Lückenlos dokumentiertes Leben

Hier in San Francisco haben wir ja Justin, den Kameramann: Seit nunmehr – Moment – 32 Tagen und neun Minuten überträgt der junge Mann jeden Schritt, den er tut, life via an den Hut gekrampter Videocam ins Internet (bloss schläft er immer, wenn ich Zeit habe ihm zuzugucken).
Sowas können wir alle demnächst auch im Internet abbilden: wenn diese Konzeptstudie einer winzigen Umhänge-Kamera Realität wird.
Inzwischen wissen wir zwar, dass uns Justin beim Schäferstündchen nicht dabeisein lässt (hier, und dann runterscrollen bis “i wanna ‘get it on’ with Justin.tv too” – Ultra-Geeks mit einem Blog ohne Posting-Anker – Uäch!), aber im ersten Monat hat er abgesehen von der “Diskussion” mit seinem Date und einem Tag Stellvertretung durch eine Bloggerin eisern durchgehalten.
Das wäre mit dem Kameraumhänger wohl noch einfacher, weil er praktisch nichts wiegt, keine gewichtige Stromquelle und keine Streaming-Technologie braucht.
William Boulier hatte die Idee für die “Shuffle Cam” (ich höre eine Trademark-Prozesslawine anrollen), die in fest eingestellten Intervallen Fotos macht und zugleich sehr simpel als USB-Speichermodul konzipiert ist.
Gesetzt der noch zu bestimmende Preis ist nicht zu hoch, sehe ich schon bald neugeborene mit so einem Umhänger wie anno dazumal mit den Namenskettchen.
[via ideaList]





















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