Wuala Online-Speicher:
200 exklusive Einladungen

Wuala ist eine Online-Speicherlösung der Extraklasse: Sie funktioniert nach dem Filesharing-Prinzip, hat keine Beschränkung der Speicherkapazität oder der Filegrösse und lässt dem Benutzer die volle Kontrolle. neuerdings.com hat exklusiv 200 Einladungen zur Alpha-Version zu vergeben.

Wuala Alpha

Wuala Alpha


Das Hauptfenster der Wuala-Onlinespeicher-Anwendung (Java) unter Windows.

Voilà! Mit Wuala startet in der Schweiz ein Webdienst, der es im Silicon Valley binnen weniger Tage zu einiger Bekanntheit gebracht hat. Warum? Weil dieses Online-Speichersystem sich prinzipiell von allen bekannten Services abhebt und etliche Vorteile aufzuweisen hat. Wuala ist kostenlos, seine Leistungsfähigkeit wächst aber dank raffiniertem Einsatz der Technik mit der Zahl der Benutzer.

neuerdings.com hat von Wuala exklusiv 200 Einladungen zur sofortigen Nutzung des Dienstes (und jeweils 5 weiteren Einladungen) zur Verfügung gestellt gekriegt – wer sich eine sichern will, benutzt den Link am Ende dieses Postings.

Die Vorteile von Wuala:

  • Absolute Kontrolle über die eigenen Daten (Verschlüsselung noch auf dem lokalen Rechner);
  • Integriertes, vollautomatisches Backup-System der hochgeladenen Daten auf einem beliebigen Rechner des Benutzers
  • keine Beschränkung der Dateigrösse (auch der 3GB-Urlaubsfilm passt in den Ordner, den man mit ausgewählten Freunden teilen kann);
  • Streaming von Mediendateien (Filme und Musik starten sofort beim öffnen, während der Download im Hintergrund weitergeht)
  • hohe Zugriffsgeschwindigkeit dank raffinierter Nutzung von Filesharing-Technologien.

All das erreicht das kleine Zürcher Startup durch einen überaus cleveren Einsatz der Filesharing-Technologie. Der Online-Speicher, den die Mitglieder benutzen, steht nämlich nicht (ausschliesslich) zentral in einem Datacenter, sondern er ist verteilt auf die Harddisks aller andern Nutzer. Die Technik, die dennoch 100% Verfügbarkeit der eigenen Dateien und für alle die genau gleich hohe Geschwindigkeit garantieren soll, macht Wualas Einzigartigkeit aus. Wir erklären sie weiter unten.

Bequeme Nutzeroberfläche

Wuala besteht aus einer kleinen Benutzeroberfläche auf Basis von Java, die sich unter Windows wie Mac als sehr übersichtlicher Ordnerbrowser präsentiert. Der Nutzer kann darin beliebige eigene Ordner anlegen, er kann für jeden Ordner bestimmen, wer von seinen Freunden ebenfalls Zugriff hat, und er kann Dateien auch im Ordner “World” der ganzen Wuala-Gemeinde zugänglich machen.

Anfangs steht jedem neuen Mitglied genau ein Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung; diese Kapazität lässt sich aber fast unbegrenzt erhöhen, allerdings muss sich der Benutzer dies “verdienen”: Er muss dazu auf einem PC mehr Speicher für Wuala zur Verfügung stellen. Wer also beispielsweise auf seinem Desktop 50 GB für Wuala freigibt, erhält im weltweiten Wuala-Netz einen Anteil dieser Speichermenge, die allerdings zusätzlich von der durchschnittlichen Online-Zeit des Rechners mit dem Gemeinschaft-Speicher abhängt.

Wuala Optionen: Mehr Speicher verdienen

Wuala Optionen: Mehr Speicher verdienen


Mehr Wuala-Speicher erhalten: Zunächst muss der Dienst eine durchschnittliche Online-Zeit für den Account ermitteln, ausserdem muss bei Rechnern hinter Routern und Firewalls ein Port-Forwarding eingerichtet werden.

