USB Stick Betrug:
“Virtueller Speicher”

Alexander Cyliax, 23. Dezember 2007 08:50 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

USB Sticks haben die Diskette, oftmals – da leichter bespielbar – auch die CD, als mobile Datenträger abgelöst. Wie c’t jetzt herausgefunden hat, schwindeln Billiganbieter bei der angegebenen Speicherkapazität.

USB Logo

Der Test der Fachzeitschrift c’t ergab, dass vor allem Billiganbieter bei der Angabe der Speicherkapazität die Kunden belügen. Ein Stick hat sogar anstatt der angegebenen 1024 MB (ein Gigabyte) gerade einmal 400 MB an Daten fassen können.

Dies ist nicht nur Betrug am Kunden. Es führt auch zu unerwarteten Datenverlusten, da diese Sticks – vereinzelt sind auch Flash-Chips für Digitalkameras betroffen – dem Rechner oder der Digitalkamera vorgaukeln, noch ordnungsgemäß zu speichern, während die Daten längst hämisch kichernd ins Nirvana geschickt werden.

Mit dem kostenlos herunterladbaren Prüftool “H2Testw” der c’t kann man herausfinden, ob der eigene Stick auch ein (halber) Wolf im Schafspelz ist, oder ob man das bekommen hat, wofür man gezahlt hat. Auch teure Markensticks sollte man testen, da auch Fälschungen in Umlauf sind. Momentan besonders betroffen sind allerdings speziell USB-Sticks von Aldi Suisse – und ausgerechnet von der c’t selbst verschickte 1-GB-Sticks als Prämie für Neuabonnenten. Einige Händler erklären sich bereits bereit, die Sticks zurückzunehmen bzw. umzutauschen, doch alle sind dazu verpflichtet. Die verlorengegangen Daten müssen und können sie aber natürlich nicht wiederbeschaffen.

Es gilt also: Finger weg von billigen Angeboten und lieber ein wenig mehr ausgeben, dafür bekommt man dann aber auch viel Speicherplatz auf kleinstem Raum, frei von mechanischen Teilen, vor allem aber ein ruhiges Gewissen um die Sicherheit seiner Daten. Jedenfalls nach erfolgreich bestandenem Test.

Meldung von Heise online

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6 Kommentare

  1. Aakadasch
    schrieb am 23. Dezember 2007 um 09:12 Uhr (#)

    Was sich manche Leute leisten ist echt der Hammer. Vielen Dank für den Artikel =)

  2. Website
    schrieb am 23. Dezember 2007 um 09:52 Uhr (#)

    neulich war ja auch ein 1GB-Stick für 7? bei Saturn, würd mich intressieren ob der verspricht was er hält^^

    gruß

  3. mds
    schrieb am 23. Dezember 2007 um 14:11 Uhr (#)

    Wie c?t jetzt herausgefunden hat, schwindeln Billiganbieter bei der angegebenen Speicherkapazität.

    Jetzt herausgefunden? Das Problem ist schon lange bekannt, auch bei der c’t. Abgesehen davon wäre ein Minimum an Recherche empfehlenswert, beispielsweise in anderen Blogs ?

  4. Andreas Hobi (schweizweit.net)
    schrieb am 23. Dezember 2007 um 14:40 Uhr (#)

    Das ist ja interessant… Muss ich in Zukunft darauf achten!

  5. Robert
    schrieb am 26. Dezember 2007 um 09:40 Uhr (#)

    Ich kaufe unsere (für die Firma) USB-Speicher immer direkt beim Hersteller in Deutschland: RAM-Components heißen die: 10 Jahre Garantie, Testsieger der Computer BILD mit den 4GB USB Speicher und rasend schnell sind die Dinger auch noch. Die 2GB habe ich dort gerade für 7,20? zzgl. Mwst. gekauft.
    Jetzt haben die Rheinländer auch noch den schnellsten USB-Speicher auf dem Markt: Lesen bis 31MB/Sek./ Schreiben: bis 23MB/Sek. -hier gibt es mehr Input: http://ramcomponents.de/m…ycoon_Datenblatt.pdf

    Direkt und günstig direkt beim Hersteller kaufen, kann ich nur empfehlen, gerade wenn es auf die Zuverlässigkeit der Produkte ankommt.

  6. Andre
    schrieb am 9. Juni 2009 um 18:36 Uhr (#)

    Wow testsieger in Computerbild, na darauf kann man sich ja etwas einbilden… meine fresse ey

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