MP3 - SUISAfrei! Einladung zum konspirativen Brainstorming heute Abend

Wie eben länglich dargelegt, müssen wir jetzt etwas gegen Art und Höhe der SUISA-Abgabe auf digitale Speichermedien machen.
Wir “treffen” uns heute Abend zu einem Brainstorming-Chat über mögliche Aktionen.
Wann: 7.9.2007, 21.00 bis max. 22.00 Uhr
Wo: IRC-Chat*, Zugangsdaten per E-Mail anfordern
Eingeladen sind nicht nur Blogger, sondern alle, die mit uns nachdenken oder aktiv werden wollen. Nicht - noch nicht! - einladen wollen wir: Journalisten (bringt nichts, wenn wir eine tolle Idee haben und die am Samstag in der Zeitung steht), Hersteller und Importeure. Mitarbeiter der SUISA und ihre Familienangehörigen, Lobbyisten, Geheimdienst und Subkommissionspräsidenten der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats - bitte auch draussen bleiben.
Mit anderen Worten: Wir “kleinen” Konsumentinnen und Konsumenten sind erstmal unter uns.
Wer heute Abend dabei sein will, schickt bitte eine E-Mail an m..p..3…-..s…u…i…s…a.f.r..e..i..@..b..l…o..g..w..e..r…k….c..o..m. mit folgenden Informationen:
- Dein (richtiger) Name
- Dein Nickname im Chat, falls abweichend
- Deine Telefonnummer
- Deine Blog-Adresse, falls vorhanden
- URL von Beiträgen über die SUISA-Gebühr, falls vorhanden
Warum Telefonnummer? Wenn uns jemand “verdächtig” vorkommt, rufen wir schnell an und fragen, ob der Verdacht begründet ist. :-)
Ich bin gespannt. Bis nachher.
Gruss, Peter
* Du brauchst einen IRC-Client. Für PC empfehlen wir mIRC, für Mac einen von dieser Liste. Eine IRC-Einführung findet sich hier. Es ist aber wirklich einfach. Wer einen Blog betreiben kann, schafft das locker.
» Mehr lesen: Medienplayer (457), Schweiz (87)
» Weitere Artikel der Kategorie "Heimelektronik" lesen
» Nächster Artikel: IFA 2007 re-live: Die mobile Solarstromstation
» Älterer Artikel: MP3 - SUISAfrei!
» Drucken
» Merken/E-Mail
34 Kommentare zu diesem Artikel
11 Trackbacks
- neuerdings.com » Blog Archiv » MP3 - SUISAfrei!
(7. September 2007 01:53) - Yoda’s Blog » Blog Archive » Wider der SUISA-Abzocke
(7. September 2007 08:48) - Brainstorming zum Thema “Suisafrei” & MP3 Player Gebühren - Digitale Allmend
(7. September 2007 09:25) - -= DAiLY FRAGGLE =-
(7. September 2007 10:02) - Internet Briefing Blog / Kampf gegen Suisa Gebühr
(7. September 2007 10:51) - DonRivas.ch
(7. September 2007 10:52) - Rouge Blog
(7. September 2007 11:43) - tou.ch » Blog Archive » Blogger machen gegen SUISA mobil
(7. September 2007 16:32) - bluedot.blog - persönliches Weblog von Thomas Fontana » SUISA Gebühren der neuen iPods & Aktion SUISAfrei
(7. September 2007 18:19) - Peter's Insider Blog
(11. September 2007 22:04) - blogdot.ch » Blog Archive » SUISA Gebühren der neuen iPods & Aktion SUISAfrei
(13. November 2008 00:13)
Einen Kommentar schreiben
Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

neuerdings.com
medienlese.com
imgriff.com
fokussiert.com
netzwertig.com












Beiträge per RSS
blogwerk.com
spot
ich nehme an, SUISA-Gebühren wollt Ihr nicht gänzlich abscaffen, nur reduzieren? Oder?
Denn ohne Lohn macht, bei aller Freude an der Musik, sich niemand die Mühe tagelang im Studio zu sitzen für den perfekten Sound.
Felix
du weisst schon, dass die Musiker sehr wenig von diesen Abgaben sehen?
Einmal gewährt die SUISA allen Importeuren , die mit der SUISA einen Vertrag unterzeichnen, schon mal vorab 5% Rabatt auf den Tarif.
