iPhone schon geknackt?

Peter Sennhauser, 6. Juli 2007 12:24 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Jon Johansen ist bekannt, weil er massgeblich beteiligt war, den Kopierschutz der DVD auszuhebeln. Jetzt will er das iPhone geknackt haben. Es telefoniert zwar nicht, aber es tut alles andere - ohne At&T-Vertrag.

L1010139Johansen beschreibt auf seinem Blog mit dem vielsagenden Namen “So sue me” (”dann verklagt mich halt”) die technischen Details zur Aktivierung eines neuen iPhones ohne Vertrag mit AT&T. Die Phones werden mit eingelegter Simkarte in den Apple- und AT&T - Shops verkauft und erst zu Hause an iTunes angemeldet und dann via Apple und AT&T-Webservice freigeschaltet. Johanson behauptet einen Weg gefunden zu haben, dies ohne Telefonvertrag zu erreichen. “Das Telefon telefoniert zwar nicht, aber iPod und Wifi funktionieren!”, schreibt Jon, der auch für seine Software, die den Kopierschutz aus Songs löscht, die via iTunes gekauft werden (funktioniert nicht mehr mit neuen iTunes-Versionen), ausserdem hat er Apple-TV dazu gebracht, Videoformate abzuspielen, die es eigentlich nicht beherrscht.

Apple und AT&T sind nicht amüsiert. Jedenfalls AT&T nicht. Apples Sprecher haben laut Reuters mal wieder das gesagt, was sie fast immer sagen: Gar nichts.

(Ich habe vor dem iPhone Launch fünf PR-Menschen bei Apple angerufen um rauszufinden, ob es für Journalisten eine Möglichkeit gibt, eins zu reservieren. “Simon” mit schwerem australischen Akzent hat mich zurückgerufen und eine Message in der Voicemail hinterlassen, man könne gar nichts für mich tun. Und dann hat er seine Telefonnummer hinterlassen. Falls ich noch Fragen hätte, oder wie?)

Reuters-Story auf Yahoo
Jon’s Blog

» Mehr lesen: Apple / Mac (331), iPhone (267), Mobiltelefon (550), Telefonie / VoiP (139), Wunschgeräte (283)

» Weitere Artikel der Kategorie "Computer" lesen

» Nächster Artikel: Sony Ericsson expandiert ins Taschenrechner-Business
» Älterer Artikel: Freeloader: Mobile Solarstromerzeugung im Test

» Drucken
» Merken/E-Mail


Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

 
blogoscoop