IFA 2007 live:
Digitale Bilderrahmen entwachsen den Kinderschuhen - mindestens der Grösse nach
Digitale Bilderrahmen sind für mich eine Art ewiges Talent, eine gute Idee, bei der ich mit dem Kauf noch abwarte, und alle anderen wahrscheinlich auch. Weit gefehlt.
Wenn mich jemand um eine Schätzung gebeten hätte, wie viele Photo Frames Philips bereits verkauft hat, hätte ich ohne Kenntnis irgendwelcher anderen Marktdaten gesagt: 50′000. (Ich habe eben auch noch nie einen im Einsatz gesehen, genau wie Damian.) Peinlich, denn es sind inzwischen über eine Million.
Mit einem Modell mit 7 Zoll Bildschirmdiagonale hat man angefangen, inzwischen gibt es eine Produktpalette mit neun Versionen, und der grösste hat 10 Zoll (25 cm).

Die Ausdifferenzierung der Produktpalette betrifft neben der Grösse eigentlich nur das Material. So gibt es inzwischen Holz, Alu, verschnörkelt und austauschbare Rahmen.

Leider ändert sich noch recht wenig bei der Funktionalität. Noch immer steckt man ein Speichermedium rein, kopiert die Daten auf den Speicher des Displays und fertig. E-Mail oder RSS zum Updaten der Inhalte, am besten via WiFi (wovon Peter Sennhauser schon lange träumt), ist noch keinem Hersteller in den Sinn gekommen.
Philips will im Gegensatz zu anderen Anbietern auch nicht mit Filmen auf den Rahmen experimentieren. Ein Bilderrahmen ist ein Bilderrahmen sagt man hier, Video erfordert ein ganz anderes Setup und ganz andere Nutzungssituationen.
Für einmal finde ich den Satz “Und das wird sich auch nie ändern” logisch und richtig.
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10 Kommentare zu diesem Artikel
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mds
«mich» = ???
Peter Hogenkamp
Peter Hogenkamp.
Sorry. Rnnie und ich hatten gefunden, wir posten hier beide als “Blogwerk”, damit wir auch gemeinsame Artikel schreiben können (einer recherchiert, einer posted), aber in solchen sollte man dann nicht zu persönlich werden.
Willkommen zurück, nebenbei.
mds
Das geht natürlich in Ordnung, mal abgesehen von verwirrenden Personalpronomen? ;)
mds
Digitale Bilderrahmen mit WLAN kenne ich auch nicht, aber Modelle mit Bluetooth gibt es mittlerweile? Bilder per WLAN, E-Mail oder RSS auf digitale Bilderrahmen zu kopieren fände ich aber auch interessant, allein schon wegen den zahlreichen Möglichkeiten fürs Hacking. Wie reagiert wohl die Ehefrau, wenn auf dem digitalen Bilderrahmen ihres Ehemannes pötzlich eine barbusige Schönheit erscheint? ;)
Peter Hogenkamp
Das finde ich auch sehr schön, neben dem Mord-an-der-Erbtante-Plan von Pit.
leu
Also Kodak hat ein Modell mit WLAN seit längerem auch in der Schweiz im Verkauf.
Peter Hogenkamp
Stimmt, Kodak habe ich an der CeBIT angeschaut, kann mich nur noch diffus erinnern. Irgendeinen Grund gab’s, warum ich das nicht auf die “Bei-Gelegenheit-Kaufen”-Liste gesetzt hab.
leu
na ja, wer kauft schon irgendwas von Kodak? Und dann noch Elektronik? (Und unter uns, den Kodakrahmen mit WiFi mit dem Design der Philippsrahmen wäre dann schon einen Eintrag in die habenwillliste wert.)
Felix
es gibt schon länger grössere Bilderrahmen, auch mit WLAN und Picasa-Anbindung. Nur sind die leider nicht ganzs günstig, sonst hätte ich schon lange einen gekauft …
http://www.photovu.com/
Chris
Ich suche schon seit Monaten nach einem Bilderrahmen mit WLAN und RSS-Anbindung. Alles was ich bisher mit WLAN gefunden habe setzt bescheurterweise einen WIN Media Player 11 voraus, den Bewertungen bei Amazon nach funzt zudem das mit dem automatischen Anmelden im WLAN auch nicht zuverlässig.