Cerevellum Rückblick-Fahrrad-Kamera:
Für Nicht-Wendehälse
Der Cerevellum-Digitalrückspiegel für Fahrräder verleiht notorischen Kopf-runter-Stramplern eine wichtige Eigenschaft: Rücksicht

Jetzt ist zumindest mal klar, wozu die rückwärtsgekrümmten Lenker an Rennrädern gut sind: In den Rohr-Enden lassen sich Kameras unterbringen, die für eine bequemen Blick nach hinten eingesetzt werden können. Das plant jedenfalls Cerevellum:
Ihr Prototyp eines Bordcomputers für Radfahrer bringt nicht nur die obligaten Sportler-Computerdaten, sondern einen kristallklaren Blick auf das, was hinter dem Fahrer auf der Strasse oder dicht daneben passiert. Sofern er nicht zu fett ist, und der im Lenkerhorn eingebauten Linse die Sicht verdeckt, versteht sich.

Cerevellums Fahrrad-Monitor mit Rücksicht-Kamera
Für radfahrende Geeks sind die technischen Daten interessant: 32 MB Speicher, vier Stunden Batterielebenszeit und vier USB-Ports für allerlei Zubehör-Input-Gadgets, die Cerevellum zweifellos gleich nach dem rund 200 Dollar (ca. 120 Euro) teuren Hauptgerät auf den Markt werfen wird.
Ein GPS- und ein Herzschlag-Messmodul sind angekündigt. Ein Online-Knigge über das Verhalten gegenüber Fussgängern und andern Hindernissen wäre die ideale Ergänzung zur rein technischen Rücksicht, meinen wir.
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2 Kommentare zu diesem Artikel
1 Trackback
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(19. März 2008 14:01)
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David
Mein Problem als Kopf-runter-Fahrer ist meist eher, dass ich nicht sehe, was vor mir ist. Besonders, wenn ich eine Mütze trage, was ich eigentlich immer mache.
Nach hinten muss ich nicht gucken, ich bin eh schneller als alles andere :-)
bla
Wen interessiert so ein Scheiss eigentlich?