Briefmarke mit Mobile Tagging - Link im Miniaturformat

Alexander Cyliax, 23. November 2007 06:40 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Image So sieht sie aus, die Briefmarke 2.0: Diese in der Schweiz erscheinende Sondermarke mit einem Wert von einem Franken verbindet die klassische Art der Informationsüberlieferung mit den Möglichkeiten des Internets.

Die auf der rechten Seite der Briefmarke abgebildete “Punktesammlung” nennt sich “BeeTagg” und wurde von Connvision entwickelt. Idee dabei ist es, das Bild mit mobilen Geräten wie z.B. dem Handy per Kamera einzuscannen und den Benutzer dann direkt auf eine Internetseite weiterzuleiten.

Im Falle der Schweizer Briefmarke führt der graphische Link auf eine Seite von “Schweiz Tourismus” und lädt den Besucher ein, an einem Gewinnspiel teilzunehmen.

Die Idee von graphischen Links ist nicht neu und wird in Japan bereits rege genutzt. Dezent an oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten angebracht, ermöglichen sie es dem Touristen somit schnell Informationen über den entsprechenden Ort, ein Kunstwerk oder auch alltägliche Dinge wie einen Busfahrplan über das Mobilfunknetz einzuholen.

Durch die geringen Abmessungen des Codes kann er auf nahezu allen alltäglichen Gebrauchsgegenständen (Milchtüte, Fernsehzeitschrift etc.) angebracht werden und diesen somit einen Mehrwert verschaffen.

Derzeit kämpfen weltweit noch mehrere verschiedene ein-und mehrfarbige Taggingsysteme um die Vorherrschaft; bis diese Technologie jedoch auch in Europa große Wellen schlagen wird, wird wohl noch so manche Marke ohne Zusatznutzen durch die Lande ziehen.

Um den neuen Service testweise nutzen zu können, lässt sich auf der Seite von BeeTagg ein Reader-Programm für das eigene Handy herunterladen.

[Via ausgefallende-ideen.com]

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  1. neuerdings.com » Blog Archiv » Lendorff Invaders Schal: Flauschige Geekigkeit
    (22. Dezember 2007 15:12)

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