Idee ist eigentlich nicht schlecht.. aber was passiert mit dem Glas? Früher oder später wird das wohl auch toastbraun.. Design gut.. Funktionalität naja..
Gute Idee! Falls es dann wirklich mal funktioniert halt aufpassen, dass man sich nicht die Finger am Glas verbrennt.
Der japanische Designer Sascha Tseng hat sich auch vom Toast inspirieren lassen – Allerdings, ist sein Toaster nicht durchsichtig, sondern so konstruiert, dass man auf dem Toast eine Nachricht hinterlassen kann. Auch ne nette Idee.
http://lgblog.de/2007/12/…post-it-war-gestern/
So ein Gerät hatten wir früher zu Hause, es ist also keineswegs eine neue Idee! Es hat zwar nicht automatisch abgeschaltet, aber getoastet hat es wunderbar. Einer musste immer aufpassen, dass das Brot nicht verbrennt und es im richtigen Moment rausholen. Im wesentlichen war das Gerät wie oben abgebildet aufgebaut. Um die Gläser war noch ein Metallrahmen und das Brot steckte in einem Metallgitter – man muss es ja irgenwie rauskriegen.
Beheizt wurde das Gerät mit zwei Quarz-Heizröhren im unteren Bereich, welche wesentlich solider wirkten als die “modernen” Heizdrähte auf Pappe. Außerdem hatte man keine offenen spannungsführenden Leitungen im Toastraum. Ach, was ich beinahe vergaß: das Gerät kam aus der DDR!