Im Test:
Samsung YP-U3 Klein, bunt und clever

Markus Tressl, 10. September 2007 08:13 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Es gibt tatsächlich neben den ganzen MP3 Playern aus Cupertino auch noch solche von anderen Herstellern. Einer der kleineren Sorte ist der Samsung YP-U3.

Nimmt man einen der YP-U3 in der Verpackung zur Hand, könnte man meinen, man habe einen Shuffle der ersten Generation vor sich. Das Gerät ist klein, handlich und bunt. Allerdings kann es ein paar Dinge mehr als der Shuffle.

Teil 1: Auspacken, Installieren, Features und die Nutzung im Alltag
Mein Samsung YP-U3 kommt mit 1GB Speicher und in Pink. Die gleiche Kapazität haben seine Brüder in hellblau und grün. Den YP-U3 in weiss und schwarz hingegen gibt es zusätzlich mit 2GB und 4GB. Die Preise liegen mit 79 Euro (1 GByte), 99 Euro (2 GByte) und 139 Euro (4 GByte) durchaus im Rahmen.

Samsung YP-U3 Farben

Auspacken: Neben dem MP3 Player sind in der Packung ein paar In-Ear Kopfhörer, Kalbelaufwickler und ein transparenter Gürtelclip zu finden. Die für das Synchronisieren benötigte Software kommt auf einer Mini-CD mit.

Auf den ersten Griff hin fühlt sich der YP-U3 klapprig an. Und zunächst kann ich den USB-Stecker nicht entdecken, mit dem ich den Player zum Laden mit meinem Notebook verbinden kann. Schnell finde ich jedoch heraus, dass die USB-Kontakte sich unten mit einem kleinen Knopf aus dem Player herausschieben lassen. Mein Notebook erkennt den Samsung YP-U3 sofort, es lassen sich aber keine Dateien direkt in das entsprechende Verzeichnis kopieren.

Installieren: Wie bereits erwähnt liefert Samsung die notwendige Software, das Samsung Media Studio, auf einer Mini-CD mit. Ich installiere also los, und nach wenigen Klicks startet das Media Studio. Die Auto-Update Funktion scheint auch zu tun, wozu sie gedacht ist, und installiert mir die neueste Version.

Etwas ärgere ich mich während der Installation darüber, dass Samsung mir ohne zu fragen den XviD Codec (wozu, auf einem MP3 Player? - Und überhaupt habe ich ihn sowieso installiert) und den Lame MP3 Encoder unterjubeln will. Nur durch den Abbruch der jeweiligen Installationsroutinen komme ich um diese beiden “Zusatzfeatures” herum.

Features: Hier unterscheidet sich der Samsung YP-U3 von den Kleinsten aus Cupertino: Er spielt MP3, WMA, WAV, OGG und ASF Formate. Zusätzlich gibt es eine Sprachaufzeichnung, welche direkt in MP3 auf dem YP-U3 speichert. Ebenso ist ein RDS Tuner enthalten, durch welchen mit dem MP3 Player auch Radio gehört werden kann. Alle weiteren technischen Daten finden sich auf der Produktseite.

Nutzung im Alltag: Problemlos lassen sich mit dem Samsung Media Studio Musiktitel auf den Player kopieren. Das ist keinesfalls komplizierter als bei iTunes, ein einfaches Drag & Drop erlaubt intuitives Arbeiten.

Samsung YP-U3

Die Bedienung des Samsung YP-U3 ist einfach. Das OLE-Display mit 128 x 64 Pixeln ist ausreichend hell und zeigt Menüstrukturen bzw. den aktuellen Titel. Über das Menü des Players erreicht man auch den RDS Radio-Modus und das Diktiergerät. Der Radioempfang ist extrem gut und störungsfrei, selbst im Keller meiner Wohnung habe ich einwandfreien Radioempfang. Ebenso gut ist die Sprachaufzeichnung, wobei man hier darauf achten sollte, zumindest in die Richtung des kleinen Mikrofones an der Rückseite des Players zu sprechen.

Im MP3 Player Menü findet man ähnlich wie bei iPods die Möglichkeit, nach Alben, Interpret, Genre oder Titel Musik zu hören. Ebenfalls unterstützt werden Playlists, welche man sich zuvor im Samsung Media Studio erstellt hat.

Einziger Wehrmutstropfen bei der Bedienung des Samsung YP-U3 sind die Kontrolltasten. Diese sind kreuzförmig neben dem OLE-Display angeordnet, sind jedoch nicht fühlbar zum Drücken, sondern sie reagieren nur auf Berührung. Im Vergleich zu einem iPod kann man den Samsung somit fast nicht blind bedienen, da man aufgrund der ebenen Oberfläche und des fehlenden Druckpunkts keinen Anhaltspunkt hat und somit Lautstärke und das Vor- und Zurück-Browsen innerhalb der Titel nicht ohne hinzusehen nutzen kann. Play und Pause hingegen sind als Buttons an der Seite des Players angebracht, ebenso die Sperrfunktion für den MP3 Player.

Alles in allem macht der Samsung YP-U3 hinsichtlich Bedienung und Benutzung einen guten Eindruck und lässt die haptischen Qualitätsmängel schnell vergessen. Hinzu kommt ein wirklich gutes Audiosignal, durch welches beim MP3- und Radiohören Freude aufkommt.

Teil 2: einmal Volltanken, ‘in the Wild’, Fazit

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Alkavar

    schrieb am 2. Oktober 2007 um 14:40 Uhr (#)

    Man kann sehrwohl auch Dateien einfach hineinziehen ohne die Software zu installieren dazu muss man die Lieder nur in den Ordner Media -> Music kopieren.

    LG Alkavar

  2. Dmonkey

    schrieb am 16. Mai 2008 um 17:00 Uhr (#)

    Also,
    ich habe diesen MP3 Player auch in schwarz und mit 1 GB, nur das Problem ist wenn ich Lieder abspielen lasse, die abprobt aufhören, hackt der MP3 Player manchmal und es kommt dann zu einem stottern!!!
    Wieso und warum tut er dies???

    Dmonkey

  3. Passsi

    schrieb am 20. Juni 2008 um 18:17 Uhr (#)

    Hallo,
    Ich habe diesen Mp3 player erworben
    und meine frage wäre: wie lade ich diesen mp3 player ?
    Denn man braucht ja keine Baterien …

  4. Peter Sennhauser

    schrieb am 20. Juni 2008 um 19:10 Uhr (#)

    In den USB-Port einstecken. Am besten in einen, der Strom hat - also nicht am ausgeschalteten Rechner, sondern entweder am laufenden PC oder an einem USB-Hub mit eigener Stromversorgung.


2 Trackbacks

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    (11. September 2007 16:49)
  2. medienlese.com » Blog Archiv » Medienkonferenz morgen früh - über «jetzt!»?
    (13. September 2007 13:56)

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