Dann braucht die SUISA *über 20%* der Einnahmen für Ihre Bürokratie/Löhne usw.. Steht im Jahresbericht 2005 der SUISA - neuere Zahlen sind auf der Webseite noch nicht zu finden. (http://www.suisa.ch/store/admin/download.doc.m16100333-7004-7016.Suisa_GB_05_d.pdf)
Von den Einnahmen geht dann der grösste Teil an nur ganz wenige Künstler. 4 erhalten mehr als eine halbe Million, 4731 erhalten weniger als 100 Fr. Züri West und Gotthard haben sicher Freude daran, aber die meisten Musiker arbeiten auch mit SUISA Gebühren praktisch ohne Lohn …
Peter Hogenkamp
Danke, Felix.
Um noch auf die eigentliche Frage zu von spot antworten: Nein, wollen wir nicht. Ich jedenfalls nicht. Die aktuelle Entwicklung ist nur ein Auswuchs, der das Potenzial hat, zu einer Katastrophe zu werden, wenn er 22 Monate so läuft. Und wie schon im letzten Beitrag gesagt, ich glaube nicht, dass die SUISA irgendwann nächstes kommt und sagt: “Oh, soo viel wollten wir eigentlich gar nicht.”
spot
aha, weil die Musiker eh so wenig von dem Geld sehn, sollen sie doch grad gar keines mehr bekommen, oder wie meinst Du das Felix?
Am besten fände ich eine Flatrate Abrechnung. Dank den heutigen Möglichkeiten liesse sich sicher ein Schlüssel finden, welcher elektronisch automatisch ermittelt, welche Titel wie oft konsumiert wurden.
Und vermutlich müssen wir uns schon auch alle an der Nase nehmen, denn wer hat nicht schon CD-Brennis gespielt?
Ich kann leider nicht teilnehmen an dem Chat heute Abend.
Felix
Wenn ich Peter richtig verstehe, geht es vorab einmal um die Höhe der Gebühren.
Es stört mich, wenn diese gerechtfertigt werden, dass die armen Musiker sonst nichts verdienen.
Und ja, es liesse sich durchaus disktutieren, ob die SUISA über solche iPod-Gebühren (und vermutlich bald auch Handy- und PC-Gebühren) finanziert werden muss. Es gäbe zeitgemässere Varianten. zB so etwas: http://suisa.steuer.googlepages.com/
Peter Sennhauser
Wieso müssen wir uns an der Nase nehmen? Weil wir von unserem Recht auf Privatkopie Gebrauch machen?
Das Problem sind ja nicht die Gebühren - ich mags jedem Musiker gönnen, wenn er noch was nebenbei kriegt - wie Printjournalisten, die wir für jeden gedruckten Artikel aus dem Kässeli der Pro Litteris auch noch was kriegen, gespiesen aus den Fotokopiergebühren, von denen kaum jemand weiss.
Das Problem sind die absurden Ansätze, die einen 16GB-iPod Nano mit Flash-Speicher um rund 80 Franken verteuern - und den iPod Classic mit 160GB Harddisk um fast genau den gleichen Betrag. Diesen völligen Blödsinn müsste mir mal jemand erklären.
Gegen eine Flatrate im erträglichen Rahmen wie die vorgezogene Entsorgungsgebühr hat ja auch niemand was. Aber diese Tarife sind idiotisch, überhöht, undifferenziert und vielfach schlicht Diebstahl. Auf meinen insgesamt 40GB CompactFlash wird nämlich niemals ein Musikstück abgespeichert, sondern ausschliesslich Fotos.
bugsierer
coole idee dieses virtuelle brainstorming, super eingefädelt. toll, dass sich jemand stark macht gegen diese unglaublichen speicherzölle. ein saftladen, diese suisa, das war schon immer so, den technischen realitäten dauernd hinerherhechelnd.
leu
Hallo Peter
Tolle Initiative dieser Gruppenchat heute abend. Ich wünsche euch ganz interessante Diskussionen und hoffe ihr findet kreative Ansätze um gegen diese Abzockerei anzugehen. Die neuen iPod Preise sind ja wirklich massiv höher als vorher.
Viel Erfolg euch allen!
