Cintiq 12WX 12 Zoll, beschreibbar
Das neue Wacom Cintiq 12WX bricht mit der bisherigen Konzeption der Wacom-Grafiktablettlinie Cintiq, die mehr als Hauptmonitor-Lösung gedacht war. Trotzdem stellt sich auch bei vergleichsweise “kleinen” Tablett ein schleichendes “Habenwill”-Gefühl ein.
Eher an die Masse der verhältnismässig kleineren Intuos-Peripherie angelehnt, schreit das Cintiq 12WX danach, auf dem Schoss getragen zu werden. Wacom selbst empfiehlt einen Einsatz als Zweit-, oder sogar als Drittmonitor. Die Gründe sind klar.
Dem Grafiktablett mit hintergelegtem Bildschirm wurden auf der handlichen Grösse von 12 Zoll Diagonale 1280×800 Pixel spendiert. So hält man eine Arbeitsfläche in der Hand, die noch vor einigen Jahren nur auf grossen Monitoren verfügbar war – zumindest in der Breite.
Der Betrachtungswinkel des 12WX beträgt 170°, so ist auch meditatives Arbeiten mit dem Tablett auf den Knien möglich, ohne dass grossartige Verrenkungen nötig wären. Das direkte Interagieren mit Stift auf der Arbeitsfläche ist auch das grosse Killer-Kriterium der Cintiq-Linie. So schweift der Blick nie vom Monitor ab, eine höhere Produktivität stellt sich ein, da nicht mehr blind den koordinativen Fähigkeiten vertraut werden muss, sondern Resultate live und direkt auf der “Schreiboberfläche” sichtbar werden.
An den Computer wird das Cintiq mittels DVI- oder VGA-Anschluss angeschlossen. Des weiteren ermöglicht die mitgelieferte Software zwischen verschiedenen Bildschirmansichten umzuschalten, so dass man Tablett auch nie aus der Hand geben muss. Will man auch nicht, denn bei einem Preis von ca. 1700$ wird man sich nur schwer vom kompakten, beschreibbaren Bildschirmchen trennen wollen. Erhältlich ab November.
[Via Softpedia]



















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