Das Backup ist schon daheim auf dem Desktop

Sinnvollerweise aktiviert man auf dem gleichen Rechner auch den eigenen Wuala-Backup-Speicher: jede Datei, die ich irgendwo auf der Welt mit meiner Wuala-ID online ablege, wird automatisch auf meinem dafür konfigurierten Rechner vollständig gesichert, wenn der das nächste Mal online geht. Logischerweise werde ich dafür nicht mein Notebook, sondern meinen Schreibtischrechner einsetzen; wenn ich unterwegs bin, habe ich auf der ganzen Welt und von jedem beliebigen Rechner Zugriff auf meine im Wuala-Netz gespeicherten Dateien, egal, ob der Desktoprechner zu Hause läuft oder nicht. In umgekehrter Richtung fungiert das System aber auch als Synchronisierungs- und Backup-Lösung, denn alles, was ich unterwegs in Wuala speichere, ist bei der Rückkehr zu Hause bereits auf dem Desktop physisch gespeichert.

Sicher und privat

Anders als beispielsweise bei Google kriegt niemand die Daten des Benutzers im Klartext zu Gesicht, noch nicht einmal die Maschinen: Weder die fremden Rechner, die als Knoten im Netz dienen, noch Wualas eigene Server, die zum Ausgleich von Lastspitzen und für die anfänglich ungleichmässige Abdeckung des Netzes dienen. Jede Datei wird lokal, noch auf dem Rechner des Benutzers, verschlüsselt und in Pakete aufgeteilt, die dann im Netz verteilt werden (Näheres dazu siehe unten). Der Benutzer kann anderen Mitgliedern per Mausklick Zugriff auf einzelne seiner Ordner gewähren, oder aber Inhalte unter “Die Welt” in den Kategorien Musik, Videos, Bilder, Dokumente und Andere frei veröffentlichen. Dieser Gemeinschaftsordner kann durchsucht werden und weist eine Tag-Wolke auf, er zeigt die neusten und die populärsten Dateien an und so weiter.

Wuala Onlinespeicher: Die Welt

Wuala Onlinespeicher: Die Welt


Wuala – die Welt: Hier lassen sich Dateien für alle Wuala-Nutzer zur Verfügung stellen. das Startup will keinerlei Copyright-Verletzungen dulden.

Je mehr Nutzer, desto mehr Leistung

Das überzeugende Element des ganzen Systems besteht darin, dass es mit steigender Nutzerzahl nicht etwa langsamer wird und Speicherengpässe auftreten, sondern das genaue Gegenteil passiert: Weil alle nicht nur den Dienst nutzen, sondern auch Ressourcen zur Verfügung stellen, wachsen die Kapazitäten zusammen mit der Benutzerzahl.

Das unterscheidet Wuala radikal von Diensten wie Youtube, die mit steigender Nutzerzahl ihren zentralen Speicher kolossal ausbauen müssen und zugleich durch den anfallenden Traffic mit hohen Kosten zu kämpfen haben.

Bei Wuala wird die gesamte “Last”, ob Rechnerleistung, Speicherkapazität oder Traffic, gleichmässig auf das gesamte Netz verteilt. Dabei sind alle Dateien, auch privat gespeicherte, jederzeit verfügbar.

Die Technik dahinter: redundant und tolerant

Wer jetzt zu recht einwendet, dass das schon bei BitTorrent und in den andern P2P-Netzen nur theoretisch funktioniert und sowohl Verfügbarkeit als auch Downloadgeschwindigkeit mit der Popularität einer Datei abnehmen, weil sie ganz einfach nur auf wenigen Rechnern verfügbar ist, dem erklärt Wuala-CEO Dominik Grolimund die technische Raffinesse des Netzwerks, das zu guten Teilen an der ETH Zürich entwickelt wurde.

Das Zauberwort, hat er mir heute in San Francisco eröffnet, heisst “Erasure Code”. Dabei handelt es sich um eine in IT-Kreisen bestens bekannte Art der Fehlerkorrektur in der Datenübertragung. Soviel ich verstanden habe beruht sie darauf, dass man eine Datei nicht nur in 100 Individuelle Stücke aufteilen kann; man kann sie auch in mehr als hundert Stücke aufteilen, die aber redundante Teile der Datei enthalten. Das bedeutet, dass man für den Zusammenbau der gesamten Datei nicht exakt alle eindeutigen hundert Teile braucht, sondern sie aus fast beliebigen hundert Teilen von insgesamt vielleicht 500 verschiedenen zusammensetzen kann.