Peter Hogenkamp
Leu: Was heisst hier “Viel Erfolg euch allen!” Wenn Du dich partout davonstehlen willst, dann bitte Kreativinput per Mail! :-)
mds
Nein, mittelfristig abschaffen? für digitale Musik lässt sich die «SUISA-Steuer» nicht begründen, analoge Musik stirbt mittelfristig aus und damit fehlt auch dafür die Legitimation für eine «SUISA-Steuer».
Ich bezweifle, dass es ohne «SUISA-Steuer» keine Musik mehr gäbe?
Kann es sein, dass Du nicht weisst, was «Flatrate» bedeutet???
? wer aber nur eigene Dokumente kopiert, soll trotzdem die «Pro Litteris-Steuer» bezahlen?
leu
OK, ich schreib mal noch was in eine Mail und schicke das noch. :-)
Thomas Fontana
Wo muss ich mich anmelden wenn ich auf irgendwas idiotischem (genau was weiss ich noch nicht) irgend eine Gebühr erheben will und mich daran dumm und dämlich verdiene? …
Schon nur aus Protest vor der SUISA werde ich meinen nächsten MP3 Player im Ausland holen (egal wie teuer der dort ist).
Hoffe ihr kommt heute Abend zu was gescheitem. Habe leider keine Zeit um beizuwohnen. :)
Grüsse,
tho
oo
chat verpasst. ist auch schwierig wenn man sich grad irgendwo weit weg den magen vollschlägt und nicht täglich die feeds durchackert :) ich helfe jedoch mit wenn es um irgendwelche aktionen geht.
kus
bauernfängerei. wovon sollen denn die musiker leben? von mp3 blog beiträgen oder was?
mds
? vom Verkauf ihrer Musik vielleicht? :->
Musiker, die nicht vom Verkauf ihrer Musik leben, sondern von ihrer SUISA-Umsatzbeteiligung an iPod-Verkäufen, sind offensichtlich nicht Musiker genug um vom Musizieren leben zu können?
kus
da beteuern alle, dass sie musik kaufen würden, wenn….aber schau mal die statistiken an: es wird immer weniger musik gekauft, daran ändern die lippenbekenntnisse der konsumenten nicht.
realität ist, dass musik als kostenlose flatrate via p2p gezogen wird, da erstaunt es nicht, dass es auch eine flatrate auf den mp3 playern gibt, um diesem umstand rechnung zu tragen. suisa handelt korrekt.
bei suisa klemmt es vorallem beim verteilschlüssel, dieser trägt dem umstand nicht rechnung, dass die konsumenten mehr verschiedene musiker bei ihren (minimalen) internetkäufen berücksichtigen.
wenn musiker alleine vom musizieren leben sollen, dann bezahle bitte auch wie bei den programmierern einen minimalen stundenlohn von 180.- pro stunde.
Peter Sennhauser
@kus:
WELCHE Statistiken bitte? Die Softwarebranche behauptet auch seit Jahren, es werde Software raubkopiert, weil sie ganz einfach (verkaufte Office-Pakete) - (gekaufte Rechner) = gestohlene Office Suiten annimmt. Entwicklungen wie OpenOffice etc kehrt man da mal unter den Tisch.
Die Musikindustrie produziert seit zehn Jahren mit ihrem Geld Ramsch wie die Castingshows und schiebt die Rückläufigen Verkäufe dem P2P in die Schuhe.
Und nur weil die Statistiken angeblich beweisen, dass P2P zum Musiktausch dient und die Verkäufe deswegen zurückgegangen sein sollen, lasse ich mir nicht unterstellen, dass ich ein Dieb bin und mir deshalb gewissermassen zum Voraus eine Busse abknöpfen. Auch in der Schweiz gilt noch immer die Unschuldsvermutung.
Aber Du liegst ohnehin völlig falsch. Die Suisa-Gebühr hat nämlich mit P2P überhaupt nichts zu tun. Sie beruht auf der Idee, dass die Musiker auch für meine Privatkopie (die legale) ab CD auf den Player entschädigt werden sollen. Damit habe ich auch kein Problem, wohl aber mit der Höhe dieser Abgabe und der idiotischen Differenz zwischen Flash und Harddisk.
