Ein iPhone für ein Auto- Hacker will Jobs treffen
Mit einem Nissan 350Z und drei 8GB-iPhones hat George Hotz sich sein gehacktes 4GB-iPhone bezahlen lassen. In TV-Interviews bat er um ein Treffen mit Steve Jobs.
(Klassisches amerikanisches gute-Laune “Interview” mit einigem Unterhaltungs- und sehr geringem Informationsgehalt)
Am Ende dieses Sommers wollte er einfach ein Auto haben, und jetzt hat er eins (und ausserdem nach eigener Aussage eine Praktikumsstelle bei Google im kommenden Sommer): Statt sich Zeit zu nehmen und auf die Verrückten zu warten, die bereit sind, Monsterbeträge für das angeblich zweite simlock-befreite iPhone hinzublättern, das der knapp 18jährige George Hotz aus New Jersey selber als “ein Stück Handy-Geschichte” bezeichnet und zuerst auf Ebay versteigern wollte, hat er sich am Wochenende von einem Interessenten zu einem Tauschhandel bewegen lassen: Einen Nissan 350Z (empfohlener Basis-Verkaufspreis gemäss Nisan USA: 27’900 Dollar – teuerste Version Nismo mit Heckflügel, Brembo Bremssystem und Fuchsschwanz 38’070 Dollar) plus drei 8GB-iPhones rückte ein gewisser Terry Daidone gegen das krakelig signierte iPhone heraus.
Der Käufer dürfte es aber gar nicht so sehr auf das Mobiltelefon abgesehen haben als darauf, etwas vom Rummel rund um den jugendlichen Hacker abzukriegen:

Daidone ist Ko-Gründer einer Firma, die den “Cellphone Aftermarket” betreut – sprich Akkus testet und Displays repariert. Ausserdem ist er laut Bio auf de Website der Firma derzeit
serving as an advisor for strategic acquisition strategies.
…und da ihm der Begriff offensichtlich so gefällt, hat er wohl den Kauf des iPhone als äusserst strategische Akquisition betrachtet und dafür gesorgt, dass George Hotz ihn in seinem Blog namentlich erwähnt.
Man darf sich jetzt fragen, ob Hotz’ Zustimmung zu dem Tausch eine sympathische Handlung und Zeichen eines gierfreien Charakters ist oder schiere Dummheit, wie einige der 170 Kommentare zu seinem letzten Blogeintrag ihm vorwerfen. Einer findet, er sei ein egoistisches Kerlchen, das skrupellos aus der Mitarbeit der drei andern Hacker Kapital geschlagen habe (na, für wen sind denn wohl die drei zusätzlichen 8GB-iPhones?), die meisten finden in amerikanisch- unternehmerischer Manier, er hätte auf ein besseres Angebot warten sollen und einer macht ihn auf die “missbräuchliche” Registrierung der Domain www.georgehotz.com durch einen Dritten aufmerksam und bietet ihm juristischen Beistand im Kampf um die Webadresse an.
Hotz selber sagt im Interview mit CNBC, die Hackerei habe ganz einfach Spass gemacht. At&T habe sich bisher nicht gemeldet, und auch von Apple habe er nichts gehört – im CNN-Interview allerdings bat er um ein Treffen mit Steve Jobs – “von Mann zu Mann”.
CNBC-Interview auf Youtube





















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