Video Trace:
3D-Objekte aus Videos erzeugen

Dass 3D-Programme mitunter nur nach ausgiebiger Lektüre zu bedienen sind, ist bekannt. “Video Trace” erlaubt es jedoch bald jedermann, aus Videos dreidimensionale Objekte zu extrahieren.


Video Trace
Hochgeladen von RobGreen

Die Funktionsweise von Video Trace lässt sich wie folgt beschreiben: Man nimmt zunächst ein Video auf und importiert es in das Programm.

Nun kann man einfach durch die einzelnen Frames schalten und mit Hilfe einfacher Werkzeuge die Umrisse des auszuschneidenden Objekts markieren. Das Programm ist hierbei ziemlich intelligent, denn wenn man das Video weiterspult (darf man das heute überhaupt noch sagen?) und sich damit die Perspektive des Objekts ändert, versucht Video Trace, die Änderung der vorher gesetzten Punkte live umzusetzen.

Ist das Objekt nun komplett markiert, kann man damit Sachen anstellen, wie es zu duplizieren oder auch virtuelle Steine drauf fallen zu lassen.

Das Programm befindet sich derzeit zwar noch in der Entwicklung, dürfte aber, wenn es auf den Markt kommt, gerade bei Heimanwendern für Furore sorgen: Bisher war es nur teureren Produktionen und CGI-Firmen möglich, solche Effekte zu erzeugen.

Wir bleiben wie immer am Ball und hoffen möglichst bald, eine funktionsfähige Version des Programms in den Händen zu halten

[Via Basicthinking]

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4 Kommentare

  1. Hans
    schrieb am 16. Januar 2008 um 13:42 Uhr (#)

    Wow, coole Sache! Die Toolbar und Funktionen der Werkzeuge erinnern mächtig an SketchUp, stehen da die gleichen Leute hinter? Dann ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis Google wieder zuschlägt – und es das Tool als Freeware gibt.
    Doppelt cool! :-)

  2. Hans
    schrieb am 16. Januar 2008 um 13:48 Uhr (#)

    Eine technische Frage stellt sich mir allerdings: Woher “weiß” das Tool, dass mit einer Kamerafahrt/Filmdauer von n Sekunden eine Objektdrehung von m Grad einher geht? Nur so lassen sich die iterativen Änderungen an den Kanten sinnvoll einem daraus abgeleiteten Modell zuordnen.
    Ich denke, das gibt man am einfachsten an 2 Referenzstellen im Film an = Zeit t1 zeigt Objekt im Winkel w1 und t2 demnach in w2.

  3. cracky
    schrieb am 18. Januar 2008 um 08:05 Uhr (#)

    ich glaube das funktioniert anders undzwar, indem das programm vorher eingezeichnete linien pixelfarben zuordnet und daraus “erkennt” ob das objekt sich bewegt bzw. dreht.

    die frage ist nur wie es mit einem objekt aussieht, dass überall die gleiche farbe und keinen schatten hat (etwa ein würfel).
    das dürfte wohl nicht mehr klappen

  4. aaa
    schrieb am 2. Februar 2012 um 21:49 Uhr (#)

    Jahr 2012 noch nichts……

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