Abgesehen davon boykottiere ich die Musikindustrie seit der erpresserischen Klagewelle gegen angebliche P2P-User grundsätzlich - ich “lebe” mit der Musik, die ich bereits besitze und für die ich mindestens zweimal bezahlt habe: Beim Kauf der LP und beim Kauf des gleichen Albums auf CD. Der Preis dafür bezog sich jeweils auf die Lizenz zum Abspielen, nicht auf den Datenträger - also habe ich bereits zweimal gezahlt.
kus
ich beziehe mich auf die statistiken der gfk (gesellschaft für konsumforschung), welche den verkauf von cds erforschte.
du bist kein dieb, denn download ist in der schweiz legal. die flatrate auf mp3 playern von suisa trägt diesem umstand rechnung. verwechsle nicht die musikindustrie mit suisa und ifpi, das sind drei paar schuhe. ob die gebühren korrekt in der höhe sind, sei dahingestellt.
ob ein zusammenhang zwischen p2p und rückläufigen cd verkäufen besteht oder nicht, spielt in diesem zusammenhang gar keine rolle. die cd verkäufe nehmen ab und die digitalen verkäufe gleichen diese abnahme nicht aus.
ein weiterer trend: es wird mehr musik gehört.
der vergleich zwischen open source software und open source musik hinkt. nochmals: musiker verdienen keine 180.- die stunde, open source musik gibt es fast nicht, da die source (z.b. die noten) nicht freigegeben wird.
ich fordere eine (kultur)flatrate auf internetanschlüssen und einen neuen, transparenten verteilschlüssel in zusammenarbeit mit den internet providern, den internetplattform betreibern und den vertretern der urheber.
die konsumenten haben in diesem fall einfach zu schweigen, denn die forderun g der konsumenten ist zu simpel: alles frei, alles kostenlos.
Felix
ja, so ist wirklich ganz einfach: Die Konsumenten sollen schweigen und bezahlen ;-)
Peter Sennhauser
Bin ich einverstanden: Ab sofort wird alles in den Läden kostenlos abgegeben, die Löhne schaffen wir ab, dafür verteilen wir die Gebühreneinnahmen gleichmässig auf die
Arbeiter und BauernWertschöpfer und Konsumenten. Kommt mir bekannt vor, ist eine tolle Idee, hat nicht funktioniert.Aber mach doch mal einen Anfang, wenn Du gern für deine Gratisbezüge bezahlen möchtest. Als Anbieter dieser kulturellen Veranstaltung, an der Du hier grade teilnimmst, nehmen wir von der Blogwerk AG allerdings lieber freiwillige Spenden als Zwangsgebühren.
kus
die verwerter sind bereits am drücker, diese verdienen keine spenden.
kus
die verwerter und internet provider sind bereits am drücker, diese verdienen keine spenden. spenden will keiner, wir sprechen hier vom einkommen der musiker.
Felix
kus: interessanter Ansatz. Die Konsumenten schweigen und bezahlen. Wenn das nur überall so wäre, nicht nur in der Kultur …
mds
Gut geschrieben, Peter! :)
(Und schade, dass es gestern nicht geklappt hat?)
bugsierer
ich hab meinen senf hier dazugegeben:
http://henusodeblog.blogspot.com/2007/09/konspirative-blogger-geheimplne.html
kus
@peter ich habe nie etwas von gleichmässig erzählt. deine marxistischen theorien sind ebenso tot wie marx selber.
ich spreche von einem offenen und transparenten verteilschlüssel, nicht von giesskannenprinzip. das sind deine ideen, welche du in meine aussagen hineininterpretierst.
Peter Sennhauser
@kus
Um was zu verteilen, muss man es erst mal haben.
In dieser Diskussion gehts aber eigentlich weniger um die Aufteilung der Beute als um den Umstand, wie sie erlegt wird.
Und gemäss der aktuellen Regelung geschieht dies mit einer Schrotkanone ohne Zielvorrichtung.
Wenn die wenigstens alle gleich treffen würde, könnte ich mich damit als Marxist, für den Du mich hältst, noch anfreunden. Aber weil die, die sie abfeuern, offenbar blind und taub sind, wissen sie weder, wohin sie schiessen, noch hören sie die Schreie der Getroffenen.
Wenn Du für Transparenz einstehen willst, dann finde doch bitte mal raus, welche einleuchtende Erklärung für die unfassbare tarifliche Ungleichbehandlung von Flash- und Harddiskpeicher existieren.
kus
apropos transparenz: ruf bei suisa an, per telefon, und frag bei der gelegenheit nach, warum suisatarife neu ans billigste alkoholische getränk gekoppelt sind und warum suisa mitglieder unter 200 sfr/jahr auszahlung nicht mehr stimmbereichtigt sind.
btw: suisa weiss ganz präzise was sie macht, schliesslich sind sie im besitz von sehr präzisen daten (z.b. die itunes verkäufe). die umsetzung ist aber leider sehr befremdlich.
