Medisons 150$-PC:
Verdienen mit Werbung
Der Stockholmer PC-Bauer Medison will mit dem von Skepsis umrankten 150-Dollar-PC indirekt Geld durch Werbung auf der Webseite verdienen. Das hat Firmenchef Ivancic an einer Pressekonferenz gesagt.
Weitere (non-) Informationen zum Billigstnotebook aus Stockholm: Die schwedische Zeitschrift Computer Sweden hat ihren Bericht über die Pressekonferenz, an der drei Vertreter der umstrittenen Firma Medison anwesend gewesen seien und die sage und schreibe zwei Stunden dauerte, im Wissen um das Aufsehen auf Englisch publiziert.
Die Aussagen des Firmenchefs Valdi Ivancic, der angeblich neunzig Prozent der Firma besitzt, sollen der Glaubwürdigkeit des Projekts allerdings nicht besonders zuträglich gewesen sein. Dazu mag auch der Umstand beigetragen haben, dass Ivancic verkündete, er fasse eine Kandidatur für das Amt des Schwedischen Ministerpräsidenten ins Auge – aber lassen wir die Politik bei Seite:
Medison wollte laut CS auch auf mehrfache Nachfragen nicht mit dem Namen des Herstellers herausrücken, der den PC (auf Linux-Basis) effektiv bauen wird, “weil es dessen Ruf in der Industrie schädigen könnte.”
Ein Exemplar des Notebooks sei an der Konferenz präsentiert worden, und es gleiche auffällig den Geräten des taiwanesischen Herstellers Clevo.
Die Geräte sollen ab 15. August ausgeliefert werden, wobei über den Preis für den Versand Unklarheit herrsche – offenbar ist die Lieferung jetzt entgegen ursprünglichen Angaben im Preis von 150$ nicht mehr inbegriffen. Anwürfe, es handle sich um einen möglichen Betrug, konterte der Firmenchef mit Verweisen auf den Vertrag mit dem amerikanischen Retailer 2Checkout, der das Gerät vertreiben soll, und der die eingegangenen Vorauszahlungen verwaltet: Es werde kein Dollar ab den Kundenkonten an Medison bezahlt, bevor die Geräte geliefert worden seien.
Ivancic soll gar zweifelnde Kunden eingeladen haben, ihre Bestellung rückgängig zu machen.
Ausserdem erklärten die Medison-Vertreter, dass sie den Verkauf des PC nicht als ihre Haupteinnahmequelle sähen, sondern Geld mit Werbung auf der Webseite verdienen wollen, die vor allem von Zubehörverkäufern gebucht werden solle. Auf die Frage, ob die Firma im Falle eines Misserfolgs des Notebooks untergehe, sagten die Medison-Leute gemäss CS: “Nein, das werden wir nicht.”
Na denn. Wir warten auf die Lieferungen. Allerdings warten wir auch mit der Bestellung, bis jemand anderes sein Gerät gekriegt hat…
Medison: Konkurrenz zu Ausus eee und OLPC?
Computer Sweden über die Pressekonferenz























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ich hab einen bestellt und kann mit einer iban bankueberweisung zahlen.
jetzt bleibt nur zu hoffen ,dass die 4-6 wochen schnell umgehen.
Hallo
das war vor einem monat, also du das gerät bestllt hast,,,hat sich schon was getan?