Dualphone 3088 im Test

Skypen ist cool. Skypen ohne PC ist noch viel cooler. Das Dualphone 3088 ermöglicht nicht nur dies, sondern auch ganz normale Telefonate. neuerdings.com hat das Dualphone getestet.

Internet-Telefonie ist eine tolle Sache und wäre für mich Grund genug, die Festnetztelefonie komplett sein zu lassen (dummerweise benötigt man für ADSL immer noch einen Festnetzanschluss und muss auch dafür bezahlen… machen Sie mal etwas, Herr Schloter !). Abhilfe liefern Dualphones, die sowohl als auch beherrschen.

Dualphone 3088 im Test

Hier auf neuerdings.com haben wir ja schon mal ein Dualphone von Philips getestet. Wer das verpasst hat, kriegt hier nochmals eine kurze Erklärung. Mit einem Dualphone kann man sowohl über das normale Festnetz, als auch via Skype telefonieren, ohne den Computer einschalten zu müssen. De facto gehen vom Dualphone einfach zwei Kabel weg: eines in die normale Telefonsteckdose und das andere ins Modem bzw. den Router.

Das Dualphone 3088 besteht aus einem Handset mit dazugehöriger Ladestation sowie einer Basiseinheit, welche es mit der Telefonbuchse bzw. dem Router zu verbinden gilt. Wenn man (nicht wie ich) zuerst einige Minuten die in der Verpackung ziemlich gut versteckte Basisstation suchen muss, ist alles innerhalb von drei Minuten eingerichtet und geht eigentlich auch ohne Bedienungsanleitung. Einzig auf die Idee, dass man bei der Basisstation einen Knopf drücken muss, damit sich das Handset im System registriert (im Prinzip wäre es möglich, mehrere Handsets mit nur einer Basisstation zu betreiben), wäre ich ohne Hilfe nicht gekommen.

Wenn man das Handset zum ersten Mal einschaltet, kann man die Sprache, sowie den jeweiligen Ländercode (für SkypeOut) definieren und sich mit seinem Skype-Benutzernamen einloggen (wenn man noch nicht über einen Skype-Account verfügt, kann man sich auch gleich auf dem Handset registrieren lassen).

Dualphone 3088

Die Menuführung ist an die Skype-Computerapplikation angelehnt und ergo recht intuitiv ausgelegt (wie ich mir einmal habe sagen lassen, zwingt Skype eh jeden Hersteller dazu, dieselbe Firmware zu verwenden, deshalb sieht man auch bei allen dieselben lustigen Übersetzungen wie “buche ein” für “logging in”). Jedoch ist alles etwas träge und benötigt zum Teil viel Geduld. Bis alle Kontake geladen sind und erscheinen, dauert es zum Beispiel knapp 30 Sekunden.

Dualphone 3088 Kontakte

Das Display ist schön hell und gut lesbar, dafür sind die Tasten alles andere als leicht zu drücken. Könnte man mit dem Handset SMS schreiben (das geht leider auch via Skype nicht), bräuchte man schon einen ziemlich muskulösen Daumen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist das Eintippen von Kontaktnamen eher mühsam. Zudem werden “normale” Festnetznummern als SkypeOut-Kontakt gespeichert und erscheinen dann auch auf dem Computer, was etwas unübersichtlich sein kann, wenn man viele Nummern speichern will. Andererseits muss ich zugeben, dass es eher doof wäre, wenn man auf dem Dualphone 3088 zwei verschiedene Adressbücher (eines für SkypeOut und eines für die normale Festnetztelefonie) anlegen müsste.

Die Sprachqualität bei Skype-Telefonaten finde ich gut, obwohl es mit einem Headset unter dem Strich wohl etwas besser tönt. Ein Festnetztelefonat tönt halt so, wie ein Festnetztelefonat tönt. Mit der Reichweite (Basiseinheit – Ladestation) hatte ich übrigens nie Mühe. Dem Dualphone selbst sieht man zwar an, dass es nicht von Alessi oder Pininfarina designt wurde, hässlich ist es aber trotzdem nicht (wobei ich das VOIP841 natürlich schon einen Zacken schöner finde). Das Dualphone 3088 kostet übrigens knapp CHF 220 bzw. ?130. Unser Testgerät wurde übrigens von Distrelec zur Verfügung gestellt und ist dort im Shop selbstverständlich auch erhältlich.

Dualphone 3088
Distrelec Shop

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3 Kommentare

  1. Nam
    schrieb am 14. Juli 2007 um 21:52 Uhr (#)

    also ich weiß nich…
    im Zeitalter der Fritz!Box Phones sollte doch jedes analoge Telefon über VoIP funktionieren
    wobei ich natürlich nicht wie weiß wiesmit Skype geht…
    bin kein wirklich skyper…was sind denn die Vorteile von Skypee?

  2. Schreibt hier auf dem Blog Damian Amherd
    schrieb am 15. Juli 2007 um 13:13 Uhr (#)

    Na ja, Skype hat wohl einen etwas anderen “Ansatz” als reguläre VoIP-Geschichten. Du hast halt eine Kontaktliste, welche du (von Skype zu Skype) gratis anrufen kannst, hast aber dennoch die Möglichkeit, normale Telefone anzurufen, was dann jedoch etwas kostet. Skype ist wohl etwas geekier :-)

  3. Nam
    schrieb am 15. Juli 2007 um 16:06 Uhr (#)

    merk ich schon
    jeeder geek braucht Skype…
    ich mit meiner 1und1 Flat bin da besser beraten^^

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