Felix
Das mit dem Bier verstehe ich nicht, aber egal.
Ja, es ist anzunehmen, dass die Leute bei der SUISA genau wissen, was sie machen. Doch was dabei herauskommt, ist schlicht nicht mehr akzeptierbar: ein Verteilschlüssel, bei dem nur die wenigsten etwas davon haben, oder Einnahme-Quellen, die unlogisch sind und überhaupt nicht mit der heutigen Technik Schritt halten, zudem versickern mehr als 20% der Einnahmen der SUISA in der SUISA-eigenen Bürokratie.
Bleibt im Moment vor allem zu hoffen, dass im neuen Urheberrechtsgesetz (nächste Woche im Parlament) den Verwertungsgesellschaften bessere/klarere Grenzen gesetzt werden.
Stefan S.
Hallo Peter Sennhauser
Faszinierend, von Ihnen solche Töne zu hören. Der Kommentar zur Pauschal-Illegalisierung von Speicher-Käufern ist haargenau das, was ich bereits in anderen Foren als Grund für die Unverhältnismässigkeit der Gebühr angeführt habe. Details hier http://www.hilfdirselbst.ch/foren/Schweiz%3A_Geb%FChrenerh%F6hungen_auf_Speichermedien___MP3-Player_P303657.html?sb=post_latest_reply;so=ASC;forum_view=forum_view_collapsed;;page=unread#unread
Es freut mich, dass es doch noch Schreiber gibt die klar ihre Meinung durchgeben und diese auch mit guten, teils schlagenden Argumenten verteidigen können.
Gruss Stefan (Freeday@hds)
oo
Ich arbeite (noch) bei der SRG.
Wir liefern der SUISA monatlich Textdateien, in denen steht, welcher Song wann gespielt wurde. Es gibt dabei jedoch kein bestimmtes Austauschformat, jeder unserer elf und mehr Radiosender handelt mit der SUISA ein eigenes Datenformat aus. Dort sitzt dann einer und importiert das Textfile erst mal händisch ins Excel, von wo aus es dann weitergeht.
Wir wollten vor Jahren mal auf XML umstellen und forderten automatisierte Prozesse. Der SUISA-Mensch auf der anderen Seite war davon ganz und gar nicht begeistert und liess mich wissen, dass es sein täglicher Job sei, all diese Dateien der Landessender zu importieren. Da wundern mich die 20% und mehr Bürokratiegebühren überhaupt nicht.
Wie wär’s mit einem landesweiten Boykottmonat? Im Oktober einfach keine CD’s, Filme, Player, Leermedien und sonstige Dinge kaufen, bei welchen die SUISA saftig abkassiert. Das gibt bei den Vögten bestimmt rote Zahlen.
nanoipod
…oder einfach mp3 Player aus dem Ausland importieren. Habe heute einen neuen ipod nano 8GB für CHF 250.- erstanden.
Suisa Boykott bringt wohl nichts, da die grössten Einnahmen eh von der SRG stammen, da ist die Politik gefordert.
Markus
@oo wenn soap schnittstellen für den xml datenaustausch bei tilllate funktionieren, dann sollte suisa das ebenso einführen.
psst: schleichwerbung, wir analysieren genau solche situationen
Stefan S.
Und hier die aktuelle Gebühren-Liste für iPods aller Arten & Grössen:
iPod touch:
8GB: CHF 41.16 Suisa-Gebühren oder 8,7% des Kaufpreises
16GB: CHF 82.32 Suisa-Gebühren oder 12,7% des Kaufpreises
iPod classic
80GB: CHF 40.37 Suisa-Gebühren oder 10,1% des Kaufpreises
160GB: CHF 80.74 Suisa-Gebühren oder 14% des Kaufpreises
iPod nano
4GB: CHF 20.58 Suisa-Gebühren oder 9% des Kaufpreises
8GB: CHF 41.16 Suisa-Gebühren oder 12,9% des Kaufpreises
iPod shuffle
1GB: CHF 15.98 Suisa-Gebühren oder 12,4% des Kaufpreises
Gruss
Stefan