Der SMARTe TH!NK kommt
Die norwegische Elektromobil-Herstellerin TH!NK unternnimmt einen neuen Anlauf, um einen kohlenstoffneutralen Zweiplätzer zu verkaufen. Der wahre SMARTcar heisst THINK City: Der kleine soll dank Vollvernetzung smarter sein als alles zuvor.

2003 gab Ford auf und stellte die Produktion des kleinen Kunststoffwagens “TH!NK” ein. Jetzt erlebt die norwegische Herstellerin eine Renaissance - wohl nicht zuletzt dank der verzweifelten Risikokapitalgeber im Silicon Valley, die ihre Milliarden nicht mehr in der Webindustrie loswerden und deshalb auf “Greentech” setzen.
Mit den 85 Millionen US$, die sie aufgenommen hat, will die skandinavische Firma jetzt den “City” neu auflegen. Ganz neu - das Konzept ist bestechend:
Das Autochen soll verkauft werden, aber die Batterie - schon für viele Hybridkunden der Stein der Umkehr - wird nur geleast.
Ausserdem wird der Wagen vollgestopft mit Intelligenz. Gemäss Presseberichten kann Herrchen sein Fahrzeug per SMS über den Batteriestand abfragen. Aber es soll auch mit den andern Fahrzeugen und dem Stromnetz reden. Die Macher wollen Mobilität und nicht Autos verkaufen.
Der Kleine ist nicht nur die wahre Umsetzung des ursprünglichen SMART-Konzepts von Plastik-Uhrenkönig Nicolas Hayek, er soll auch ausschliesslich übers Web verkauft werden. Slashdot findet, das könnte für die Autoindustrie das werden, was Dell für die Computerindustrie wurde.
Das ist ein weiter Weg für eine Firma, die von Ford gekauft, fallengelassen, von einer Schweizer Firma gekauft, nahe dem Bankrott stand und jetzt mitten im Silicon-Valley-Grün-Boom wieder aufersteht.
Die ganze Geschichte ist hier (auf Englisch) nachzulesen.
Th!nk Homepage in Englisch
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(5. August 2007 18:00)
(18. Dezember 2007 23:26)
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