iMac nun im Aluminium-Look

Wie üblich haben sich um das heute abgehaltene Apple Media Event mal wieder zahlreiche Gerüchte gesponnen, nicht zuletzt angeheizt durch die Ankündigung, dass Steve Jobs der Veranstaltung beiwohnen würde. Als relativ wahrscheinlich schien ein Update der iMac-Linie. Und so kam es dann auch.

Anstatt des bisher strahlend weißen Gehäuses erstrahlt der neue iMac nun in Aluminium und schwarzem Kunststoff. Auch die Optik des bisher stets matten Displays ändert sich und erstrahlt ab sofort in Hochglanz. Die Silhouette des neuen Modells ist im Vergleich zum Vorgänger um einiges schlanker. Insgesamt wirkt das neue Äußere des Komplettrechners wie eine Annäherung an das Äußere des iPhones.

Apple iMac Präsentation

Auch die inneren Werte des iMacs wurden einem kleinen Update unterzogen. Prozessorseitig reicht die Spanne von einem 2,0 GHz Intel Core 2 Duo bis hin zum 2,8 GHz Intel Core 2 Extreme.

Von Haus aus sind die neuen Modelle mit bis zu 2 GB RAM beim größten Modell ausgestattet. Außerdem mit im Gehäuse: Bis zu 500 GB Festplatte, ein 8fach SuperDrive-Laufwerk und eine ATI Radeon HD Grafikkarte.
Als kleines Schmankerl obendrauf gibt es außerdem noch Bluetooth 2.0 und 802.11n-WLAN-Unterstützung, passend zur bereits verfügbaren Airport Extreme Basisstation.

Das günstigste 20-Zoll-Modell ist schon ab 1199 Dollar zu haben, das Deluxe-Modell in 24 Zoll kostet mit 2299 Dollar fast das Doppelte.

Ein geradezu bösartiger Vergleich mit der Konkurrenz

Ein zusätzliches Gerücht wurde im Zuge der Präsentation heute auch bestätigt: Die neue Mac-Tastatur. Ich hatte ehrlich gesagt gehofft, dass die vor einiger Zeit veröffentlichten Fotos nur Fotomontagen waren, aber nun sind sie doch Wirklichkeit geworden.

Neue Apple-Tastatur

Irgendwie sieht sie ja schon aus wie eine Laptoptastatur. Vor allem das Bluetooth-Modell hat ziemlich viel Ähnlichkeit mit den Tastaturen der aktuellen MacBook-Reihe. Während bei der USB-Variante des Keyboards ein Ziffernblock vorhanden ist, wird beim kabellosen Keyboard darauf verzichtet. Anstelle des USB-Adapters lassen sich an der Stelle Batterien einsetzen.

Wie AppleInsider außerdem berichtet, verschwindet mit dem neuen Tastaturmodell ein Traditionszeichen von den Tasten: Die Command-Taste ziert künftig nicht mehr der kleine Apfel.

Zu den Äpfeln

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6 Kommentare

  1. Julian Schrader
    schrieb am 8. August 2007 um 08:43 Uhr (#)

    Hi,

    das (Pro) im vorletzten Absatz kann entfernt werden ? das ist ganz klar die MacBook-Tastatur, die Tastatur der Pro-Linie sieht anders aus.

    Warum der Apfel verschwunden ist, verstehe ich nicht. Das ist doch immer die “Apfel-Taste” gewesen, Command höre ich eher selten. Und “Broccoli-Taste” werde ich das nicht nennen? ;-)

  2. Schreibt hier auf dem Blog Kathrin Grannemann
    schrieb am 8. August 2007 um 09:47 Uhr (#)

    Danke für den Hinweis.

    Ja, ich werde die Apfel-Taste auch vermissen. Hörte sich immer so gut an: Wenn du das Programm beenden willst, drück auf Apfel-Q und fertig…

  3. Julian Schrader
    schrieb am 8. August 2007 um 10:00 Uhr (#)

    Genau ? ?Drück mal Befehlstaste-T, damit kannst du ein neues Tab öffnen” klingt einfach nicht so gut.

    Erwähnenswert finde ich neben der Grundausstattung auch noch, was man alles reinstecken kann in den neuen iMac ? zahlt man genug, bekommt man schließlich sogar 4GB RAM und 1TB Festplattenspeicher. DAS hätte ich gerne in meinem MacBook Pro ;-)

  4. Chregi
    schrieb am 8. August 2007 um 16:49 Uhr (#)

    Zum ersten Mal bin ich von einem Apple-Produkt beeindruckt. Der neue iMac perfektioniert die ihm zugrunde liegende Idee endlich.. wenn es wirklich auch noch leise ist.

  5. Stefan S.
    schrieb am 13. August 2007 um 15:09 Uhr (#)

    Ah! Die neue Tastatur ist einfach nur schön. Freue mich schon auf die Lieferung!

  6. martin
    schrieb am 15. August 2007 um 06:06 Uhr (#)

    Schade, dass Apple den neuen iMac ausschliesslich mit «Spiegelbildschirm» ausliefert. Wieso?

    Ich zitiere dazu die aktuelle c’t:

    «Man sollte darauf achten, dass das Display eine matte Oberfläche hat. Solche mit einer glatten Oberfläche (oft mit Marketingnamen wie Glare oder Bright beworben) zeigen zwar Farben knackiger, doch spiegeln sie. Mit einer hellen Hintergrundbeleuchtung, die die Reflexionen überstrahlt, kann man zwar auch mit einem solchen Bildschirm komfortabel Texte verarbeiten oder Tabellen kalkulieren, doch bei Spielen, Filmen oder Fotos gibt es immer auch dunkle Bildschirmbereiche – dort fallen die Spiegelungen besonders störend auf. Am ehesten kann man noch bei einem Subnotebook mit einem spiegelnden Display leben, denn dort reflektiert der kleine Bildschirm nur den knapp davor sitzenden Nutzer und nicht die Umgebung.»

    (Im c’t-Artikel geht es um Notebooks, aber das Spiegelproblem gilt genauso für Desktop-Bildschirme?)

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