Leicht zu verstecken

Nunzio Mannino, 9. August 2007 11:28 Uhr, 9 Kommentare Kommentare

Lasst euch vom Eindruck nicht täuschen! Sonys neuester Wurf der VAIO-Notebook-Familie erweckt ohne Zweifel Assoziationen mit wuchtigen mobilen Workstations. Dem ist aber mitnichten so. Wer will, kann dieses neue Spielzeug gehobener Klasse unter einem DIN-A4-Blatt verstecken, denn es misst läppische 27.7 x 19.8 cm.

sony_tz11_tn.jpg

Wer nun denkt, dass man sich als Abstrich für Sonys neuen VAIO VGN-TZ11XN/B an einen Leistungsumfang gewöhnen muss, der an Windows-CE-Geräte erinnert, der hat sich geschnitten.

Kompromisse muss man sicherlich eingehen, denn wer eine Maschine dieses kleinen Ausmasses herumtragen will, muss sich leider damit abfinden, dass der LED-beleuchtete Bildschirm nun mal nur 11.1 Zoll Diagonale misst. Dementsprechend ist die Auflösung auf höchstens 1366 x 768 Pixel beschränkt. So konnte man immerhin verhindern, dass Kopfschmerztabletten ins Standardrepertoire des mobilen Arbeiters gehören, weil die Schrift in nativer Auflösung nur einige Millimeter gross wäre.

Überrascht sind wir von der Akkulaufzeit. Sony hat es dank strikter Verbauung von Centrino-Duo-Komponenten geschafft, theoretische 7 Stunden netzunabhängigen Betriebs in dieses winzige Stück Silizium & Karbon reinzupacken. Reg Hardwares Volllast-Test hielt der Akku immerhin wenig mehr als 4 Stunden stand - und die Tester dort sagen aus Erfahrung, dass das im Alltagsbetrieb das doppelte bedeutet - also mehr als die Werksangabe von sieben Stunden. Respekt, wenn man bedenkt, dass die Batterie nur einen verschwindend kleinen Anteil des ohnehin schon relativ geringen Gesamtgewichts von 1.19 kg plus 400 Gramm Netzadapter und Kabel ausmacht.

Die verwendeten leichten und sparsamen Einzelteile haben aber mit Performanceschwächen zu kämpfen. Sony stattet diesen neuen Ultraportablen in der günstigsten Version lediglich mit 1GHz-Prozessoren aus. Ans Zocken ist da also nicht zu denken, jedoch reicht die Leistung durchaus, um mühelos Standardapplikationen auszuführen, sobald das beigepackte Windows Vista Business Edition aufgestartet ist.

Dem VAIO wurden 6 dedizierte Medienabspiel-Knöpfe spendiert, welche auch bei ausgeschaltetem Windows innert 5 Sekunden betriebsfähig sind. Weiterhin ist der VAIO VGN-TZ11XN/B mit einem Dual-Layer-DVD-Brenner, Gigabit-LAN, einem Express Card/34-Steckplatz, zwei USB-2.0-Anschlüssen, separaten Kopfhörer- & Mikrofonbuchsen und einem WLAN-Schalter ausgestattet.

Unter dem Strich ein voll taugliches Notebook, welches alles mitbringt, was man zum mobilen Arbeiten braucht. Etwas anderes als damit zu arbeiten bleibt einem auch nicht übrig, denn bei einem Preis von 1349 - 1899 Britischen Pfund (ca. 1983 - 2792 Euro) denkt man für eine längere Zeit wohl sowieso nicht an Urlaub.

Produktewebsite auf Sony UK

[Via Reg Hardware]

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9 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Stefan S.

    schrieb am 9. August 2007 um 15:44 Uhr (#)

    Und einmal mehr eine Kopie eines Apple-Konzepts: Man vergleiche die Tasten mit denen des MacBook…

  2. Nunzio Mannino

    schrieb am 9. August 2007 um 15:50 Uhr (#)

    …oder den neuen Standard-Keyboards.

  3. Valentin

    schrieb am 9. August 2007 um 16:09 Uhr (#)
  4. Peter Sennhauser

    schrieb am 10. August 2007 um 01:07 Uhr (#)

    Stimmt, immer diese Kopien von Apple. Sogar den Bildschirm haben die Gauner von Sony Apple abgeschaut. Er ist rechteckig!
    Apple hat übrigens “das Konzept” Knöpfe statt Tasten dem Z88 abgeguckt. Der hatte das schon in den achtziger Jahren.

  5. Nunzio Mannino

    schrieb am 10. August 2007 um 07:53 Uhr (#)

    …wem hat Apple das fantastische Konzept einer kreisrunden Maus abgeschaut?

  6. Stefan S.

    schrieb am 10. August 2007 um 11:24 Uhr (#)

    Nunzio erinnere mich bloss nicht
    an diese Maus :-D

    Peter Sennhauser: nice one! Gut gebrüllt, Löwe ;-)

  7. Peter Sennhauser

    schrieb am 10. August 2007 um 15:20 Uhr (#)

    Hihi. Die Runde Maus hab ich auch bei ein paar “Beratungskunden” in den Abfall geschmissen. Das war echt ein Meisterstück.

  8. Simone

    schrieb am 10. August 2007 um 16:45 Uhr (#)

    Ja, da kriegt man nur beim daran Denken Krämpfe in den Fingern.

  9. Stefan S.

    schrieb am 11. August 2007 um 01:09 Uhr (#)

    Wie hiess noch gleich die Firma die “dank” dieser Maus mit recht miesen Produkten ein Heidengeld gemacht hat? Tastaturen & Mäuse… Mir will der Name nicht einfallen… McIrgendwas *arrrrgh…*


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