Darauf baut Wuala, indem es diese Pakete mit redundanten Informationen aktiv auf das gesamte Netz verteilt (und zudem – zumindest in der Anfangsphase – ein komplettes Set auf den eigenen Servern ablegt). Anders als bei P2P-Netzen, wo die grosse Nutzermasse die immer gleichen, weil selber heruntergeladenen Dateien anbietet, werden alle Stücke einer hochgeladenen Datei im Wuala-Netz so verteilt, dass die Wahrscheinlichkeit, jederzeit ausreichend Pakete für die Wiederherstellung jeder Datei im Netz zu finden, praktisch bei hundert Prozent (99.999999999…) liegt.

Auch hier spielt wieder die Macht der Masse: Je mehr Nutzer und Rechner integriert sind, desto besser sind die Pakete verteilt. Diese Skalierbarkeit hat sich laut Grolimund schon im Pre-Betatest bestens bewährt: Während nämlich bei einem halben Dutzend Nutzer die Wuala-Server mit der redundanten Speicherung der Dateipakete noch fast zu hundert Prozent einspringen mussten, wenn jemand eine Datei abholte, so sei dieser Anteil schon nach dem Aufschalten einiger weniger hundert Alpha-Tester massiv gesunken. Mit einem intelligenten Management der Dateipakete über das gesamte Netzwerk lässt sich die Angelegenheit so optimieren, dass Speicherplatz gewonnen und Ladezeiten und Traffic reduziert werden können.

Bleibt nur noch die Frage, womit Wuala Geld verdienen will? Wer hätte das gedacht: Mit Werbung. Im Moment sitzt sie unaufdringlich und ausschliesslich im vollständig öffentlichen Ordner (“Die Welt”) unten rechts und zeigt Amazon-Produkte an, die in Beziehung zu den angeklickten Dateien auf der öffentlichen Plattform stehen.

Alphatester vortreten: Hier gibts die Einladung

Neuerdings.com hat 200 Einladungen zum Alphatest von Wuala zu vergeben, von denen jede weitere 5 Einladungen ermöglicht. Wer das System ausprobieren will, muss auf den folgenden Link klicken, die Wuala-Oberfläche herunterladen und installieren und dabei den Einladungscode “neuerdings” eintippen. Das gleiche funktioniert NICHT direkt über die Wuala-Homepage!

Hier gibts den exklusiven neuerdings.com- Wuala-Download.

 

24 Kommentare

  1. Nice. Wenn das jetzt noch wie die iDisk integriert funktionieren würde und evtl. ein automatisches Backup a la Mozy dazukommt, ist das genial ? solang man einen Server zuhause herumstehen hat, der ordentlich Speicherplatz bereitstellen kann.

    Auf meinem Laptop will ich keinen Speicher mehr bereitstellen ? der ist sowieso schon voll genug (18GB sind noch frei, braucht man aber immer wieder, wenn Filme geschnitten werden?).

  2. Gleich ausprobiert, aber leider schmiert die Einrichtung auf dem Screen ab, wo man den Einladungscode angeben muss. Hat jemand ähnliche Probleme?

  3. Bei mir kam erst eine Meldung die besagte, dass ?die Server leider im Augenblick offline sind?, dann hat es aber doch problemlos funktioniert. Hat sich erstmal upgedated (Mac OS X ? 10.4.10 Tiger).

  4. @Julian: Netz-Standardlaufwerke machen nur Sinn, wenn Du keinerlei zusätzliche Funktionalität benutzen willst. Wuala bietet aber meiner Meinung nach so viel davon, dass ich lieber ein Zusatzfenster habe. Das Backup der hochgeladenen Daten geschieht lokal völlig automatisch (kann aber auch ausgeschaltet werden). Und Benutz doch statt dem Laptop für den Wuala-Account den Rechner am Arbeitsplatz und teil dem Wuala-Netz 3TB Firmenspeicher zu… (frag die IT-Abteilung, ob sie ein Port-Forwarding einrichten würde ;-))

    @Reto: Nein, aber ich würde mal behaupten, spätestens an diesem Punkt darf keine Firewall mehr den Installer blocken.

  5. Bei mir ging alles problemlos. Ist halt Alpha, da kann es schon mal Probleme geben. ;-)

  6. @Peter: So genau habe ich es mir noch nicht ansehen können ? stimmt schon. Ich dachte eher an eine weitere Funktion, mittels der automatisch eine Kopie meines kompletten Festplatteninhalts verteilt im Netz gesichert wird, sodass man das im Falle eines Festplattencrashs einfach wiederherstellen kann. So hätte man ein Backup außerhalb des eigenen Hauses ?  zusätzliche Sicherheit?

