Schwarze Löcher für Stechmücken

Hans Dorsch, 25. Juni 2007 18:35 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Sidney Louis McCarty IV stellt die Prinzipien der Stechmückenbekämpfung auf den Kopf: Er setzt die Opfer als Lockmittel ein.

skeeterbag

Sid McCarty züchtet Hunde auf seiner Farm in Florida. In vielen Jahren hat er eine Meisterschaft darin entwickelt, mit verteilten Ventilatoren die Temperatur für die kleinen Hunde immer im richtigen Bereich zu halten. Gleichzeitig hat er versucht, die lästigen Moskitos von seinen Hundewelpen fernzuhalten – was ihm nicht gelungen ist.

Irgendwann fiel ihm dann auf, dass die Ventilatoren in der Nähe der Hunde nicht nur warme Luft, sondern auch böse Mücken durch ihre Propeller zogen.
Da musste er nur noch einen Auffangbeutel montieren und schon war der Moskitofänger fertig. Den verkauft er seitdem unter dem Namen Skeeterbag.

Das Prinzip ist also ganz einfach: Anstatt die Stechmücken mit aller Kraft von ihren Zielen wegzulocken, fängt man sie genau dort, wo es sie sowieso hinzieht: In der Nähe von Tieren, Menschen, Fenstern und Lampen.

Skeeterbag

Der Skeeterbag wird an einen, in den USA anscheinend weit verbreiteten, Fenster-Ventilator montiert.
In eigenen Tests fing McCarty durchschnittlich 2000 Moskitos pro Nacht. Dazu gibt es auch Grafiken.

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Die glückliche Familie McCarty mit insektenstichfreien Hundebabys.

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