Private Vogelschau-Lösung

Dank der Firma Pict’Earth und deren N95-Bundle kann jedermann in Eigenregie Luftaufnahmen machen – vorausgesetzt, er hat nichts dagegen, ein Nokia N95 an einem Modellflugzeug den Lüften anzuvertrauen.

PictEarth BeispielErst letzte Woche haben wir hier das N95 mit seinen vielen Features vorgestellt. Dank Pict’Earth kommt jetzt noch das Feature “Luftfotografie” hinzu. Die Idee ist simpel: Man befestige ein N95 an einem Modellflugzeug – und schon hat man ein Gadget für Luftaufnahmen. Die US-Firma bietet ein aus einem Nokia N95, einem ferngesteuerten Modellfllugzeug sowie der Pict’Earth-Software bestehendes Bundle an, das den Bau eines eigenen virtuellen Erdballs ermöglicht. Die geschossenen Luftbilder kann man nämlich in Google Earth einspeisen und sie mit anderen Usern teilen. DAzu sind aber mehr als eine Runde übers Haus nötig. Wie oben und weiter unten erkennbar ist, kann sich das Resultat durchaus sehen lassen (weitere Bilder gibt es übrigens in der Flickr-Sammlung von Pict’Earth).

Was im ersten Moment wie eine Spielerei für Gadget-verliebte Geeks ausschaut, ist in Tat und Wahrheit eher an Endkunden im Profibereich gerichtet. Möglich Einsatzgebiete wären beispielsweise die Bau- oder Immobilienbranche. Jedoch glaube ich, dass es unter Umständen nicht ganz unproblematisch sein kann, von beliebigen Objekten Luftaufnahmen zu machen (nicht alle Leute wüssten Fotos vom Nacktbadestrand im selben Ausmass zu schätzen). Zudem: will man wirklich ein ?800 teures Handy an ein Modellflugzeug binden und quasi seinem Schicksal überlassen?

Point Loma

pictearth

Pict’Earth
Flickr-Galerie von Pict’Earth

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1 Kommentar

  1. Oliver Timmermann
    schrieb am 12. Juli 2007 um 21:26 Uhr (#)

    Vor allen Dingen muss man dazu auch mit dem Flugzeug umgehen können, sonst fabriziert man in kürzester Zeit jede Menge Elektroschrott.

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