Mit Fazer-Kanonen auf Mückenstiche schiessen
Wie ein auf “Betäubung” geschalteter Star-Trek-Fazer brennt Beurers “Mückenstichheiler” die juckenden Beulen von der Haut. Garantiert ohne Brandnarben.
Also, du hast es wieder mal nicht geschafft, die Stechmücken aus deiner Umgebung zu vertreiben. Dann bereite dich schon mal auf einen oder mehrere Mückenstiche vor.
Damit die Mücken nämlich schön lange von deinem Blut trinken können, spritzen sie Proteine in die Einstichstelle, die verhindern, dass dein Blut gerinnt.
Schlau, aber schmerzhaft, denn dein Körper mag diese Proteine nicht und reagiert mit schmerzhaften, juckenden Beulen.
Hoffentlich hast du jetzt kühlendes Gel dabei oder – als technikverliebter Naturgeniesser – den Insektenstichheiler von Beurer. Er ist eben so einfach anzuwenden wie die Fazer auf der Enterprise:
Du setzt ihn einfach auf die Einstichstelle und drückst auf den Knopf: Ein kleines goldbedampftes Heizplättchen heizt sich auf über 50°C auf und zersetzt durch die Hitze die bösen Proteine, die die kleinen Blutsauger in deine Haut gespritzt haben.
Wir haben das Werkzeug noch nicht testen können, aber das Gerät ist als Medizinisches Produkt zugelassen. Es ist also auf seine Wirkung hin untersucht worden. Zumindest darauf, ob es negative Wirkungen aufweist. Das scheint nicht der Fall zu sein.
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Die Stichbehandlung mit Hitze funktioniert tatsächlich. Das geht aber auch mit dem Feuerzeug. Allerdings funktioniert das nur unmittelbar nach dem Stich: Die Hitze zersetzt die Proteine, so lange sie frisch sind.
Genau. Eine brennende Zigarette funktioniert sogar noch nach Tagen. Nach der Applikation juckts nicht mehr.