Virtuelles GPS fürs iPhone
Das Navizon GPS-Programm fürs iPhone, das bei Nutzern von Installer.app aufgetaucht ist, ist im genaueren Sinne eigentlich kein GPS, und doch macht es die eigene Lokalisierung einfacher.

Als vor rund einer Woche auch in Deutschland konkrete Informationen über das iPhone bekannt wurden, tönte es aus allen Richtungen “So ein Mist - kein GPS!”. Mist ist das vor allem für die iPhone-Nutzer, die viel unterwegs sind und nicht immer alle konkreten Standortdaten eingeben wollen.
Anstatt einem GPS-Signal bedient sich das Programm des weiten Netzes von Mobilfunkmasten und WiFi-Hot-Spots. Dass diese Positionierung via Triangulationsberechnung nicht ganz so genau ist wie GPS, sollte klar sein. Die berechnete Position wird direkt in das interne Kartensystem des iPhone eingespeist und zeigt dem Benutzer bis auf durchschnittlich 50 Meter genau an, wo er sich gerade befindet.
Funktionsbasis des Systems sind übrigens eine vorherige GPS-Lokalisierung der Sendemasten und WiFi-Zonen. Die so berechneten Informationen teilt der Nutzer mit dem Rest des Netzwerkes. So soll sich im Laufe der Zeit ein virtuelles Positionspunkte-System aufbauen lassen können, das von den Machern übrigens “Peer to Peer Positioning” genannt wird. Trefflicher wäre allerdings wohl die Abkürzung UGPS: User Generated Positioning System”…

[via iPodHacks]
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2 Kommentare zu diesem Artikel
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Andreas Goeldi
Ich benutze dieses Programm schon seit einigen Tagen, und im staedtischen Bereich hier in den USA funktioniert es verblueffend gut. Man bekommt seine Position meistens auf etwa +/-20 Meter genau, und das reicht eigentlich, um sich zu orientieren.
Enttaeuschender waren hingegen bisher meine Experimente im vorstaedtischen und laendlichen Bereich. Da muss das System oft noch passen. Braucht wohl noch einige Zeit, bis genug Daten vorliegen.
Martin
funktioniert bis jetzt aber nur in den usa