GPS-Tracker “Light Tower” GPS-Peilsender für unterwegs

Wolf-Dieter Roth, 29. November 2007 13:15 Uhr, 24 Kommentare Kommentare

 

Der GPS-Tracker “Light Tower” schickt per SMS in Sekundenschnelle, wo sich sein Nutzer gerade befindet. Der Standort wird dann auf Google Earth/Maps angezeigt.

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Nie mehr alleine spazierengehen: Der GPS-Tracker “Light Tower” (Bild: Catcorner)

Es gilt eher als Alptraum, die Überwachung per Handy: Wer will schon, daß jeder weiß, wo er sich gerade befindet? Datenschutzrechtlich können solche Dienste problematisch sein, Ehepartner können überwacht werden.

Noch dazu ist die Genauigkeit der Handy-Überwachung aufgrund der Funkzellen nicht besonders hoch. Wer damit ohnmächtig zu Boden sinkt, muß auf dem Land mit seinen größeren Funkzellen möglicherweise im ganzen Ort gesucht werden.

Hier kommt der GPS-Tracker “Light Tower” ins Spiel: Er benutzt einen eigenen GPS-Empfänger und meldet dann übers Handynetz per SMS nicht nur die Position, sondern gegebenenfalls auch einen Alarm. Unbemerkt arbeitet das Gerät dagegen ganz bestimmt nicht, es ist auffällig und bewußt zu benutzen, tief in einer Manteltasche vergraben bekäme es gar keinen GPS-Empfang.. Also kein Orwell-Flair.

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Ortung des GPS-Trackers “Light Tower” und Darstellung, hier in Google Earth (Bild: Catcorner)

Dazu wird im Gerät eine SIM-Karte verbaut, das kann auch eine billige Prepaid-Card sein. Der Anbieter Catcorner schlägt unter anderem die folgenden Anwendungen vor:

  1. Kinder
    Wenn ein Kind einen “Light Tower” bei sich trägt, können Sie jederzeit per Handy seine Position abfragen und im PC anzeigen lassen (Internet erforderlich).
  2. Senioren
    Egal ob zum Einkauf, Spaziergang oder auf Reisen zu einem Bekannten. Seien Sie jederzeit sicher, wo sich Vater, Mutter oder Großeltern gerade befinden. Sollten sie in Not sein, können sie jederzeit mit einem Knopfdruck eine schnelle Mitteilung mit der genauen Position an Sie versenden. Sie können dann sofort reagieren.
  3. Haustiere
    Hunde, Pferde oder andere große Haustiere tragen den “Light Tower” um den Hals oder in einem Bag. Wenn sie einmal ausbüchsen, wissen Sie sofort, wo Sie zu suchen haben. Einfach SMS an den “Light Tower” senden, er antwortet mit den Koordinaten, die Sie z.B. direkt bei Google-Earth finden.
  4. PKW
    Ihr PKW wurde Opfer eines Diebstahls oder “ausgeliehen”? Der “Light Tower” zeigt Ihnen sofort die Position Ihres Fahrzeugs an!
  5. LKW oder Kleintransporter
    Sie können jederzeit Ihrem Kunden sagen, wo sich die aktuelle Lieferung befindet - auch wenn der Fahrer im Moment nicht erreichbar ist.
  6. Sportler
    Egal ob Sie den Karwendel besteigen, eine anspruchsvolle Ski-Tour oder -Abfahrt machen, auf einer Wanderung sind oder mit dem Boot auf dem Meer kreuzen: per Signalknopf können Sie einen Notruf senden oder getrackt werden. In Notfällen können die genauen Koordinaten Gesundheit und Leben retten.

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Mit den Nottasten sinnvoll für ältere und gebrechliche Menschen (Bild: Catcorner)

Die mobile Notrufsäule mit Satellitenortung könnte also durchaus ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk sein, das es zum Einführungspreis von 169 Euro bei Catcorner gibt.

Technische Daten

- “Light Tower” sendet Position direkt an ein Handy
- SIMcard zusätzlich nötig, Prepaid reicht.
- Eingebauter GPS-Locator
- Unterstützt vier GSM Frequenzen und kann weltweit eingesetzt werden
- GPS SiRF Star III Chipset
- Kompakte Größe: 76 x 46 x 25 mm
- Unterstützt einmalige und permanente Koordinatenübermittlung
- Notsignal an vordefinierte bis zu zwei vordefinierte Handy-Nr. möglich
- Der Träger des “Light Tower” wird durch das Tracking nicht gestört
- Arbeitet mit E-Worlds SMS-Modem
- Position wird in Real-Time angezeigt
- Unterstützt nahezu alle Navigationskarten incl. Google Earth
- Positionsgenauigkeit: bis zu 10 Meter
- Einsatzbereit nach 38 Sekunden
- Maximale Höhe: 18.000 Meter, max. Geschwindigkeit: ca. 1.600 km/h
- Status: 3 LED zeigen Power, GPS und GSM Status
- Eingebaute Lithium-Batterie arbeitet bis zu 18 Stunden permanent,
ca. 48 Stunden Standby.
- Mit externen Batterien steigt die Betriebsdauer auf ca. 7 Tage.
- Internationale Zertifikate: CE, FC, RoHS, EAR
- Unterstützt GPS und GPRS

