Im Test:
Samsung YP-U3 Blindflug beim Joggen
Der Samsung YP-U3 bietet sich definitiv für den Einsatz ‘draussen’ an. Als kleiner und handlicher MP3- Player passt er in jede Hosen- oder Jackentasche.
Teil 2: einmal Volltanken, ‘in the Wild’, Fazit
Heute habe ich dem Samsung YP-U3 etwas auf die Nieren gefühlt und ihn mit zum Joggen genommen. Hier musste er sich gegen meinen Erstgeneratiob-Shuffle beweisen.
Volltanken: Der YP-U3 lädt am USB Port von jedem Rechner oder Notebook. Nach 1.5 Stunden wird im OLE-Display die Meldung angezeigt, dass das Laden abgeschlossen ist und der Akku voll ist. Das Kopieren von MP3-Dateien geht wie schon erwähnt einfach von der Hand. Ein Musikalbum und ein Audio-Buch sollen es sein, die mich heute beim Joggen begleiten sollen.

‘In the Wild’: Ich starte meine Runde mit Musik, bei mir habe ich die mitgelieferten In-Ear Kopfhörer von Samsung. Die Ohrhörer machen einen angenehmen Eindruck und passen wesentlich besser als die Pendants aus Cupertino. Die Audioqualität ist sehr gut, jedoch kommen Umgebungsgeräusche wie vorbeifahrende Autos und Windgeräusche viel mehr ans Ohr als beim Vergleichsprodukt.
Wie bereits im vorherigen Post erwähnt kann man den Samsung YP-U3 nicht blind bedienen. Es fehlen die haptischen Unterscheidungsmerkmale der Bedienelemente. So muss man zum Lautstärkeregulierung den Player aus der Tasche nehmen um die richtige Taste zu erwischen. Die entsprechende Rückmeldung auf dem Display ist nur sehr schlecht zu erkennen, vor allem wenn man sich bewegt. Das Display ist zu klein.
Auf dem Rückweg wechsle ich auf das Audio-Buch. Dazu ist aus genannten Gründen eine kleine Pause notwendig, um erst das Audio-Buch auszuwählen und dann die richtige Abspielreihenfolge zu finden. Die Abspielqualität ist auch hier sehr gut, obwohl das Audio-Buch mit nur 64kBit (vs. 192kBit bei der Musik) kodiert ist.
Fazit: Der Samsung YP-U3 ist ein ordentlicher MP3 Player im Hosentaschenformat. Meiner Meinung nach zeigt er gravierende Schwächen bei aktiver Nutzung, was hauptsächlich an den Bedienelementen liegt. Attraktiv hingegen ist der eingebaute RDS- Empfänger, der sehr ordentliche Empfangsleistungen bietet. Seine Stärke zeigt der Samsung YP-U3 eher im ‘nicht aktiven’ Gebrauch, also zu Hause oder in Bus und Bahn. Hier macht das OLE-Display grossen Sinn und die Schwächen der Benutzeroberfläche sind verkraftbar.
Wer also einen MP3 Player für unter ?80.– sucht und diesen nicht unbedingt bei Aktivsportarten nutzen möchte, ist mit dem Samsung YP-U3 auch aufgrund des RDS Radioempfangsteils gut bedient.
Teil 1: Auspacken, Installieren, Features und die Nutzung im Alltag
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2 Kommentare zu diesem Artikel
1 Trackback
- neuerdings.com » Blog Archiv » Im Test: Samsung YP-U3 Klein, bunt und clever
(12. September 2007 06:52)
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Benjamin Stroppel
Wie lange bzw, oft wird im OLE-Display angezeigt, dass der Akku voll ist?
Ich hatte den MP3-Player schon länger als 90 Minuten im USB-Port (HUB) stecken, aber trotzdem war auf dem OLE-Display keine Meldung zu sehen.
Matthias Strackbein
Ist bei diesem Gerät auch eine Ordnernavigation enthalten ?