  7. @Patrick: Sicher.

    @Peter: Wäre halt nett, wenn man das mitgeteilt kriegen würde. Mittels Popup, nicht Absturz. Habe es via Kontaktformular Wuala gemeldet …

  8. Hähä. ALPHA-Test. UND Java… Dürfen wir aus Deiner Antwort schliessen, dass das Problem durch die Firewall entstanden und gelöst ist?

  9. @Peter:
    1. Weiss nicht, habe den Desktop-FW mal ausgeschaltet, was aber nicht geholfen hat. Aber ich sitze halt in einem Firmennetzwerk, die entsprechenden Ports werden sicher nicht weitergeleitet. Zumindest die Anmeldung sollet aber trotzdem funktionieren, dünkt mich.
    2. Nein, warte auf Antwort.

  10. Habe kein Port-Forwarding eingerichtet ? Anmeldung, Hoch- und Runterladen von Daten funktioniert auch so.

    Forwarding braucht man eben, sobald man selbst Speicherplatz anbieten möchte (und mehr als 1GB hochladen möchte).

  11. Aha, dann muss der Absturz eine andere Ursache haben. Java-Version?

  12. http://orange.quicksharei…share/bild13d8bc.png

    Wie gesagt, auf dem Mac ? alles an Softwareupdates vom System her installiert.

  13. Hmm, bin halt auf einer Kleinweich Fenster-Kiste … Allerdings ist die Java-Umgebung aktuell. Vielleicht zu aktuell.

  14. leider habe ich nirgends gefunden, welchen port ich “forwarden” muß? könnt ihr das vielleicht näher erläutern?
    ansonsten läuft das ganze bisher stabil, obwohl es bei mir genau wie bei julian lief…

  15. 7568…
    allerdings ändert das erstmal nix
    “direct file access setup failed” kommt weiterhin, oder hat das garnichts damit zutun?

  16. Die ?direct file access setup failed?-Meldung bekomme ich auch, wenn ich versuche, das einzurichten und mein Passwort eingegeben habe.

    Mir ist allerdings noch nichts aufgefallen, was deshalb nicht funktioniert.

  17. So, Wuala hat sich gestern Abend gemeldet und einen Bugfix auf heute Abend versprochen. Schau mer mal.

  18. Yup. jetzt funzts. Habe Dominik heute nochmals getroffen: Die Jungs werden mit Anmeldungen geflutet…

  19. Mit der Version, welche mit obigem Link downloadbar ist, habe ich immer noch den gleichen Effekt …

  20. hallo,
    ich habe noch einladungen übrig,

    anfragen an
    wuala-einladung-2@temporaryforwarding.com

    mfg, rigo

  21. Bin auch noch Einladungen.
    Bei Intresse schreibt mir eine E-Mail mit dem Betreff: Wuala
    An: kcequal@googlemail.com

  22. hier
    http://files.wua.la/WualaPC/WualaSetup.exe
    programm runterladen

    und den code chop62stem eingeben

  23. btw, falls das verteilen hier nicht gewünscht wird bitte hinweis an angegebene mail-adresse
    frischer code: year47between

    lg

4 Pingbacks

  1. [...] Schnell, schnell, es gibt nur 200 Einladungen. Wer schnell genug ist, kann dank neuerdings.com zum Aplpha-Tester des Online-Speicherdienstes Wuala werden. Ich bin auf jeden Fall dabei. Alle Details gibt es bei neuerdings.com. [...]

  2. [...] Interesse an Wuala, einem Online-Speicherdienst auf Basis von Filesharing-Technologie, ist bereits sehr gross. Dazu ist der Co-Gründer der Zürcher Caleido AG auch durchs [...]

  3. [...] nur sehr mässig aufregend und in mindestens einer spannenderen Form als verteiltes Netz mit beliebig grossen Dateien schon [...]

  4. [...] Startup vermochte uns bereits zum Launch der geschlossenen Alpha-Version vor rund einem halben Jahr zu begeistern – jetzt aber wird mit der offenen Beta-Phase ab August die Funktionalität um zwei grosse [...]

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