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22 Kommentare zu diesem Artikel

  1. leu

    schrieb am 29. November 2007 um 16:33 Uhr (#)

    Gibts auch von Falcom. Der Mambo macht eigentlich das genau gleiche. :-)

  2. Oliver//

    schrieb am 29. November 2007 um 21:35 Uhr (#)

    ich verstehe den ersten Abschnitt nicht. Was soll bei Handys mit GPS ungenauer sein ?
    Richtig ist, dass die Zellortung via GSM -je nach Sender- u. Mastverbau- bis ca. 1km von der exakten Position abweichen kann.
    Mit GPS Handys ist die exakt identische Funktion möglich.

  3. Wolf Dieter Roth

    schrieb am 29. November 2007 um 22:25 Uhr (#)

    @Oliver: Von Handys mit GPS war ja nicht die Rede. Bisherige Handy-Ortungsdienste arbeiten nur mit der Funkzellenortung. Das GPS, das manche Handys haben, kann m.W. bislang nur für Navizwecke genutzt werden. Zumindest kenne ich da keine Ortungsapplikation.

  4. Wolf Dieter Roth

    schrieb am 29. November 2007 um 22:35 Uhr (#)

    PS: Jetzt kenne ich doch eine GPS-Handy-Ortung. Alexander hat mir da grad was geflüstert. Morgen erzählt er es euch auch ;-)

    Aber: Wenn es speziell darum geht, für ältere Menschen einen Notruf-Peilsender zu haben, wäre so ein High-Tech-Handy nix (zu kompliziert und zu teuer) und der Preis dieses Teils durchaus ok.

  5. Oliver//

    schrieb am 29. November 2007 um 22:52 Uhr (#)

    Inzwischen existiert sogar ein fast nicht mehr überschaubarer Markt von GPS-Ortungssoftware für Handys (auch wir ‘basteln’ dran).
    Den größten Vogel schoss gestern Google mit der Erweiterung von Google-Maps. My Location heißt das Ganze, funktioniert mit GPS und wenn das nicht verfügbar ist mit der Lokalisierung über der eingebuchten Mobilfunkzelle (bis auf 1000m genau).

    Zu sehen hier im Video und Text.

    Jedenfalls Danke für diesen Post. Wir interessieren uns sehr für GEO Lokation ;-)

  6. Oliver//

    schrieb am 29. November 2007 um 22:58 Uhr (#)

    Inzwischen existiert sogar ein fast nicht mehr überschaubarer Markt von GPS-Ortungssoftware für Handys (auch wir ‘basteln’ dran).
    Den größten Vogel schoss gestern Google mit der Erweiterung von Google-Maps. My Location heißt das Ganze, funktioniert mit GPS und wenn das nicht verfügbar ist mit der Lokalisierung über der eingebuchten Mobilfunkzelle (bis auf 1000m genau).

    Zu sehen http://www.google.com/gmm/mylocation.html?hl=en hier im Video und Text.

    Jedenfalls Danke für diesen Post. Wir interessieren uns sehr für GEO Lokation ;-)

  7. leu

    schrieb am 30. November 2007 um 08:22 Uhr (#)

    Also der oben genannte Mambo von Falcom ist genau dafür konzipiert und daher auch nicht zu kompliziert für irgendjemanden.

  8. Andreas

    schrieb am 30. November 2007 um 10:46 Uhr (#)

    Wie soll bei fehlenden Handyantennen das Versenden von SMS auf dem Meer möglich sein?

  9. Oliver//

    schrieb am 30. November 2007 um 11:55 Uhr (#)

    @Andreas: Ohne Netz wird es in der Tat sehr sehr schwierig. Das wird weder Nokia, noch Mambo noch Google noch sonst wer hinbekommen.

  10. Wolf Dieter Roth

    schrieb am 30. November 2007 um 20:40 Uhr (#)

    @Andreas: Die Antennen sind auch bei den meisten Handys mittlerweile “eingebaut”. Ist ja auch nur gut, damit sich so jemand beim Ohnmächtigwerden nicht auch noch aufspießt. =;-O

    Und übers Wasser gehen Funkwellen dieser Frequenzen ansich recht gut.

    Wenn Du allerdings wirklich mitten auf dem Meer bist, geht ohnehin nix: GSM-Basisstationen nehmen nur Verbindungen bis exakt 35 km Entfernung an. Und nach so 60 km ist es auch mit der optischen Sicht vorbei, weil das Meer rund ist.

