Standtour durch das neue Design von netviewer
Netviewer kenne ich schon lange, bin schon seit drei Jahren oder so mit Zeix Kunde (zahlender Kunde ist zu betonen, dies ist kein sponsored Post, obwohl ich langsam mal wenigstens eine bronzene Ehrennadel verdient hätte, finde ich :-).
Netviewer hat zur CeBIT ein neues Corporate Design lanciert. Sieht ganz hübsch aus.

Am besten gefallen mir die Windows-Desktops.
Das ist das einzige, worum ich grössere Firmen beneide: Sie können sich coole Designagenturen leisten, die dann auch die Kleinigkeiten professionell machen. Und diese Windows-Desktops sind echt schick. (Der Fairness halber muss man sagen, dass bei Zeix auch jemand einen schicken Bildschirmhintergrund für den PC im Sitzungszimmer gebastelt hat; ich weiss nicht mal, wer das war.) Das neue Logo wird mehrfach variiert, unter anderem als Name der Workstation, damit man mit den beiden nebeneinander positionierten Kisten auch eine gute Session simulieren kann – diese beiden PCs heissen etwa Belorus und Medusa (klicken für grösser), wie die weissen Sprechblasen zeigen.
Wenn eine Firma ein neues Logo hat, suche ich immer ein bisschen herum, ob ich das alte noch irgendwo finde. Klappt bei Websites durch CMS-Einsatz leider seltener als früher. (Bei netviewer klappt es doch noch, sehe ich gerade: Im Pressebereich ist noch das alte.)

Und auch am Stand klappt es, denn die sind Pressemappen noch alt – die neuen sind nicht rechtzeitig fertig geworden, teilt mir eine Mitarbeiterin sichtlich zerknirscht mit… :-)

Nun aber zur Sache, denn ich wollte ja noch noch etwas Inhaltliches schreiben statt nur herumzumäkeln. Ich lasse mir am Stand die remote-Variante zeigen, die ich noch nie gesehen habe. Es gibt auch hier wieder zwei Versionen: remote2office, mit der ich nur auf meinen eigenen PC komme (“GoToMyPC” im wörtlichen Sinne, wie es bei der Konkurrenz heisst), und remote admin für den Administrator, mit der ich auf alle PCs im Netzwerk komme. Auf der Website würde ich den Unterschied nicht kapieren, aber am Stand hat man es mir so erklärt.
Screenshot des Admin-Interfaces von der Website, der allerdings auch schon etwas in die Jahre gekommen ist (zwei PCs von 14 mit XP, der Rest mit den anderen Windows-Versionen ab Win98):
Danach startet die ganz normale Konferenz, wie man sie kennt, nur mit dem Unterschied, dass der am anderen Ende nichts machen muss – wobei trotzdem darauf geachtet wird, dass er gerade nichts macht. Unattended Login ist nur erlaubt, wenn der PC gesperrt ist (“Computer sperren” in Windows); der Admin kann sich also nicht einfach bei laufender Arbeit einloggen und dem User über die virtuelle Schulter schauen. Wäre sicher in Deutschland eh verboten bzw. der Betriebsrat würde laut Veto schreien, in dem Fall mal zu Recht.
Das Ganze sieht auch gut aus, allerdings ahnt man als Nutzer der Pakete one2one und one2meet sofort, dass vermutlich 95% des Softwarecodes identisch sind. Aus einer Idee hat man also hier zwei bzw. vier Produkte gemacht.






















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Menno, hätten die den Marken-Relaunch nicht ein paar Monate früher starten können?
Wir haben grad ne Kunden-gebrandete Version aktualisiert. Damit wird das alte Logo dort noch 12 Monate im Einsatz sein… :-)