neuerdings - der Wochenrückblick Ausgabe 22
Woche vom 9. Juli bis zum 15. Juli 2007
Jaja, das iPhone ist halt immer noch ein Riesenthema, aber zum Glück konnte in der vergangenen Woche ein komplett anderes Handy das Interesse der Leser wecken. Das Linux-Handy OpenMoko Neo 1973 ist nun endlich erhältlich. Die Firmware des runden Handys basiert auf der gratis-Unix-Variante, wodurch die Geeks vom Dienst das 1973 ordentlich pimpen können. Je nach Set muss man entweder $300 oder $450 ausgeben. Schade ist nur, dass weder WLAN noch UMTS integriert sind.
Ebenfalls zum Thema Handy passt die letzte Woche vorgestellte Applikation iSkoot, welche Skype-Anrufe auch mit ganz normalen Handys bzw. Smartphones ermöglicht. Der Clou: es werden bloss die für SkypeOut üblichen Tarife verrechnet. Wie es genau funktioniert, liest man am besten gleich im eigentlichen Beitrag nach, aber ich finde die Idee enorm faszinierend (wie eigentlich alles in Zusammenhang mit Skype).
Ganz ohne iPhone ging es dann aber dennoch nicht. Wieder einmal mehr hat nämlich Tom Dickson von “Will it blend?” seinen Blendtec-Mixer auf ein Gadget losgelassen. Doch dieses Mal war es nicht irgendein Gadget, sondern das Handy mit der grössten Medienpräsenz aller Zeiten: Apples iPhone. Der Supermixer hatte zwar an der stählernen Rückseite ziemlich zu kauen, am Ende blieb aber dennoch nicht viel mehr als ein Häufchen Staub übrig. Prädikat: sehenswert.
Mich persönlich am meisten beschäftigt hat die vorgezogene Abgabe auf MP3-Player, welche ab September in der Schweiz Realität sein wird. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Recyclinggebühr, sondern eine Abgabe, welche die Künstler für ihre Arbeit entschädigen soll. Einige Konsumentenschutzorganisationen haben zwar gegen diese Abgabe Beschwerde eingelegt, sind jedoch vor dem Bundesgericht abgeblitzt. Deshalb wird z.B. Apple ab September pro 80GB iPod den so genannten Verwertungsgesellschaften (SUISA und Co.) eine Gebühr von knapp CHF 40.- entrichten müssen und dies mindestens teilweise auf die Kunden überwälzen.
Alle Geeks, welche sich schon immer eine Sakku-Tasche gewünscht haben, sich jedoch keine riesige, weisse Tasche mit Solarpanel kaufen wollten, haben nun endlich eine Alternative zur Hand. Die sakku.worker ist klein und schwarz und sieht auch mit Anzug (oder Deux-Piéces) ziemlich schick aus. Das integrierte Solarpanel lädt entweder einen Akku oder ein Gadget seiner Wahl auf, wodurch man auch unterwegs nie mit einem leeren Handyakku dastehen wird. Wie es mit der Verlosung einer Sakku-Tasche aussieht, war bei “Redaktionsschluss” leider noch nicht bekannt.
So, das wars von meiner Seite für diese Woche. Natürlich gibts auch nächste Woche wieder viele spannende News aus der Welt der Gadgets. Das neuerdings.com-Team wünscht euch allen einen schönen Wochenbeginn oder (wer zu den Glücklichen gehört) schöne Ferien.
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