    @leu: der schaut auch gut aus, ist aber sicher teurer…eine deutsche Quelle dafür ist mir noch nicht begegnet.

  11. Wolf Dieter Roth

    schrieb am 30. November 2007 um 20:43 Uhr (#)

    Achja, da steht ja auch “Boot”, nicht “Yacht”…mit so einem Böötchen fährt man besser nicht so weit raus…ist trotzdem vielleicht etwas viel versprochen. Ich dachte erst, Du meinst, daß das Kästchen keinen Antennenanschluß hat.

  12. christoph

    schrieb am 19. Dezember 2007 um 13:24 Uhr (#)

    hallo zusammen, was kostet der mambo? Hat jemand erfahrungen mit dem gps-tracker?

  13. anna

    schrieb am 3. Februar 2008 um 02:34 Uhr (#)

    Schließe mich der Frage von christoph an: Hat schon jemand Erfahrung damit gesammelt mit dem gps-tracker?

  14. hessel

    schrieb am 6. Februar 2008 um 15:32 Uhr (#)

    hallo, einfach mal bei ebay schauen. wir, hessel-systems ,verkaufen peilsender .einfach mal die bewertungen anschauen.

  15. Schiro

    schrieb am 2. April 2008 um 13:48 Uhr (#)

    Eigentlich vielversprechendes Gerät, allerdings funktionieren die movement alerts nicht!! Leider

  16. Jonny

    schrieb am 3. Mai 2008 um 15:53 Uhr (#)

    hi, sehr interessantes Thema, hier habe ich noch eine Übersicht zu einigen Geräten gefunden: Geräteübersicht/Vergleich

  17. chris1234

    schrieb am 29. Juni 2008 um 21:58 Uhr (#)

    Ich hab da noch einen Knopf in der Leitung… wie bekomme ich die Koordinaten, die per SMS aufs Handy gesendet werden in meinen PC wo Google Earth läuft? Abtippen? Per USB rüberladen?

    (Sorry ich hab nur ein uralt Handy)

  18. Andreas

    schrieb am 16. November 2008 um 18:45 Uhr (#)

    ich hätte gern einen Peilsender für meinen Vater der oft im Wald unterwegs ist.Wenn aber so ein Tracker “tief in der Manteltasche”(weiter oben so geschrieben)nicht funktioniert,ist das schlicht weg sch…. für mich.Gibt es da eine Lösung für mich ?

  19. Wolf-Dieter Roth

    schrieb am 16. November 2008 um 18:49 Uhr (#)

    Also mitten im Wald ist ohnehin ganz blöd mit GPS - diese Geräte brauchen freie Sicht auf mehrere Satelliten…würden dann also wenn, eine veraltete Postin melden.

    Er müßte sich wenigstens mal auf eine Lichtung stellen…

  20. Andreas

    schrieb am 16. November 2008 um 19:39 Uhr (#)

    guten Abend
    Es ist so zu verstehen:Mein Vater ist über 80 und noch relativ fit.Er ist viel zu Fuß unterwegs-das kann im Garten sein (1,5km ausserhalb) oder im Wald (Pilze sammeln)oder auf einem Waldweg/Strasse. Kurz gesagt-ich weiß nie genau wo er sich befindet.Wenn dann mal was passiert,wäre es mir sehr wichtig,dass ich ihn dann schnell orten könnte.

  21. Wolf-Dieter Roth

    schrieb am 16. November 2008 um 19:42 Uhr (#)

    Ja, genau dafür ist es dann gedacht. Ich habe bei meinem Vater auch dran gedacht.

    Es muß halt irgednwie außen getragen werden, nicht versenkt tief in einer Tasche.

    Und wie gesagt: Im tieferen Wald wird die Peilung aussetzen. Das kann man kaum vermeiden.

  22. Andreas

    schrieb am 16. November 2008 um 19:54 Uhr (#)

    Ich hab ja schon mal ein Gerät probiert und mit dem bin ich überhaupt nicht zufrieden (FREEDOM PT9).
    Obwohl ich im freien Feld stehe,wo ich mit dem Handy “Netz”habe,bekomme ich bein Anruf des Peilsenders oft “Die gewählte Nummer ist zur Zeit nicht erreichbar”.
    Wenn es dann mal klappt stimmt die Position oft ziemlich genau.Aber halt nicht immer.Mir ist schon klar dass ich einige Sateliten brauche um ein genaues Ergebnis zu bekommen.Wenn ich aber zweimal hintereinander Orte und die Punkte 200m und mehr auseinander liegen??-Da setzt es dann bei mir aus.
    Es werden ja so viele Geräte angeboten 100-200 Euro aber je mehr ich da vergleiche und mich durchlesse,verwirrt es mich immer mehr.Gibt es da Unterschiede z.B.Empfangsstärke usw.


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  1. GPS-Ortung für schnelle Hilfe auf dem See
    (2. Dezember 2007 10:30)
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    (17. Juli 2008 16:55)

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