E-Lock Knock’n Lock Klopfcodes statt Schlüssel

Peter Sennhauser, 15. April 2007 16:28 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Geniales Türschloss-System aus Israel: E-Lock’s Knock’n Lock-System horcht auf verschlüsselte Klopfzeichen

Der Sicherheitsvorteil des Systems, das in allen erdenklichen Versionen verfügbar ist, liegt im fehlenden Angriffspunkt für Einbrecher: Ob Tür- oder Vorhängeschloss, das System weist kein Schlüssellloch auf und ist bei Türen noch nicht einmal sichtbar.

Der Verriegelungsmechanismus wird auf der Türinnenseite angebracht und reagiert auf einen verschlüsselten Code aus zeitlich exakt abgestimmten Klopfzeichen.

Dieser wird in eine Art “Fernbedienung” eingegeben, die, gegen die Türe gehalten, die Klopfzeichen verschlüsselt und auf Sekundenbruchteile genau getimt abgibt. Aus Milliarden möglicher Codes kann jedes Schloss auf bis zu hundert verschiedene Zugangscodes getrimmt werden; der “Klopfschlüssel” ist universal benutzbar und kann bei Verlust mit jedem andern “Klopfer” ersetzt werden. Laut Herstellerfirma ist es nicht möglich, mit akustisch aufgezeichneten Klopfcodes eine Türe zu öffnen.

Das System ist für Türen und Schränke, aber auch in Form von Vorhängeschlössern (die wie kompakte Stahlklötze anmuten) verfügbar.

Keine Angaben sind auf der Homepage des Herstellers darüber zu finden, ob die Codes mit ausreichend Training auch von Hand abgegeben werden können…

Produktseite E-Lock Knock’n Lock Deutsch

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. leu

    schrieb am 15. April 2007 um 16:55 Uhr (#)

    Sicher ein gutes System wenn man mittelschwer alkoholisiert nach Hause kommt. Da bleibt man gleich draussen wenn einem drinnen niemand hört.

  2. Manuela Engel-Dahan

    schrieb am 2. November 2007 um 12:35 Uhr (#)

    Kein Problem bei Alkoholeinfluss, einfach den Knockey (der klopfende Codeschlüssel) auf “Partytime” stellen, dann überträgt er einfach durch Pressen aufs Türblatt die verschlüsselten Signale und man kommt wohlbehalten ins Haus.

  3. Peter Sennhauser

    schrieb am 3. November 2007 um 11:53 Uhr (#)

    Und jetzt wollte ich gleich einwenden: Und was ist bei Stromausfall? Kurzer Blick auf die Herstellerseite (jetzt auf Deutsch, besten Dank Frau Engel-Dahan…): Die Schlösser funktionieren angeblich bis zu acht Jahre mit einer Batterie, und sie behalten immer einen “Reststrom”, der im Notfall die Tür ein letztes Mal öffent - worauf sie sich nicht mehr verschliessen lässt, bis die Batterie gewechselt ist.
    Wir wollen hoffen, es sei grade eine Batterie zur Hand…

  4. Manuela Engel-Dahan

    schrieb am 3. November 2007 um 21:31 Uhr (#)

    Guten Abend Herr Sennhauser,
    danke für die Frage zur Stromversorgung. Im Schloss und im KnocKey (Codeschlüssel) steckt je eine 123A-Lithium Batterie. Der Stromverbrauch ist sehr gering und reicht deshalb für 25.000 Ereignisse (Öffnungen oder Schließungen) bzw. 8 Jahre - das ist die Lebensdauer der Batterie. Nach ca. 22.000 Ereignissen oder 7 Jahren beginnt das Warnsystem zum Batteriewechsel. Das Schloss geht immer erst nach zweimaliger Pin-Code-Übertragung auf. Sollte man innerhalb dieses Jahres oder der verbleibenden 3.000 Ereignissen die Batterie nicht wechseln, geht das Schloss am Schluss noch einmal auf und lässt sich nicht mehr abschließen. Das nennen wir die Notfall-Funktion.
    Freundlich grüßt
    Manuela Engel-Dahan


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    (21. Mai 2008 15:30)

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